Lenbachhaus - die Geschichte hinter dem aktuellen BesuchermagnetenDas Zauberschloss
Für 220 000 Mark hatte der aus Schrobenhausen zugezogene Maurermeistersohn Franz Lenbach 1886 das freie Gelände vor den Propyläen, direkt am Stadtrand, von der Künstlerfamilie Heß erworben, für eine bewohnbare, repräsentative Villa und ein großes Atelier. Den Platz vor dem Königsplatz wollte Ludwig I. als Entrée des neuen Museumsviertels gestalten. Sein Architekt Leo von Klenze entwarf deshalb zwei bogenförmige Grünanlagen beiderseits der Brienner Straße, und der König bestimmte, „dass auf denselben nie und zu keiner Zeit für alle Zukunft ein Gebäude aufgeführt werden dürfe“. Daran hat sich die Stadt trotz mancher Begehrlichkeit bis heute gehalten - sogar beim jetzt fertiggestellten Erweiterungsbau für das derzeit neu erstrahlende Lenbachhaus. » weiterlesen
Klotz am Bein
Dimiter Gotscheff inszeniert in MünchenVor dem kleinen Heiner-Müller-Festival im Residenztheater
Es war eine kleine Sensation, dass Resi-Intendant Martin Kusej die Regielegende Dimiter Gotscheff zu einer ersten Inszenierung in München überreden konnte. Der Preis war die Aufführung von Heiner Müllers Frühwerk „Zement“. Gotscheff, seit Jahrzehnten Müllers Regie-Sachwalter, hatte das Stück vergeblich anderen Theatern angeboten, kurz nach seinem 70. Geburtstag hatte es hier am 5. Mai 2013 Premiere. Gotscheffs Dichter-Engagement zu Ehren veranstaltet das Resi vom 24. bis 26. Mai 2013 im Marstall ein Heiner-Müller-Festival - eröffnet von Gotscheffs Berliner Inszenierung „Verkommenes Ufer....“. » weiterlesen
Fotografie von Will Morali bei Nick Hermanns im Blauen HausNicht nur betuliche Huldigung an die Natur
In der Ausstellung "Landschaftsimpressionen" zeigt Willi Morali Gegenden in Schwarz-Weiß. Ein schönes Beispiel, wie es ist, wenn Handwerk zur Kunst wird. » weiterlesen
Das Märchen von Pauline
Jan Decorte mit "O Death" in der SpielhalleStimm-Partitur in der Sprache eines naiven, schwarzen Märchens
Einen „genialen Narren“ nannte ihn die Presse schon Ende 80er Jahre, lange bevor der flämische Autor und Avantgarde-Regisseur wegen eines psychischen Zusammenbruchs 2004 die Premiere seiner „Orestie“-Nachdichtung in Antwerpen absagen musste. Mit Hilfe seiner Frau und Muse Sigrid Vinks hat sich der depressive Jan Decorte wieder stabilisiert, und Johan Simons ermöglichte ihm nun die späte Uraufführung von „O Death“ an den Münchner Kammerspielen. » weiterlesen
Sportfreunde Stiller präsentieren neue CD mit BildernAlles nur aus Liebe - Songs zum Anschauen
Wenn die Sportfreunde Stiller rufen, kann es voll werden. So am Pfingstsonntag, als die Gruppe mit der Ausstellung "Liederschau" in der Schwabinger Galerie Truk Tschechtarow ihr neues Album vorstellte. » weiterlesen
Feinkost
Eine Minute vor dem Auftritt
"räuber.schuldengenital" im MarstallWas habt ihr uns gelassen, um anders zu leben?
Die Alten werden immer älter und die Jungen haben immer weniger Zukunftsperspektiven. „Die Jungen wollen jetzt schon erben, und weil die Alten noch nicht tot sind, müssen sie eben nachhelfen“, sagt Alexander Riemenschneider über das Stück „räuber.schuldengenital“ von Ewald Palmetshofer, das er im Marstall inszeniert. » weiterlesen
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