Extraterrestrische Verkehrszeichen im Untergrund der Künste
Mit der Schere zum Nachtstück
Nachtrag vom 29.12.13: Gerne geben wir weiter, dass die Zeit der Ausstellung von Cornelia von Seidlein bei Pixis bis zum 5. Jänner 2014 verlängert worden ist.
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"Stern über Biburg", die neue CD der Unterbiberger HofmusikSchlicht schön und schlicht ergreifend
Die Unterbiberger Hofmusik besteht im Kern aus dem Quartett, das die Familie Himpsl selbst bildet. Mutter Irene (Akkordeon), Vater Franz (Trompete) und die beiden Söhne Ludwig (Waldhorn) und Xaver (Trompete). Hinzu kommt seit kurzem noch der kleine Franz Josef Ferdinand, der auch schon Trompete spielt und auf der neuesten Produktion singt. „Stern über Biburg“, so lautet der anmutige Titel der neuen CD. » weiterlesen
Haidhauser Literaturbox 1 mit Thomas Lang und Julian WarnerWo der Mensch aufhört und der Affe anfängt
Einmal im Monat verwandelt sich das KiM Kino im "Einstein" in die Lesebühne Haidhauser Literaturbox 1. Seit November 2012 rufen Petra und Hellmuth Lang Autoren dazu auf, ihre Manuskripte einzusenden. Aus der Vielzahl der Texte wählt Petra Lang für jede Lesung zwei Gäste aus, die mal mehr und mal weniger miteinander zu tun haben. Zur letzten Lesung im Jahr 2013 waren Thomas Lang und Julian Warner geladen. » weiterlesen
"musica viva" mit Werken von John Zorn, Philipp Manoury und Jorge E. LopezWär' er doch herausgetreten - Kubaner im Kärnter Komponierhäusel
Zwischenbilanz bei "musica viva": Vergangenen Freitag (13.12.13) fand das dritte Konzert der Reihe des Bayerischen Rundfunks im Herkulessaal der Münchener Residenz statt. Das Sinfonieorchester des Senders unter Brad Lubman führte Werke von John Zorn, Philipp Manoury und Jorge E. Lopez auf. Das Konzert zeigte das Spannendste gleich zu Beginn mit der deutschen Erstaufführung von John Zorns „Orchestra Variations“. Dieses kürzeste Werk des Konzerts ist dem Andenken Leonard Bernsteins gewidmet.
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Zur "Decolonize"-Debatte - Karl Stankiewitz über Südafrika im Jahre 1972Wenn selbst der Arzt nur im Dienste der Ausbeutung untersucht
Nicht nur wegen der immer noch in München vorhandenen Straßennamen und anderer Relikte mit kolonialem Bezug wird immer wieder über die hiesige Beziehung zu Afrika diskutiert. Aktuell beleuchtet eine Ausstellung im Stadtmuseum das Thema. Unser Autor Karl Stankiewitz erinnert sich aus diesem Anlass an eine Reise nach Südafrika vor mehr als 40 Jahren. Es ist ein auch heute noch erschütternder Bericht. Und gleichzeitig verstehen wir es auch ein wenig als Hommage an den vor kurzem verstorbenen Nelson Mandela. (gr.) » weiterlesen
"Vom Zauber der Nachfrage" von Gesche Piening im i-campKunst im Kapital-Wahn mit erheblichem Umsatzeinbruch
Milch von glücklichen Kühen schmeckt uns. Jetzt kann man auch Kunst von glücklichen Künstlern genießen, sogar zertifiziert, verspricht die Firma Marktanteil. Die hat Gesche Piening gegründet und lädt unter dem verführerischen Titel „Vom Zauber der Nachfrage“ zur Firmenpräsentation im i-camp. Vermarktungsstrategien für Künstler - eine herrlich ironische Idee, leider auf der Bühne zu spröde verschenkt. » weiterlesen
Interview mit Marius von Mayenburg über Oscar Wildes "Bunbury oder...""Wir wollen das richtige Leben im falschen führen"
Es ist schon ein hanebüchener Schmarrn, aus dem Oscar Wilde 1895 seine Salonkomödie „Bunbury oder Von der Notwendigkeit, ernst zu sein“ gestrickt hat. Algernon hat sich den kranken Freund Bunbury erfunden, Jack den leichtlebigen Bruder Ernst. Beide dienen als Vorwand für Fluchten aus dem Alltag. Und die verrückte Volte zum Happy End nimmt das absurde Theater vorweg - kein Groschenroman würde sich soviel Kolportage trauen. Dem grandiosen Ironiker Oscar Wilde war der aberwitzige Plot nur hochelegantes Vehikel für satirische Kritik an der britischen High-Society. Marius von Mayenburg, Hausautor, Dramaturg und Regisseur an der Berliner Schaubühne, hat „Bunbury“ fürs Resi neu übersetzt und inszeniert. » weiterlesen
Titus Waldenfels und Michael Reiserer im "Nomiya"Ein Mambo ohne Namen in der Traumstadt ohne Herz
Titus Waldenfels und Ferdinand „Ferdl“ Schuster sind beide Münchner und kennen sich. Und zwar schon jahrelang. Möglicherweise sind solche Begegnungen vor Jahren leichter zustande gekommen. Der Erstgenannte war lange Zeit als One-Man-Bandleader seiner selbst unterwegs, während zweitgenannter Ferdl der Wirt des sogenannten bayerischen Japaners „Nomiya“ an der Wörthstraße 7 ist. Und das seit 17 Jahren. Mit Titus Waldenfels und Michael Reiserer erlebten wir mal wieder einen schönen Abend im „Nomiya“. » weiterlesen
"Der Vorname" von Delaporte/de la Patellière im ResidenztheaterDa hört der Spaß auf
Adolphe oder Adolf? Wo ist der Unterschied? Muss man Adolf zwangsläufig mit Hitler ergänzen? Oder denkt man an den Helden von Benjamin Constants 1816 erschienenem Roman „Adolphe“? „Der Vorname“, den Vincent für seinen ungeborenen Sohn verkündet, löst einen bösen Familienstreit aus. Das Salonstück des französischen Autorenduos Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière im Residenztheater eifert Yasmina Rezas „Gott des Gemetzels“ nach, erreicht aber nicht dessen Qualität. Auch wenn sich am Ende vieles als Bullshit entpuppt, ist es keine Komödie. Aber von Stephan Rottkamp mit fünf glänzenden Schauspielern boulevardesk komisch inszeniert. » weiterlesen


