Frohe Weihnachten, liebe Leserinnen und Leser
Bayerisches Staatsballet zeigt "Steps and Times": Kalter Glamour statt Herzenswärme
Im neuen, vierteiligen Programm „Steps & Times“ versammelt das Bayerische Staatsballett Stücke der zwei wichtigen englischen Choreografen Frederick Ashton und Kenneth Macmillan. Der große Wurf war jedoch nicht darunter. » weiterlesen
Jérôme Bels "The Show Must Go On" in der Muffathalle: Reichlich verstaubt und albern
Auch Kultstücke werden alt und irgendwann ist der Zauber dahin. Dass der Zahn der Zeit auch vor Jérôme Bels "The Show Must Go On" nicht Halt macht, war in der Muffathalle zu erleben. » weiterlesen
Unter den Wolken mit Klaus Leidorf: Ein Bayern-Portrait aus der Luft
In dem neuen Fotobuch "Hoch über Bayern" zeigt der Luftbildfotograf Klaus Leidorf den Freistaat in spektakulären Bildern aus der Vogelperspektive und führt auf manche Spur. » weiterlesen
Denis Matsuev im Herkulessaal: Ein Klavierabend fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Er hat den berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewonnen, mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Lorin Maazel und Mariss Jansons musiziert, er gastiert bei allen europäischen Musikfestivals, feierte Triumphe in New Yorks Carnegie Hall. Doch das alles scheint sich bis nach München nicht herumgesprochen zu haben. Der Klavierabend von Denis Matsuev im Herkulessaal fand nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. » weiterlesen
Da kommt was näher ...
"München in C.-Dur" - die Videokolumne mit C. Bernd Sucher (Folge IV)
Immer donnerstags im Dezember: C. Bernd Sucher kommentiert Münchens Kulturszene in seiner Videokolumne auf dem Kulturvollzug. Folge IV: Fürchterlich und erhellend zugleich - das Haus der Kunst ist ein Mahnmal nationalsozialistischer Großmachtphantasien. Dass dieses zwiespältige Denkmal überhaupt noch da ist, ist gut, aber nicht selbstverständlich. Insofern hat München auch eine Botschaft an die Städte in der früheren DDR. » weiterlesen
Dem Münchner Zeichner Heinz Birg zum 70.: Eine Retrospektive erzählt von Nimmerendern, Triebwerkstätern und Rauten an pikanten Stellen
Der Münchner Architekt und Zeichner Heinz Birg ist 70 geworden. Aus diesem Anlass widmet ihm die Galerie Truk Tchechtarow eine bunt-böse Retrospektive mit Arbeiten aus fünf Jahrzenhnten. » weiterlesen
Die Taschenphilharmonie für die Kleinen ist viel mehr als „Peter und der Wolf"
Wenn der Mensch nicht zum Konzertsaal kommt, kommt das Konzert zum Menschen: Peter Stangel und seine 15-köpfige Taschenphilharmonie bringen sinfonische Musik gerne zu jenen, die nur selten Brahms oder Debussy hören. Aktuell dürfen sich darüber Kindergärten und Schulen freuen, denn die Taschenphilharmonie widmet ihnen den 13. Teil ihrer preisgekrönten CD-Reihe „Große Musik für kleine Hörer“. » weiterlesen
Stephan Kimmig inszeniert "Atropa" an den Kammerspielen: Zwecklügen mit Kunstblut
Nach dem Krieg ist vor dem Krieg. Es ist die Rache des Friedens, dass die Verlierer sich zu Terror-Instrumenten gegen die Sieger machen, die ihnen ihre Kultur aufzwingen wollen. Den Bogen vom Hindukusch zum antiken Troja schlägt Tom Lanoye in „Atropa. Die Rache des Friedens. Der Fall Trojas“. In der Verschneidung von Mythos und Gegenwart ist der flämische Autor „Schlachten!“-erprobt: Für Luk Perceval komprimierte er Shakespeares Königsdramen. Seine Familien-Analyse „Mamma Medea“ machte Regisseur Stephan Kimmig zum Kammerspiele-Erfolg. Mit seiner „Atropa“-Inszenierung bleibt Kimmig hier allerdings unter seinen Möglichkeiten. Verdienter Premieren-Jubel für die großartigen Protagonisten Steven Scharf und Wiebke Puls sowie Katja Bürkle. » weiterlesen
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