Designer Mirko Borsche im Interview zur Werkschau in der Pinakothek der Moderne: Zurück zur Natur der Idee!
74 Bilder, alle Schwarz-weiß und alle im Format 70 x 100 Zentimeter. Für die Ausstellung "Unplugged. Mirko Borsche. Design Works." übertrug der Münchner Designer Mirko Borsche die visuelle Sprache seiner Original-Arbeiten auf handgemalte Plakate. Abstraktion durch Reduktion: Ob es sich ursprünglich um eine Fotografie oder eine Illustration handelte, kann man nicht mehr erkennen, nur die Idee blieb bestehen. » weiterlesen
"Gyges und sein Ring" im Residenztheater: Stolz trifft auf Neugier und am Ende fließt mal wieder Blut
Der Schleier ist das Problem. Und das Geheimnis. Einmal entschleiert, ist die Frau darunter kein Geheimnis mehr, aber ein umso größeres Problem. Weil ihr fremder Sittenkodex als Rache für die Entehrung einen Ehrenmord fordert – und sei es ein Selbstmord. Als Friedrich Hebbel 1854 „Gyges und sein Ring“ schrieb, ahnte er nichts von Kopftuch-Debatten und muslimischen Ehrenmorden. Im Residenztheater hat die 28-jährige Regisseurin Nora Schlocker sich an die selten gespielte Tragödie gewagt – mit erstaunlich frischem Zugriff, kühler Ästhetik und dankenswertem Verzicht auf jede Aktualisierung Alle Assoziationen zu heute überlässt ihre stimmig gekürzte 90-Minuten-Inszenierung den Zuschauern. » weiterlesen
Zum 25. schenkt sich das "Theater Viel Lärm um Nichts" einen Abgrund - denn Liebe ist wahrlich keine Komödie
Das Theater Viel Lärm um Nichts feiert seinen 25. Geburtstag, wie auch anders, mit einem Shakespeare. Lustig oder doch eher todernst? In „Die 12. Nacht oder Was Ihr wollt“ erlebt Protagonistin Viola eine unheimliche Raunacht der Liebeswirren. » weiterlesen
Auf geht's
Vom KZ ins Lager: Das Jüdische Museum erzählt vom Schicksal der Displaced Persons
In der zweiteiligen Ausstellung "Juden 45/90" berichtet das Jüdische Museum München über das Schicksal jüdischer Mitbürger nach der Befreiung aus Konzentrationslagern oder ihrer Flucht aus Osteuropa. Der erste Teil "Von da und dort - Überlebende aus Osteuropa" gibt bewegende Einblicke in eine neue Isolation der Opfer, die nur langsam aufbrach. » weiterlesen
Carl Spitzweg in Schweinfurt: Nicht nur seine Sterne leuchten da
In der opulenten Schau "Nächtliche Sternstunden" zeigt das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt Nachtbilder von Carl Spitzweg und seinen Zeitgenossen. » weiterlesen
SeitenWände im Münchner Stadtmuseum: Ein Tagebuch und Leerräume (Folge 3)
Wenn es ohne Buch nicht geht: In dem mehrteiligen Ausstellungsprojekt "Seitenwände. Fotografie im Buch oder im Raum" im Münchner Stadtmuseums ist der dritte Abschnitt zu sehen. » weiterlesen
Frohes neues Jahr, liebe Leserinnen und Leser!
"München in C.-Dur" - die Videokolumne mit C. Bernd Sucher (Folge V)
Immer donnerstags im Dezember: C. Bernd Sucher kommentiert Münchens Kulturszene in seiner Videokolumne auf dem Kulturvollzug. Folge V: Sie tun Gutes, sprechen aber nicht immer darüber: Warum Mäzene als Motor der Kunst wichtiger werden. » weiterlesen
Zum Tod von Johannes Heesters: Der letzte Kuss
Über ein Jahrhundert Leben, davon 90 Jahre auf der Bühne. Kurz nach seinem 108. Geburtstag ist der Sänger und Schauspieler Johannes Heesters an Heiligabend in einer Starnberger Klinik gestorben. » weiterlesen
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