"Elementarteilchen" bei Radikal Jung im VolkstheaterEine Reise und ein Kuss - mitten ins Herz
Abendfüllend, atmosphärisch dicht, mit langer Nachwirkung: Julien Gosselins Inszenierung von Michel Houllebecqs Kultroman "Elementarteilchen" gehört zweifellos zu den Höhepunkten des Festivals "Radikal Jung". Jubel für das Theaterkollektiv "Si vous pouviez lécher mon Coeur" aus Lille. Und ein klares Votum: "Elementarteilchen" ist Publikumssieger von "Radikal Jung" 2014. » weiterlesen
"Austrian Psycho" bei Radikal Jung im Volkstheater - Kritik von Jan StöpelDer Stoff, aus dem die wirren Träume sind
Krawall oder doch noch irgendwie Kunst, Kasperltheater oder virales Marketing für ein ernstes Anliegen? "Austrian Psycho", eine Uraufführungspremiere bei Radikal Jung am Volkstheater, entzweite die Zuschauer und sorgte für lange Diskussionen. » weiterlesen
"Austrian Psycho" bei Radikal Jung im Volkstheater - Kritik von Gabriella LorenzKein Stück, nur unbrauchbares Zeug
Künstlergruppen suchen sich gerne verrückte Namen. Selten dürfte einer treffender und ehrlicher sein als „Unkoordinierte Bewegung“. Ein Mitglied dieses Wiener Kollektivs erreichte im Oktober 2013 überregionale Aufmerksamkeit: Christian Diaz, Kunststudent und im Nebenjob Kartenabreißer im Wiener Burgtheater, erklomm beim Kongress „Von welchem Theater träumen wir?“ unangemeldet die Bühne und redete vier Minuten lang über den Konzern G4S, bei dem er angestellt war. » weiterlesen
„Hurenkinder Schusterjungen“ bei Radikal Jung im VolkstheaterDrinnen ist es auch nicht besser als draußen
Im WG-Mikrokosmos gibt es alles, was es in der Welt auch gibt. Vor allem aber Sex, Gewalt und Erniedrigung. Viel mehr hat die Inszenierung von Tarik Goetzke im Münchner Volkstheater nicht zu bieten. Dabei birgt Marianna Salzmanns Stück interessante Ideen. Das "Hurenkind" weiß nicht, woher es kommt; der "Schusterjunge" weiß nicht, wohin er geht. So lauten die Umbruchregeln in der Setzersprache. Die Protagonisten von Marianna Salzmann wissen vor allem nicht, was sie wollen. » weiterlesen
Blitzblank gespart
"Ich rufe meine Brüder" bei Radikal Jung im VolkstheaterWar ich das mit dem Anschlag?
Junger Schwede! In Jonas Hessen Khemiris Stück "Ich rufe meine Brüder" folgen wir bei Radikal Jung dem jungen Amor durch die Stockholmer Nacht beim Versuch, sich selber zu finden. Er findet sein Spiegelbild - mit einem Palästinensertuch vorm Mund und einem Sprengstoffrucksack auf dem Rücken. Eine souverän komponierte Geschichte, die Regisseur Michael Ronen in eine Hochglanzverpackung gesteckt hat. » weiterlesen
Sasha Waltz mit "Dido und Aeneas" von Henry Purcell an der StaatsoperGriffe nach Macht, Liebe - und ins Leere
Nach der Premiere im Jahr 2005 zeigte die Compagnie Sasha Waltz & Guests am 8. April ihre choreographische Oper „Dido & Aeneas“ zu der Komposition von Henry Purcell erstmals in München. Die musikalische Ausführung oblag der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Vocalconsort Berlin, beide unter der Leitung von Christopher Moulds. Das Warten hatte sich gelohnt – das Publikum in der ausverkauften Staatsoper erlebte einen beeindruckenden, temperamentvollen Abend. » weiterlesen
Ende der Vorstellung
Zur Aufführung von „Dear Moldova, can we kiss just a little bit?“ bei Radikal JungKüssen dürfen – ohne vorher um Erlaubnis zu bitten
Jessica Glause bringt mit einem dokumentarischen Theaterstück das Thema Homosexualität in Moldawien auf die Bühne des Münchner Volkstheaters. Ihre Darsteller sind Stellvertreter – für die Schwulen und Lesben, die keine Stimme haben. » weiterlesen
"Die Radiofamilie" bei Radikal Jung im VolkstheaterEine frühe Bachmann - Hühnerüberfall in Purkersdorf
Jugendsünde oder frühes Meisterwerk? "Die Radiofamilie" des Schauspielhauses Zürich, zusammengestellt aus frühen Hörspieltexten von Ingeborg Bachmann, bietet wunderbares Theater. Und lässt doch ein ganz leichtes Gefühl der Sehnsucht übrig: Ein König-, nein, ein Österreich für einen Schluss! » weiterlesen



