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Heiner Müllers "Quartett" als Gastspiel des Teatro Stabile aus Turin im MarstallSex halbrealistisch stilisiert inszeniert, das können nur die Italiener sein

von Gabriella Lorenz am 28.03.2014

Heiner Müller gibt für  „Quartett“ als Spielorte an: Salon vor der Französischen Revolution / Bunker nach dem dritten Weltkrieg. Der Bühnenbildner Nicolas Bovey sperrt eine sterbende Gesellschaft in das Krankenhauszimmer der sterbenden Marquise de Merteuil. Womit Müllers Schluss-Satz vorweggenommen und zum Ausgangspunkt wird. Das italienische Teatro Stabile Turin gastierte mit der „Quartett“- Inszenierung von Valter Malosti zwei Abende im Marstall.     » weiterlesen


Jochen Schölch inszeniert Georges Perec im Café des MetropoltheatersDas Ende ist ein Anfang ist ein Anfang ist ein Anfang

von Gabriella Lorenz am 26.03.2014

Alles, was Sie schon immer wissen wollten „Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten“, vermittelt Ulrike Arnold in einem einstündigen Seminar im Café des Metropoltheaters. Sie referiert die Erkenntnisse des Franzosen Georges Perec. Detaillierter kann ein Ratgeber nicht sein: Er erläutert alle Eventualitäten des Scheiterns. Aber die Botschaft ist: Geben Sie nicht auf! Warten Sie sechs Monate und bemühen Sie sich erneut!     » weiterlesen


"Wartungsarbeiten" mit der Express Brass Band im TamSWarten auf Banjo

von Gabriella Lorenz am 25.03.2014

Der Express nach New Orleans hält nicht in Niederbreitenbach. Nicht an diesem Abend. So sitzen vier Musiker der Express Brass Band nach einem Gig frustriert im schäbigen Wartesaal und richten sich auf eine unbequeme Nacht ein. Die Zeit, die auf der Bahnhofsuhr unerbittlich fünf vor acht anzeigt, vertreiben sie sich mit „Wartungsarbeiten“. Regisseur Lorenz Seib hat mit vier Mitgliedern der Express Brass Band im TamS einen musikalischen Theaterabend der absurd-verschrobenen Art inszeniert.     » weiterlesen


Zum Film "Die Moskauer Prozesse" von Milo RauHinter Pussy Riot ist noch viel mehr

von Gabriella Lorenz am 24.03.2014

Die fünf Minuten, die sie in der Moskauer Erlöserkirche ein Anti-Putin-Lied sangen, bezahlten zwei Aktivistinnen der Punkband Pussy Riot mit zwei Jahren Straflager. Wegen "Aufwiegelung zu religiösem Hass, Gotteslästerung und Agitation gegen die Nation". Der Schauprozess machte 2012 Skandal. Im Westen weniger beachtet wurden zwei ähnliche Prozesse 2003 und 2006 gegen Ausstellungskuratoren. Die verloren ihren Job und mussten Strafen zahlen. Alle drei Gerichtsverfahren hat der Dokumentar-Regisseur Milo Rau im Oktober 2013 als dreitägige Theaterperformance in Moskau nachgestellt und das mit einem Film dokumentiert. Vor einigen Tagen war offizieller Kinostart in Berlin, nachdem das Münchner Residenztheater eine Vorpremiere organisiert hatte.     » weiterlesen


Mit Nutella, bitte

von Michael Grill am 23.03.2014

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"Show and Tell" im Architekturmuseum der Pinakothek der ModerneTu' es mit einem Architekten - und du wirst Bauklötze staunen

von Anne Mazuga am 21.03.2014

Für die Ausstellung "Show and Tell" mit dem Untertitel „Architekturgeschichte(n) aus der Sammlung“ ist dieser Auftakt doppelt geglückt: Was es mit diesen Objekten auf sich hat, liegt sogleich auf der Hand, doch macht man sich erst beim Verlassen der Ausstellung einen Begriff von den Geschichten, die in den Modellen verborgen sind. Es sind Geschichten von Einfällen, Irrtümern und Zufällen, von Zorn oder Gleichmut gegenüber Juryentscheiden, von Baukosten (geplante, tatsächliche, unermessliche) sowie – oh Wunder – von hofierter, respektive gekränkter Eitelkeit.     » weiterlesen


Zu Ioan C. Tomas "Ballade der Mädchen vergangener Zeit"Drei Geschichten aus Rumänien

von Gabriella Lorenz am 19.03.2014

„Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?“ fragte Francois Villon Mitte des 15. Jahrhunderts in seiner „Ballade der Damen vergangener Zeit“. In seinem Bühnenstück „Ballade der Mädchen vergangener Zeit“ beschwört der Regisseur Ioan C. Toma authentische Erinnerungen an böse Zeiten. Drei in Rumänien geborene Frauen haben in Büchern beschrieben, was ihnen im Zweiten Weltkrieg geschah. Tomas Inszenierung wurde am 13. und 14. März 2014 in der Reithalle uraufgeführt und wird noch einmal wiederholt am 28. und 29. März in der St.-Lukas-Kirche.     » weiterlesen


Vinyl to go

von Salvan Joachim am 19.03.2014

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Der große Wurf

von Michael Grill am 16.03.2014

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Butoh mit Yoshito Ohno im i-campDer Tod muss zusehen, wenn die Schleusen der Deutung gesprengt werden

von Michael Wüst am 13.03.2014

Münchens Butoh-Gemeinde wurde beglückt. Stefan Marria Marb und Axel Tangerding brachten in Verbindung mit der Tanztendenz München und mit Unterstützung des Kulturreferats einen Top-Star des dunklen Tanzes, Yoshito Ohno, den Sohn des Butoh-Gründers Kazuo Ohno, ins i-camp. Top-Star? Ist das passend gesagt? Und unten: die Fans? Wäre Meister und sein Kreis besser?     » weiterlesen


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