Archiv

Zum Tod von Al PorcinoMinor Swing für eine Legende

von Clara Fiedler am 25.01.2014

„Er war ein Bindeglied zu einer Epoche, zu einer Zeit, aus der die Meisten schon gestorben sind, also der Swing-Ära. Dafür war er repräsentativ, weil er mit all denen gespielt hat. All denen, die Rang und Namen hatten.“ Es sind Namen wie Frank Sinatra, Count Basie und später Charlie Parker, Woody Herman und Dizzy Gillespie, auf die ein Münchner Saxophonist in diesen Sätzen anspielt. Wie so viele Spitzenmusiker der hiesigen Jazzszene war er jahrzehntelang Mitglied in der Bigband des New Yorker Trompeters Al Porcino. Porcino, der seit 1977 in München lebte, verstarb in der Nacht des 31. Dezembers 2013. Ein Nachruf.     » weiterlesen


"...das in der ganzen Schwanthalerstraße nicht seinesgleichen hat" (Zitat Loriot, 1982)

von Michael Grill am 23.01.2014

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Sebastian Kreyer malträtiert Schillers Räuber am VolkstheaterJahrmarkt der Albernheiten

von Gabriella Lorenz am 22.01.2014

Der Regisseur hat eindeutig ein Faible für lange Männerunterhosen. Schon in seiner letzten Volkstheater-Inszenierung „Gespenster“ tobte sich der Protagonist in solchen aus. Nun hat Sebastian Kreyer im Volkstheater „Die Räuber“ bis auf Hemd und Hose ausgezogen, dafür schillert die einzige Frau bei jedem Auftritt glamourös in neuen Kostümen. Kreyer hat Schillers  Jugenddrama auf fünf Personen reduziert. Zunächst überzeugt die straffe Fassung, einige blöde Gags verzeiht man. Aber die meist albernen Regie-Einfälle nehmen überhand, im zweiten Teil ist die Luft raus und die Spannung weg.     » weiterlesen


"Unter dem Milchwald" von Dylan Thomas am MetropoltheaterLauter Nichtsnutze leuchten in Freimann

von Gabriella Lorenz am 22.01.2014

  Ein enger Guckkasten, ein Zimmer, zwei Sessel, eine Stehlampe: Darin posieren fünf Menschen fürs Gruppenfoto. Sie verkörpern alle Bewohner eines Fischer-Kaffs. Einen ihrer Alltage vom morgens bis nachts verdichtete der walisische Lyriker Dylan Thomas in seinem Hörspiel „Unter dem Milchwald“ 1953 zu einer grandiosen vielstimmigen Poesie mit großen epischen und dramatischen Qualitäten, die schnell vom Theater entdeckt wurden. Im Freimanner Metropoltheater erweckt Ulrike Arnold diesen Kleinstadttag mit fünf exzellenten Schauspielern rund um das Häuschen zu zauberhaft komischen Leben.     » weiterlesen


Alain Platels "Tauberbach" in den KammerspielenVom würdevollen, nackten Überleben

von Gabriella Lorenz am 21.01.2014

Fliegen summen penetrant über der mit Altkleidern übersäten Müllhalde. Eine Frau redet zornig in einer portugiesisch anklingenden Fantasiesprache, dann auch englisch. Nahrung gebe es hier genug, man könne sogar Spaghetti kochen, antwortet sie der Off-Stimme in ihrem Kopf, die ihr provokante Fragen stellt. Sie ist schizophren und lebt auf einer Abfalldeponie in Rio de Janeiro. Marcos Prado drehte 2004 über sie den Dokumentarfilm „Estamira“: Ausgangspunkt für die Uraufführung „Tauberbach“ in den Kammerspielen.     » weiterlesen


Interview mit der Kuratorin und Ausstellungsmacherin Alexandra GrimmerWeltweit unterwegs mit dem LKW des Abstrakten

von Michael Wüst am 20.01.2014

Anlässlich der Doppelausstellung „It´s Been A Long Time“ mit Papierarbeiten von Mathias Schmied sowie „Under Black Light“ mit Videos und Glasobjekten von Franz Dude und Schablonenbildern/Stencils von Olivier Hölzl im „Headegg“ an der Trogerstraße 19 führten wir ein sehr persönliches Gespräch mit der Kuratorin der Ausstellung Alexandra Grimmer. Die Ausstellung eröffnet am 24. Januar 2014.     » weiterlesen


Choreografen Sabine Glenz und David Brandstätter im MuffatwerkZumindest drüber nachdenken kann man

von Gabriella Lorenz am 20.01.2014

Das, was man sich so unter Tanz vorstellt, findet man in zeitgenössischen Tanzproduktionen nur noch selten. Das Medium streckt seine Fühler aus in Richtung Performance, Diskurs und Videokunst. Exemplarisch sind die beiden jüngsten Münchner Uraufführungen im Muffatwerk. Zwei Soli, die einen recht ratlos lassen, was die Choreografen David Brandstätter (ein Gast aus Berlin) und Sabine Glenz (eine Münchner Lokalmatadorin) über ihre plakativen Titel-Ideen hinaus vermitteln wollen.     » weiterlesen


Simone Kermes und Vivica Genaux im HerkulessaalBarocke Rivalitäten und heutige Geschmacklosigkeiten

von kulturvollzug am 18.01.2014

Einen historisch-musikalischen Wettbewerb zwischen zwei Barock-Diven, nämlich Faustina Bordoni und Francesca Cuzzoni wollten Simone Kermes und Vivica Genaux musikalisch in Szene setzen: Dass das auf der kahlen Bühne des Herkulessaales ohne den Charme verbindender Worte nicht einfach werden würde , war zu befürchten. Es kam schlimmer.     » weiterlesen


Das Ende des geteilten Fuß- und Radwegs

von Michael Grill am 17.01.2014

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„Viva Las Vegas“ im GOP Varieté-TheaterEine andere Reise durch die Spielhölle der Welt

von Gabriella Lorenz am 15.01.2014

In Nevadas Sündenbabel gibt es Glamour-Boulevards, Casinos und Entertainment-Tempel, wie sie Videos des nächtlichen Las Vegas im GOP-Theater zeigen. Aber auch Kaschemmen und verkrachte Existenzen. Ein bisschen davon deutet die Varieté-Show „Viva Las Vegas“ an, die den Star-Glanz parodiert.     » weiterlesen


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