Rückblick auf die "Stroke Art Fair"Hauptsache unkonventionell
Auch dieses Jahr zeigte die "Stroke Art Fair" auf der Praterinsel spannende Trends aus Polen, Bulgarien, den USA und anderen Ländern. Erstmalig gelang ihr dabei eine Symbiose aus junger urbaner Kunst und etablierten Münchner Galerien. Die Besucher konnten außerdem die Entstehung von Kunstwerken vom ersten Pinselstrich bis zur Signatur miterleben.
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"Zement" im ResidenztheaterSteine, nochmals Steine, und ein unerschütterlicher Glaube
Einen schweren Brocken wälzt Gleb Tschumalow dröhnend über die Bühne, als er nach drei Jahren Bürgerkrieg in sein Dorf zurückkehrt. Da ist 1921 nichts mehr wie vorher, und sein Heldentum kaum noch was wert. Die russische Gesellschaft erfindet sich neu, und wer in dieser Revolution nicht untergehen will, muss mitmachen. Darum geht's in „Zement“, das der Großdichter Heiner Müller 1972 nach einem Roman von Fjodor Gladkow aus dem Jahr 1926 schrieb, und das nach ursprünglichem Verbot in der DDR 1973 am Berliner Ensemble uraufgeführt wurde. » weiterlesen
Lenbachhaus wiedereröffnetGoldener Tempel für die Kunst
Das Schmuckkästchen am Entreé des Königsplatzes glänzt wieder: Nach Jahren des Um- und Anbaus öffnet das Lenbachhaus am heutigen Mittwoch seine Pforten. Mit prominenten Neuzugängen auch aus der zeitgenössischen Kunst, einer teilweise atemberaubenden Architektur - und einer beeindruckenden und neuartigen Lichtregie. » weiterlesen
Berge, die auf ihren Einsatz warten
Regisseur Armin Petras über "Bauern sterben"Stadt, Land, Gott und Heimat
Der Berliner Armin Petras und das im tiefsten bayerischen Dialekt geschriebene Stück „Bauern sterben“ von Franz Xaver Kroetz - wie geht das zusammen? Aber es war Petras' eigene Wahl. Im 100. Jubiläumsjahr lassen die Kammerspiele Stücke, deren Aufführungen in der Geschichte des Theaters wichtig waren, neu inszenieren. » weiterlesen
Kleine Kunst- und Kulturorte in und um München(7)Die Gipfel im Regal
Mitten im Messesee an der Neuen Messe Riem sind ein Regal und eine Vitrine installiert. Der Münchner Bildhauer Stephan Huber spielt damit auf typische Messemöbel an und schaut ohne Ofenrohr ins Gebirge. » weiterlesen
Wo hab ich nur meinen Kopf? (3)
Gorkis "Kleinbürger" im i-campLautstarke Zumutung mit Überlänge
Klingt spannend: Drei Sichtweisen auf das selten gespielte Stück „Kleinbürger“ von Maxim Gorki an einem Abend. Claus Peter Seifert und Jutta Masurath inszenierten je eine Bühnen-Kurzfassung, Robert Spitz drehte einen kleinen Film. Gorkis Erstling war bei der Uraufführung 1902 ein Flop. Dieses Experiment ist es auch. Und mit dreieinhalb Stunden eine Zumutung. Auch fragt sich, wen außer Insidern drei nur leicht variierte Lesarten derselben Version interessieren. » weiterlesen
Akiko Kurihara und Go Segawa im DoppelpackJapanische Fantasien für Körper und Tasche
Die Ausstellung "Was It A Cat I Saw" zeigt Autorenschmuck von Akiko Kurihara und Skulpturen von Go Segawa. Zu sehen ist tragbare und haltbare Kunst, die die Sinne täuschen kann. » weiterlesen
Gestapelte Haarpracht
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