Archiv

Wird schon noch was frei sein

von Michael Grill am 18.10.2013

      » weiterlesen


Zur Premiere von „Der Große Gatsby“ am VolkstheaterZynisch ist das neue geistreich

von Barbara Teichelmann am 17.10.2013

So groß ist die große Welt dann doch nicht. Man feiert hier, trifft sich dort, golft, geht in die Revue oder fremd und fährt mit dem Cabrio nach New York. Bei alledem versucht man gut zu riechen, bezaubernd auszusehen und möglichst zynisch zu sein, denn zynisch ist das neue geistreich. Und da es so viele reiche, weiße Premiumamerikaner gar nicht gibt, bleibt man am liebsten hübsch unter sich.     » weiterlesen


"pianopossibile" feiert sein 20jähriges Bestehen in der MuffathalleMit Heckelphon und Postmoderne - braucht's das wirklich?

von Alexander Strauch am 17.10.2013

Mit dem „Konzert im Frack“ in der Muffathalle startete das Münchener Ensemble für Neue Musik „pianopossibile“ grandios sein kleines Jubiläumsfestival zu seinem zwanzigjährigem Bestehen. Bevor es richtig losgehen sollte, war ursprünglich mittags eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der städtischen und staatlichen Kulturverwaltungen, Presse und Komponisten zur Frage „Soll sich München ein Ensemble für Neue Musik leisten können?“ angesetzt. Angesichts der in einem Erlebnisparcour dargestellten Erfolge des Ensembles scheint die Frage mehr als berechtigt.     » weiterlesen


"Elektras Krieg" von Nino Haratischwili an der SchauburgPeer Boysen stilisiert das Stück zu Tode

von Gabriella Lorenz am 16.10.2013

Vielleicht war ja alles ganz anders? Agamemnon wurde nicht von seiner Frau   erschlagen, sondern beging Selbstmord? Sohn Orest will als  Kriegsheimkehrer nichts mehr vom Morden wissen? Tochter Elektra nährt als Wohnzimmer-Terroristin ihre Rachelust aus falschen Vorstellungen? Die Autorin Nino Haratischwili verrückt in ihrer Antiken-Version „Elektras Krieg“ alle bekannten Perspektiven und blickt auf jede Position von zwei Seiten. Ein spannendes Stück - leider nicht das richtige für Peer Boysen (Regie und Ausstattung), der es blutleer abstrahiert in der Schauburg für Jugendliche ab 14 Jahren inszenierte.     » weiterlesen


Abdullah Kenan Karaca über seinen "Gatsby" im Volkstheater„Nur Liebesgeschichte und Glamour interessieren mich nicht"

von Gabriella Lorenz am 15.10.2013

Mit elf stand der türkische Bub bei den Oberammergauer Passionsspielen auf der Bühne, mit 20 wurde er Regieassistent bei Christian Stückl am Volkstheater, vor anderthalb Jahren gab er dort sein Regiedebüt. Seine Inszenierung „Arabboy“ war ursprünglich als Produktion für den Jugendclub gedacht - jetzt steht sie immer noch auf dem Spielplan. Inzwischen studiert der 24-jährige Abdullah Kenan Karaca in Hamburg Regie und inszeniert nun zum zweiten Mal am Volkstheater: „Der große Gatsby“ hat heute (15.10.2013) auf der Kleinen Bühne Premiere. Max Wagner spielt den Millionär Gatsby, Constanze Wächter dessen große Liebe Daisy.     » weiterlesen


Yannis Houvardas inszeniert am Residenztheater "Die Ratten"Auch morgen kommt kein Weihnachtsmann

von Gabriella Lorenz am 14.10.2013

"Erfinden Sie sowas mal, Herr Direktor!“ Das sagt der Naturalismus-Verfechter Spitta den Theaterleuten, die als Voyeure auf der Bühne gerade eine Unterschicht-Tragödie miterlebt haben. Dass Menschen aus dem Volk Dramenfiguren sein können - für diese Meinung hat der dem hehren schillerschen Bombast verpflichtete Theaterdirektor Spitta als Ratte beschimpft. In seiner Tragikomödie „Die Ratten“ führte der Naturalist Gerhart Hauptmann 1911 den Gegenbeweis mit der Putzfrau John als Tragödin. Die Ratten sind die Armen, die mit sozialen Ideen aufrührerisch den Staat  unterminieren - so meinte es Hauptmann sarkastisch im Kaiserreich 1911. Der Grieche Yannis Houvardas inszenierte im Residenztheater ganz ohne Aktualisierungen eine düstere Studie über Armut und Glückssehnsucht.     » weiterlesen


Abends in der Residenz

von Michael Grill am 14.10.2013

    » weiterlesen


Wo rote Sakkos auf Blitzlicht warten

von Michael Grill am 13.10.2013

      » weiterlesen


„Doppelhamlet“ von Bösediva im Schwere ReiterWenig Hamlet, dafür Hintern und Hoden

von Gabriella Lorenz am 12.10.2013

Als Zauderer ist er in die Weltliteratur eingegangen: Sein oder nicht sein, handeln oder nicht handeln? Das Berliner Künstlerduo Bösediva spaltet den wehrlosen Shakespeare-Helden in einen „Doppelhamlet“: Ja-Sager und Nein-Sager. Robin Detje und Elisa Duca brechen in ihrer performativen Installation das Problem herunter auf die simple Frage, was jeder Einzelne gegen das Faulen des Staates tun kann. Antworten hat Bösediva in der Koproduktion des Pathos München mit den Berliner Sophiensälen allerdings nicht.     » weiterlesen


Zum Auftakt von Ali Khans neuem Programm "Tourette Tour"Handlungsreisender in Deftigkeitskurzware

von Michael Wüst am 09.10.2013

Schlachthof. Am Eingang zum Saal wird gestempelt. Langsam versammeln sich die Gäste zur Kabarettbeschau. Tourette-Tour heißt der Abend von Ali Khan, dem geschassten Moderator von Radio Charivari. Nach gut 1000 Radio- Shows besinnt sich der mediale Tausensassa auf frühere Tugenden und präsentiert so etwas wie eine Multi-Media-Szeneria-Nabelshow.     » weiterlesen


« 1 ... 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 ... 313 »