"Showcase Beat Le Mot" im Marstall - die Kritik: Da gibt es viel zu sehen, aber wenig zu erleben
Performance goes Staatstheater: Die mutige Idee von Intendant Martin Kusej, das Berliner Kollektiv Showcase Beat Le Mot für sechs Wochen den Marstall nach eigenem Gutdünken bespielen zu lassen, versandete mit der Uraufführung „The Happy Ending of Franz Kafka's Castle“ in einem Paradoxon: unterhaltsamer Langeweile. » weiterlesen
Der Fotograf Dave Jordano portraitiert Detroit als sterbende und weiterlebende Autostadt: Die Wüste lebt
In der Ausstellung "Detroit Unbroken Down" im Amerika Haus in München zeichnet der amerikanische Fotograf Dave Jordano ein Portrait seiner Heimatstadt Detroit und zeigt ein bei uns meist unbekanntes Bild des heutigen Amerika. » weiterlesen
"Showcase Beat Le Mot" im Marstall: Interview zum Abschluss eines Berliner Experiments in München
Sechs Wochen lang haben sie den Marstall besetzt und durften ihn nach eigener Wahl bespielen. Der neue Residenztheater-Intendant Martin Kusej hat Ungewöhnliches gewagt und das Berliner Performance-Kollektiv Showcase Beat Le Mot als Künstler „in residence“ eingeladen. Sie zeigten ihre Inszenierungen „Räuber Hotzenplotz“ und „1534“, holten zwei polarisierende Gastspiele und veranstalteten ein Performance-Wochenende. » weiterlesen
Holzschnitte von Kenichi Yokono erstmals in Deutschland: Zwischen Manga und Horror-Pop
Er ist ein Punk mit traditionellen Werten. Die Micheko Galerie in München zeigt in der Ausstellung "Japan-Wonderland Explosion" die wundersamen Werke des Holzschnittkünstlers Kenichi Yokono. Und leider noch mehr. » weiterlesen
Angestrahlt
Tatort Gardasee: Melancholische Sehstücke des Fotografen Olaf Kreinsen in München
Der See, er lächelt nicht mehr und ladet auch nicht mehr zum Bade. Die Ausstellung "Lago Silenzioso" in der Münchner Fotogalerie im Blauen Haus zeigt eine Werkserie in Schwarz-weiß über einen unbekannten Gardasee. » weiterlesen
Inszenierte Landschaften: Arbeiten des amerikanischen Fotografen Chris Engman erstmals in Deutschland
In der Ausstellung "The Artist as an Explorer" zeigt die Münchner Galerie Clair zum ersten Mal in Deutschland Arbeiten von Chris Engman. Sie führen Auge und Hirn hinters Licht. Ist das Kunst oder was ist das? » weiterlesen
Wilhelm Sasnal im Haus der Kunst: Jenseits der Malerei
Das Haus der Kunst zeigt in einer Werkschau über 60 Gemälde und eine Auswahl der Filme des polnischen Künstlers Wilhelm Sasnal von 1999 bis heute. Malerei als gelebte Geschichte. » weiterlesen
Zu Albert Ostermaiers jüngstem Roman: Beim Benedikt, das ist Sprachgewalt!
Der Roman „Schwarze Sonne scheine“ erzählt die verstörende Geschichte eines jungen Schriftstellers im Spannungsfeld zwischen Familie, Kirche, Vertrauen, Missbrauch und Verrat. Albert Ostermaiers zweiter Roman überzeugt durch seine Sprachgewalt. » weiterlesen
Das Lächeln des Kouros oder worauf wir in der postkapitalistischen Kloake nicht mehr warten sollten / Eine Anklage von Serge Mangin
Vor genau einem Jahr erschien das Buch "Empört euch!" von Stéphane Hessel auf Deutsch. Es war ein Büchlein, das die westliche Welt aufschreckte und als eine Art Manifest der Occupy-Bewegung heftig diskutiert wurde: Sind wir noch zu retten? Muss man dem Irrsinn der Banken, der Konzerne nicht endlich ein Ende machen? Der Franzose Hessel brachte viel Wut auf nur 30 Seiten unter. Wurde aber das, was Hessel begann, seitdem weitergedacht? Hier gibt es einen Versuch: Woher kommt diese Krise, die offensichtlich nicht nur eine materielle ist? Sind Deformationen der Moral vielleicht sogar ästhetisch oder kulturell begründbar? Der in München lebende Bildhauer Serge Mangin denkt Hessel weiter. Er hat ein düsteres Pamphlet geschrieben, das hier exklusiv erscheint. (gr.) » weiterlesen
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