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"Erpressung" in der Residenz: Das Pandämonium des Pippo Delbono

von Michael Weiser am 17.01.2012

Assoziationsgewitter im Residenztheater: Die Uraufführung von Pippo Delbonos Stück "Erpressung" ist so etwas wie eine beabsichtigte Themaverfehlung, und doch phasenweise großes Theater. Keine Handlung, mitunter dick aufgetragen - und doch kann diese groteske Revue berühren.     » weiterlesen


Sabine Glenz' Theaterperformance im Schwere Reiter: Geliebt wird woanders

von Gabriella Lorenz am 17.01.2012

Liebe? Ach nein. Nicht das, was mit zwei Körpern zwischen Laken passiert. Sabine Glenz nennt ihre neue Choreografie zwar „L.O.V.E“, schiebt aber nach: „Anordnungen für zwei Tänzer“.     » weiterlesen


Totaler Absturz der Fledermaus in Augsburg: So geschmacklos, dass einem die Sänger leid tun

von Volker Boser am 16.01.2012

Die Intendantin Juliane Vötteler brachte es in ihrer Spielplan-Vorschau auf den Punkt: „Theater machen heißt auch: Erfahrungen machen.“ Die guten unlängst, als der weitgehend unbekannte Mauro de Candia Prokofjews „Cinderella“-Ballett mit so viel Witz und Fantasie choreographierte, dass so manche Münchner Tanz-Premiere dagegen ziemlich alt aussah. An der „Fledermaus“ von Johann Strauß hat sich jetzt aber das Theater Augsburg gründlich überhoben.     » weiterlesen


Eisenherz-Double-Feature in der Schauburg: Vom Prinzen zum Helden und wieder zurück

von Barbara Teichelmann am 16.01.2012

Ab sofort gibt es den Prinzen mit dem Pagenkopf auch im praktischen Doppelpack. Man geht einmal ins Theater, bekommt zwei Stücke zu sehen, dazwischen ein „Intermezzo mit zwei âventiuren“, eine Suppe und ein Getränk. Kurzum: „…ein besonderes Event für alle, die sich für einen Abend lang mit den Sagen aus der Zeit König Arthurs aus ihren alltäglichen Daseinszusammenhängen lösen wollen.“ So steht es auf der Homepage der Schauburg. Ab elf Jahren darf man sich in das knapp vierstündige Theaterabenteuer „Prinz Eisenherz – Das Double Feature“ stürzen.     » weiterlesen


Von der Residenz zum neuen Konzertsaal: Beim Rekord-Neujahrsempfang von Horst Seehofer ist nicht nur der Gast Christian Ude neu

von Michael Grill am 15.01.2012

Der Neujahrsempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten in der Residenz ist ein Ritual wie das Anzapfen auf der Wiesn: Scheinbar immer gleich, doch aus den Abweichungen im Kleinen entspinnen sich Geschichten. Außerdem bekräftigte Horst Seehofer sein Versprechen für einen neuen Konzertsaal in München und duellierte sich ein bisschen mit seinem Herausforderer, dem Münchner OB Christian Ude.     » weiterlesen


Spiegelspielerei

von Achim Manthey am 15.01.2012

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Aktuell in der Whitebox: Junge Fotografen über Unorte, Kinderlachen und die eigene Schönheit

von Achim Manthey am 15.01.2012

In der Ausstellung "Borderless", die derzeit in der Whitebox zu sehen ist, präsentieren 20 Studierende und Absolventen des Masterstudiengangs Photography der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ihre Arbeiten. Eine Bestandsaufnahme der letzten  drei Jahre Ausbildungsarbeit.     » weiterlesen


Dan Ettinger dirigiert das 3. Akademiekonzert in der Oper: Dramatische Energie lässt Taktstock fliegen

von Volker Boser am 14.01.2012

Der israelische Dirigent Dan Ettinger ist ein gefragter Mann: An der Bayerischen Staatsoper dirigiert er Bizets „Carmen“, Donizettis „Liebestrank“, dazu „La Bohème“ und „Turandot“ von Puccini. Außerdem ist er Generalmusikdirektor in Mannheim und Chefdirigent des New Tokyo Philharmonic Orchestra: Der 41-jährige hat alle Hände voll zu tun. Das von ihm geleitete Akademiekonzert im Nationaltheater dauerte keine fünf Minuten, da flog der Taktstock im hohen Bogen ins Orchester.     » weiterlesen


Holger Dreissigs "Heiratsmarkt" im i-camp: Slapstick, Schmäh und Mopsmoderne

von Michael Wüst am 13.01.2012

Mit seiner 21. Verwaltungsperformance „Heiratsmarkt“ feiert Autor und Regisseur Holger Dreissig heuer ein Jubiläum. Seit 20 Jahren nun schon hält er das Münchner Publikum an, mit ihm über das Verhältnis von Theater und Verwaltungsperformance zu forschen. Es scheint allerdings gewaltiger Umwege und Denkschleifen zu bedürfen, die Begrifflichkeit des Langzeitprojekts selbst zu klären, widmet sich Dreissig mit seinen Stücken doch seit Jahren schon dem, was nicht verwaltbar ist. Könnte es sein, dass es sich da um einen Schmäh handelt?     » weiterlesen


Panzerballett hämmern Quintolen im Backstage: Irrsinn und Offenbarung

von Michael Grill am 13.01.2012

Ein Musikerleben könnte so einfach sein: Drei Akkorde und eine hübsche Melodie - darauf basieren Weltkarrieren. Es geht aber auch anders: Musik als Hochleistungsexperiment, bei dem jede Form ins Extrem getrieben wird. Das Panzerballett um den Gitarristen Jan Zehrfeld ist so ein Fall: Vom Metal die Härte, vom Jazz die Komplexität, und auf jeder Melodiefigur noch eine Pirouette gedreht.     » weiterlesen


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