Als wär's eine Szene von Pieter Claesz
"Verkommenes Ufer..." und mehr Heiner Müller im ResidenztheaterSchließlich triumphiert die Kraft des Wortes
Seit 30 Jahren bringt Dimiter Gotscheff unermüdlich Heiner Müller auf die Bühne, dessen wortmächtige Stücke nach seinem Tod 1995 allmählich aus den Spielplänen verschwanden. Am Resi inszenierte der 70-jährige Bulgare vor drei Wochen Heiner Müllers „Zement“ - es war Gotscheffs erste Regie in München. Zusätzlich holte das Resi zwei Gotscheff-Gastspiele: Handkes „Immer noch Sturm“ war in der Uraufführung von 2011 zu sehen, jetzt gastierte im Rahmen eines dreitägigen Heiner-Müller-Festivals das Deutsche Theater Berlin mit „Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten / Mommsens Block“, auch 2011 inszeniert. » weiterlesen
Das Meer in der Galerie der ModerneMehr als Horizonte
In der Gruppenausstellung "Seven Seas. Das Meer in der Fotografie" zeigen sieben Fotografen aus verschiedenen Ländern ihre Sicht auf dieses unausrottbar beliebte Motiv. Geboten wird ein Wellenritt mit den Augen. » weiterlesen
Hier sind sogar die Überwachungskameras golden
Zur Premiere von O'Neills "Seltsames Intermezzo" an den KammerspielenEin existenzielles Drama
Vier Männer prägen das Leben von Nina: Ihr gefallener Verlobter Gordon, den sie verklärt, ihr Ehemann Sam, ein pragmatischer Aufsteiger, der mutterfixierte Schriftsteller Charles, der sie anbetet und der Arzt Ned, den sie zum Vater ihres Sohnes und langjährigen Geliebten macht. Über 25 Jahre spannt sich Eugene O'Neills selten gespieltes Stück "Seltsames Intermezzo", das Ivo van Hove an den Kammerspielen inszeniert, mit Sandra Hüller als Nina. Zur heutigen Premiere hat der Kulturvollzug mit dem Regisseur gesprochen. » weiterlesen
Sonnenbrillen
Lenbachhaus - die Geschichte hinter dem aktuellen BesuchermagnetenDas Zauberschloss
Für 220 000 Mark hatte der aus Schrobenhausen zugezogene Maurermeistersohn Franz Lenbach 1886 das freie Gelände vor den Propyläen, direkt am Stadtrand, von der Künstlerfamilie Heß erworben, für eine bewohnbare, repräsentative Villa und ein großes Atelier. Den Platz vor dem Königsplatz wollte Ludwig I. als Entrée des neuen Museumsviertels gestalten. Sein Architekt Leo von Klenze entwarf deshalb zwei bogenförmige Grünanlagen beiderseits der Brienner Straße, und der König bestimmte, „dass auf denselben nie und zu keiner Zeit für alle Zukunft ein Gebäude aufgeführt werden dürfe“. Daran hat sich die Stadt trotz mancher Begehrlichkeit bis heute gehalten - sogar beim jetzt fertiggestellten Erweiterungsbau für das derzeit neu erstrahlende Lenbachhaus. » weiterlesen
Klotz am Bein
Dimiter Gotscheff inszeniert in MünchenVor dem kleinen Heiner-Müller-Festival im Residenztheater
Es war eine kleine Sensation, dass Resi-Intendant Martin Kusej die Regielegende Dimiter Gotscheff zu einer ersten Inszenierung in München überreden konnte. Der Preis war die Aufführung von Heiner Müllers Frühwerk „Zement“. Gotscheff, seit Jahrzehnten Müllers Regie-Sachwalter, hatte das Stück vergeblich anderen Theatern angeboten, kurz nach seinem 70. Geburtstag hatte es hier am 5. Mai 2013 Premiere. Gotscheffs Dichter-Engagement zu Ehren veranstaltet das Resi vom 24. bis 26. Mai 2013 im Marstall ein Heiner-Müller-Festival - eröffnet von Gotscheffs Berliner Inszenierung „Verkommenes Ufer....“. » weiterlesen
Fotografie von Will Morali bei Nick Hermanns im Blauen HausNicht nur betuliche Huldigung an die Natur
In der Ausstellung "Landschaftsimpressionen" zeigt Willi Morali Gegenden in Schwarz-Weiß. Ein schönes Beispiel, wie es ist, wenn Handwerk zur Kunst wird. » weiterlesen
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