Interview mit August Zirner zu "Stiller" im Cuvilliés"Wie bringe ich es rüber, dass ich nicht der bin, für den Du mich hältst?"
Mit „Woyzeck on the Highveld“ gastierte die Handspring Puppet Company 1992 erstmals in München - eine Sensation. Danach war die Puppenspieler-Truppe aus Südafrika, damals geleitet von William Kentridge, auf vielen Festivals in Europa zu sehen. Jetzt arbeitet sie zum ersten Mal in Deutschland: In Kooperation mit dem Residenztheater entsteht die Uraufführung „Stiller“ nach dem Roman von Max Frisch. » weiterlesen
Fotografin Anne Schwalbe neu bei f5,6Unspektakulär im Großformat
Die Münchner Galerie f5,6 zeigt die erste Einzelausstellung der Berliner Fotografin Anne Schwalbe in Deutschland. Die Bilder überdeuten das Einfache. » weiterlesen
Calixto Bieito mit Büchner am ResidenztheaterTunnelblick ins schwarze Loch
Von der Agonie in die suizidale Depression - welche Spielplan-Kontinuität am Resi. Nach Kusejs Abgesang aufs letzte Jahrhundert erweckt nun der spanische Regisseur Calixto Bieito den Daseins-Überdruss zum (wohl nicht lange im Repertoire überlebensfähigen) Bühnenleben. Beim Titel „Leonce und Lena. Dunkle Nacht der Seele“ liegt die Betonung auf dem zweiten Teil. » weiterlesen
Zum Abriss der Matthäuskirche vor 75 JahrenBollwerk Gottes geschleift - Eine teuflische Inszenierung
Um 15.50 Uhr heulten die Sirenen. Plötzlich krachte es an mehreren Stellen der Altstadt. Feuerstrahlen schossen aus Fenstern und Dachsimsen. Qualm breitete sich aus. Feuerwehrwagen rasten herbei, Bombentrichter wurden durch schwarze Planen gekennzeichnet. Der Reporter der „Münchner Neuesten Nachrichten“ schloss seinen dramatischen Bericht: „Die Häuser der Sendlinger Straße und des Blocks bis zum Oberen Anger wurden als rettungslos verloren angesehen.“ Um 17 Uhr ertönte das Signal: „Das Ganze halt! » weiterlesen
Timothy Greenfield-Sanders mit Supermodels bei KlüserBlondinen bevorzugt - wenn Models nicht plaudern, sondern erzählen
Die Ausstellung "About Face: Supermodels Then and Now" zeigt einen Film und Fotografien, die der amerikanische Künstler Timothy Greenfield-Sanders von ehemaligen und teilweise noch tätigen Topmodels gemacht hat. Ein Blick hinter die Fassaden. » weiterlesen
Bildhauerin Isolden in der OrangerieModellierung des Blicks auf den Menschen
Die Münchner Bildhauerin Isolden präsentiert in der Orangerie im Englischen Garten unter dem Titel "Alles hat seine Zeit" eine umfassende Werkschau mit Skulpturen, Collagen und Objektkunst. Die Arbeiten drehen sich um Religionen, Mythen und menschliche Seelenlandschaften. » weiterlesen
Internationale Feststimmung
Foto-Reportage von Andrea Diefenbach im StadtmuseumEinsamkeit hier und dort
Die starke Ausstellung "Land ohne Eltern" mit Fotografien von Andrea Diefenbach im Forum 029 des Münchner Stadtmuseums beleuchtet das Schicksal moldawischer Arbeitsemigranten und ihrer Familien. » weiterlesen
Kindertheater "Ente, Tod und Tulpe" im MarstallGroßes Missverständnis mit Schwimmflossen
„Warum muss man eigentlich sterben?“ - „Weil man lebt.“ Schöner, einfacher und plausibler lässt sich die existenzielle Frage nicht beantworten. Wie der Tod zum Leben gehört, darüber schrieb Wolf Erlbruch 2007 das berührende Kinderbuch „Ente, Tod und Tulpe“, das seitdem in dramatisierter Form auch zum Kanon des Theaters für Kinder ab 6 zählt. Im Marstall inszenierte es Manfred Riedel, der am Resi 2010 debütierte mit „Der Mann der die Welt aß“. Aber der junge Regisseur hat sich bisher offenbar kaum mit der neueren Ästhetik des Kindertheaters beschäftigt. » weiterlesen
Münchner Literaten auf der SpurStadtspaziergang mit Leporello
Es ist noch gar nicht so lange her, dass München seinen Ruf als Literaturstadt begründet hat. Das kleines Büchlein "München literarisch" spürt der Entwicklung und ihren Protagonisten nach. » weiterlesen
« 1 ... 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 ... 313 »


