Interview mit André Jung zur Ibsen-Premiere an den Kammerspielen: "Alle sind rücksichtslos"
Spätkapitalist oder früher Global Player? Ein Mann, der mit seinen Ideen der Ressourcen-Ausbeutung zu früh kam oder mit seinerHoffnung auf Rehabilitation und Nachruhm zu spät? 1906 schrieb der Norweger Henrik Ibsen „John Gabriel Borkman“, das Porträt eines mächtigen Bankdirektors, der kurz vor seinem größten Spekulanten-Coup wegen Veruntreuung ins Gefängnis muss und danach weiter in einem familiären Gefängnis lebt. An den Kammerspielen inszeniert nun Armin Petras das Drama mit André Jung in der Titelrolle. Am heutigen Freitag ist Premiere. » weiterlesen
Eisskulpturen am Bach
Fotos von Vera Mercer mit Fisch und Fleisch - Stillleben von Lust und Vergänglichkeit
Kühne Kombinationen von Fressen und Moral sind auf den Fotografien von Vera Mercer zu sehen, die zur Zeit in der Münchner Galerie Jordanow ausgestellt werden. » weiterlesen
Cellistin Anja Lechner: Eine Beziehung fürs Leben - live im Prinzregententheater
Die Münchner Cellistin Anja Lechner ist in der Welt zuhause, in fremden Klangkulturen, die in Armenien, Griechenland oder Frankreich ihre Heimat wissen. Portrait einer ungewöhnlichen Künstlerin. » weiterlesen
Ulrich Buchner durchleuchtet seine Wissenschaft: Woran die Psychotherapie krankt
Wie unterscheidet sich ein Psychiater vom Psychoanalytiker, vom Psychologen? Und was ist eigentlich ein Coach? Warum dürfen die einen über die Krankenkasse abrechnen, die anderen nicht, und warum ist es manchmal besser, gleich alles privat zu zahlen, auch wenn man nicht müsste? Und natürlich: Wie finde ich den richtigen Therapeuten und die richtige Therapie? Ein Münchner Diplompsychologe hat darüber ein Buch geschrieben. » weiterlesen
Schwanensee II
"Showcase Beat Le Mot" im Marstall - die Kritik: Da gibt es viel zu sehen, aber wenig zu erleben
Performance goes Staatstheater: Die mutige Idee von Intendant Martin Kusej, das Berliner Kollektiv Showcase Beat Le Mot für sechs Wochen den Marstall nach eigenem Gutdünken bespielen zu lassen, versandete mit der Uraufführung „The Happy Ending of Franz Kafka's Castle“ in einem Paradoxon: unterhaltsamer Langeweile. » weiterlesen
Der Fotograf Dave Jordano portraitiert Detroit als sterbende und weiterlebende Autostadt: Die Wüste lebt
In der Ausstellung "Detroit Unbroken Down" im Amerika Haus in München zeichnet der amerikanische Fotograf Dave Jordano ein Portrait seiner Heimatstadt Detroit und zeigt ein bei uns meist unbekanntes Bild des heutigen Amerika. » weiterlesen
"Showcase Beat Le Mot" im Marstall: Interview zum Abschluss eines Berliner Experiments in München
Sechs Wochen lang haben sie den Marstall besetzt und durften ihn nach eigener Wahl bespielen. Der neue Residenztheater-Intendant Martin Kusej hat Ungewöhnliches gewagt und das Berliner Performance-Kollektiv Showcase Beat Le Mot als Künstler „in residence“ eingeladen. Sie zeigten ihre Inszenierungen „Räuber Hotzenplotz“ und „1534“, holten zwei polarisierende Gastspiele und veranstalteten ein Performance-Wochenende. » weiterlesen
Holzschnitte von Kenichi Yokono erstmals in Deutschland: Zwischen Manga und Horror-Pop
Er ist ein Punk mit traditionellen Werten. Die Micheko Galerie in München zeigt in der Ausstellung "Japan-Wonderland Explosion" die wundersamen Werke des Holzschnittkünstlers Kenichi Yokono. Und leider noch mehr. » weiterlesen
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