Vor der Premiere von "Roberto Zucco" im VolkstheaterGroße Geschichte mit dichterischer Poesie
Er kann es noch nicht ganz fassen, dass er als Shootingstar im deutschsprachigen Theater gehandelt wird. Aber es kann kein Zufall sein, dass Milos Lolic für seine drei ersten Inszenierungen außerhalb Serbiens jeweils preisgekrönt wurde. Am Münchner Volkstheater inszenierte er Lorcas "Bluthochzeit" und wurde dafür bei den Bayerischen Theatertagen 2012 ausgezeichnet. Am Wiener Volkstheater setzte er Wolfgang Bauers "Magic Afternoon" in Szene und bekam den renommierten, aber leider undotierten Nestroy-Preis. Der öffnet jedoch Türen, und so wird man gewiss von dem jungen serbischen Regisseur - in sechs Tagen wird er 34 - demnächst einiges sehen und hören. In München hat heute seine zweite Volkstheater-Inszenierung "Roberto Zucco" Premiere. » weiterlesen
"Tiger und Bär" in der SchauburgSo einfach geht das
Ein paar Tonnen, ein paar Bretter - fertig ist die Schreinerei. Zwei Zimmerleute entdecken in einer Tasche zwei Filzpuppen: Der kleine Tiger und der kleine Bär sind die Helden in Janoschs Geschichte „Komm, wir finden einen Schatz“. In der Zimmerer-Kluft stecken die Puppenspieler Meisi von der Sonnau und Panos Papageorgiou, und sie gehen mit „Tiger und Bär“ auf die Suche nach dem Reichtum. Schauburg-Chef George Podt inszenierte mit berückend einfachen Theatermitteln für Kinder ab 4. » weiterlesen
Fotos von Henning Rogge bei Van de LooBombige Landschaften - Spurensuche in Feld, Wald und Wiese
Die bemerkenswerte Ausstellung "Bombenkrater" in München zeigt besondere Landschaftsfotografien von Henning Rogge. Sie belegen, wie die Natur Spuren von Tod und Gewalt unweigerlich überdeckt, ohne sie vergessen zu machen. » weiterlesen
Das ist Kunst, das kann noch nicht weg
Rückblick auf die "Stroke Art Fair"Hauptsache unkonventionell
Auch dieses Jahr zeigte die "Stroke Art Fair" auf der Praterinsel spannende Trends aus Polen, Bulgarien, den USA und anderen Ländern. Erstmalig gelang ihr dabei eine Symbiose aus junger urbaner Kunst und etablierten Münchner Galerien. Die Besucher konnten außerdem die Entstehung von Kunstwerken vom ersten Pinselstrich bis zur Signatur miterleben.
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"Zement" im ResidenztheaterSteine, nochmals Steine, und ein unerschütterlicher Glaube
Einen schweren Brocken wälzt Gleb Tschumalow dröhnend über die Bühne, als er nach drei Jahren Bürgerkrieg in sein Dorf zurückkehrt. Da ist 1921 nichts mehr wie vorher, und sein Heldentum kaum noch was wert. Die russische Gesellschaft erfindet sich neu, und wer in dieser Revolution nicht untergehen will, muss mitmachen. Darum geht's in „Zement“, das der Großdichter Heiner Müller 1972 nach einem Roman von Fjodor Gladkow aus dem Jahr 1926 schrieb, und das nach ursprünglichem Verbot in der DDR 1973 am Berliner Ensemble uraufgeführt wurde. » weiterlesen
Lenbachhaus wiedereröffnetGoldener Tempel für die Kunst
Das Schmuckkästchen am Entreé des Königsplatzes glänzt wieder: Nach Jahren des Um- und Anbaus öffnet das Lenbachhaus am heutigen Mittwoch seine Pforten. Mit prominenten Neuzugängen auch aus der zeitgenössischen Kunst, einer teilweise atemberaubenden Architektur - und einer beeindruckenden und neuartigen Lichtregie. » weiterlesen
Berge, die auf ihren Einsatz warten
Regisseur Armin Petras über "Bauern sterben"Stadt, Land, Gott und Heimat
Der Berliner Armin Petras und das im tiefsten bayerischen Dialekt geschriebene Stück „Bauern sterben“ von Franz Xaver Kroetz - wie geht das zusammen? Aber es war Petras' eigene Wahl. Im 100. Jubiläumsjahr lassen die Kammerspiele Stücke, deren Aufführungen in der Geschichte des Theaters wichtig waren, neu inszenieren. » weiterlesen
Kleine Kunst- und Kulturorte in und um München(7)Die Gipfel im Regal
Mitten im Messesee an der Neuen Messe Riem sind ein Regal und eine Vitrine installiert. Der Münchner Bildhauer Stephan Huber spielt damit auf typische Messemöbel an und schaut ohne Ofenrohr ins Gebirge. » weiterlesen
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