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Schattentheater "Fake [to] Pretend" im RationaltheaterLust auf noch mehr rauchende Ritter

von Gabriella Lorenz am 14.01.2014

Dinge werfen Schatten. Aber was ist, wenn man nur den Schatten sieht und nicht das Ding? Schattentheater hat in Asien Tradition, in Deutschland wird es als Figuren- und Objekttheater gern als Theater für Kinder abgetan. Vor 200 Jahren versuchte der  Romantiker Achim von Arnim das Genre zu beleben und dichtete 1813 das satirische Märchen „Das Loch: oder Das wiedergefundene Paradies“. Durch das Loch als Lichtquelle, die Schatten zaubert, blickt Regisseur Benno Heisel mit „Artefakt“ auf die Entwicklung von Illusionstechnologien.     » weiterlesen


Zu Sybille Kraffts Buch über bayerische VolksschauspielerMehr als nur Gaudi - ein Blick auf Urviecher und Parade-Bayern

von Karl Stankiewitz am 10.01.2014

In der Publikumsgunst stehen sie hier zu Lande meist ganz oben: die Volksschauspieler männlichen und weiblichen Geschlechts. Im übrigen Deutschland werden sie, selbst bei fehlendem Sprachverständnis, als Parade-Bayern gern gesehen. Viele hatten ihr Debut auf Vorstadt- oder Bauernbühnen. Vor langer Zeit war das „Platzl“ der  passende Platz für weiß-blaue Gaudi. Einige konnten in Dialekt-Rollen bis zu den Kammerspielen und ins Residenztheater vordringen. Oder auch in die „Kleine Komödie“ am Maxdenkmal. Im Volkstheater an der Brienner Straße indes haben (einst) Ruth Drexel und Christian Stückl ein wahres Biotop für anspruchsvolle bayerische Schauspielerei entwickelt.     » weiterlesen


Wird schon noch

von Michael Grill am 07.01.2014

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Kreisverkehr

von Michael Grill am 04.01.2014

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Die Weltmusikgruppe "Fei Scho" mit ihrer neuen CD "Weltensprung"Hier gibt's die neuen Panorama-Ohren

von Michael Wüst am 03.01.2014

Zum Jahreswechsel sollte man mal wieder die Schubladen durchschauen, eventuell neu beschriften: Es gilt da diese Gruppe „Fei Scho“ einzuordnen. Wo tun wir die also hin? „Volksmusikgruppe“ – schlecht, da lungern die traditionell Korrekten herum. TV-Taugliches ist da vorherrschend bis hin zu Maria „Highway to“ Hellwig. „Volxmusikgruppe“ kann man auch nicht mehr hören und sehen. Pseudo-Spontis. Tahrirplatz-Zwiefacher, Hafenstraße-bleibt-Jodler. „Fei Scho“ ist für diese Etikette zu eigenartig, im guten Sinne viel zu fein. Bayerische Weltmusik? Das könnte imperial missverstanden werden. Man gibt auf. Dann eben nicht. Aber gerade das macht einem klar: Ach so, das ist ja immer so, wenn man einräumen muss: Das ist einfach nur gute Musik!     » weiterlesen


Illusionsshow "Magic" im PrinzregententheaterMit und ohne Unterleib - es wohnt ein Zauber inne

von Gabriella Lorenz am 03.01.2014

Es ist ein Flirren und Schwirren, ein Fliegen und Schmiegen, Sich-Winden und Finden: ein Pas de deux, getanzt von zwei riesigen Seidentüchern. Silbergrau und orangerot zaubern sie zu Beginn der Illusionsshow „Magic!“ abstrakte Poesie auf die Bühne des Prinzregententheaters.     » weiterlesen


Freie Fahrt ins Geschenke-Paradies

von Michael Grill am 25.12.2013

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"La forza del destino" mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann an der StaatsoperVier Stunden herrlichste Musik, zwei Superstars - und die Frage, was der Regisseur gemeint haben könnte

von Volker Boser am 25.12.2013

Lustlos stochert Leonora in ihrem Essen herum. Schon zur Ouvertüre präsentiert Martin Kusej seine ersten Regie-Einfälle. Im Grunde könnte Verdis „La forza del destino“ eine Allerweltsgeschichte erzählen von einer jungen Frau, die einen Hallodri liebt, womöglich mit Migrationshintergrund, dafür aber nicht immer mit gutem Benehmen ausgestattet. Doch Opernschicksale haben ihre eigene Logik: Vater und Lover geraten aneinander. Es löst sich ein Schuss. Der Vater stirbt. Der Liebhaber flieht. Der Bruder schwört Rache.     » weiterlesen


"Schande" in der Regie von Luk Perceval an den KammerspielenWas das Unrecht mit uns macht

von Gabriella Lorenz am 24.12.2013

Das Stück könnte auch Schuld und Sühne heißen. Denn darum geht es in dem Roman des Nobelpreisträgers J.M. Coetzee. Was die mehr als 40 Jahre herrschende Apartheids-Politik den Schwarzen in Südafrika angetan hat, erleben jetzt die Weißen - Demütigung und Erniedrigung. 1994 wurde die Rassentrennung aufgehoben, 1999 erschien Coetzes Roman „Schande“. Luk Perceval hat die sehr narrative Bühnenfassung von Josse De Pauw schon 2009 in Amsterdam inszeniert und sein Konzept nun in den Kammerspielen neu umgesetzt. Nach mehr als zwei Stunden Jubel für die bravourösen Darsteller.     » weiterlesen


Advent mit Schweinehälften im Bahnhofsviertel

von Michael Grill am 24.12.2013

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