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Zu Joshua Sobols "Ghetto" im VolkstheaterVon Tätern und Spielmachern

von Gabriella Lorenz am 22.11.2013

Ihm käme das manchmal vor wie Fantasy, bekennt der Schauspieler Johannes Meier. Doch es ist grausame Realität, was der israelische Autor Joshua Sobol in „Ghetto“ beschreibt: Die Situation der Juden im litauischen Vilnius, damals Wilna, unter dem Nazi-Regime. Das Drama wurde  1984 durch Zadeks Berliner Inszenierung mit Ulrich Tukur als SS-Offizier ein Welterfolg. 2006 wurde es verfilmt mit Heino Ferch als Ghettoleiter Jacob Gens. Den spielt nun Johannes Meier im Volkstheater, Pascal Fligg ist sein Nazi-Gegenspieler Bruno Kittel. Christian Stückl inszeniert.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz zum Tod von Dieter HildebrandtDer ewige Spötter - und wie seine Karriere einst begann

von Karl Stankiewitz am 21.11.2013

Es gab eine Zeit, da durfte man als politischer Korrespondent in München keine Kabarett-Premiere versäumen. Denn plötzlich, einige Jahre nach der Frühblüte der von Erich Kästner inspirierten „Schaubude“ in einem Hinterhof der Reitmorstrasse, waren wieder beste Programme in aller Munde, und zwar weit über die Stadt hinaus. Sogar in Bielefeld wollte ein Friedrich Nowottny, Volontär der Freien Presse (und späterer WDR-Intendant), bei einem meiner Routine-Redaktionsbesuche genauer von mir wissen, was sich denn da in Schwabing neuerdings abspiele. Nach dem Wortlaut des Berichts unseres Autors Karl Stankiewitz vom Juni 1957 spielte sich in etwa Folgendes ab:     » weiterlesen


Halbzeit beim Internationalen Festival der FilmhochschulenAuf der Suche nach der Welt

von Barbara Teichelmann am 21.11.2013

Es ist Halbzeit auf dem Internationalen Festival der Filmhochschulen und die erste Bilanz fällt positiv bis begeistert aus. Egal ob Immigrantenproblematik, grausames Initiationsmärchen oder filmischer Essay über die Kindheit – der Nachwuchs zeigt was er kann. Und er kann’s.     » weiterlesen


Living Dance Studio mit "Memory" bei Spielart im Werkraum der KammerspieleEntschleunigt zu Mao

von Jan Stöpel am 20.11.2013

Wer wirklich zurückblicken will, darf sich um die nächsten paar Stunden nicht scheren: Mit "Memory" lässt das Living Dance Studio aus Peking Chinas Geschichte unter dem Kommunismus absolut entschleunigt Revue passieren. Ein eindrucksvoller, insgesamt acht Stunden langer Beitrag über das Phänomen einer Erinnerung, die über die Vergangenheit so viel aussagt wie über die Gegenwart.     » weiterlesen


"La nouvelle pensée noire-Chefferie" in der Schauburg bei SpielartEin Weißer in schwarzer Haut

von Jan Stöpel am 20.11.2013

"La nouvelle pensée noire", das neue schwarze Denken: Wie sieht es eigentlich aus? Das Gespann Gintersdorfer und Klaßen versucht bei Spielart mit einer buntgemischten Truppe, nun ja, keine Antwort, eher eine Verunsicherung. Denkmuster, so kann man nach einem allzu langen Abend sagen, greifen zu kurz. Wussten wir das nicht schon zuvor?     » weiterlesen


„Situation Rooms“ von Rimini Protokoll bei SpielartIm Leben der Anderen

von Katrin Kaiser am 19.11.2013

Bei Spielart zeigte sich Deutschlands wohl bekanntestes Performance-Kollektiv Rimini Protokoll das letzte Mal 2007. Dem bayrisch-brasilianischen Polizistenprojekt "Soko Sao Paolo" von damals folgt jetzt ein realitätsnahes Multiplayer-Spiel mit Videobotschaften aus aller Welt.     » weiterlesen


"Anatomy of Dirt" mit "48 nord" im AmpereBürgerhausabend der tödlichen Art

von Michael Wüst am 19.11.2013

„48 nord“, das ist Ulrich Müller (Gitarren, Elektronik) und Siegfried Rössert (Bass, Elektronik). Mit Patrick Schimansky (Schlagzeug, Rezitation, Elektronik) wird daraus „cape and eternity“, respektive „48 nord/cape and eternity“. Bei „Anatomy of Dirt“, der musikalischen Begegnung mit Christian Enzensbergers Text „Größerer Versuch über den Schmutz“ im Ampere war noch Gerty Beracz (Gitarre, Gesang) dabei. Hierbei blieb der Bandname gleich, der Ex-Schröder-Roadshow-Musiker war gewissermaßen ins Branding inkorporiert worden, falls das Marketing-exegetisch so richtig gesehen ist.     » weiterlesen


Enders Dome in der Haidhauser St.-Elisabeth-KircheGroovetaufe für den Gekreuzigten

von Clara Fiedler am 19.11.2013

Johannes Enders, Andy Lutter und Peter Tuscher. Drei große Namen der Münchner Jazzszene. Zusammen mit dem Schweizer Percussionisten Gregor Hilbe bescherten sie kürzlich der Kirche St. Elisabeth im Haidhauser Franzosenviertel als "Enders Dome" ihr erstes Jazzkonzert. Ein virtuoses Plädoyer für Groove im sakralen Raum.      » weiterlesen


Tanzmarathon "Dancing Days" im i-campDie sich einen Wolf tanzen

von kulturvollzug am 18.11.2013

Zwölf Performer und Performerinnen machen die Nacht zum Tag und tanzen 24 Stunden lang durch. Allerdings nicht in irgendeinem hippen Münchner Club, der einen auf Berghain macht, sondern im i-camp. Dort feierte der 24-Stunden-Tanzmarathon „Dancing Days“ von Stefan Dreher vor kurzem Premiere.     » weiterlesen


"Winterstürme wichen dem Wonnemond"

von Michael Grill am 17.11.2013

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