"Gesäubert/Gier/4.48 Psychose" in den Kammerspielen: Düstere Poesie trifft auf Bilder der Entgrenzung
Ein Stück von Sarah Kane ist eine brutale Zumutung. Drei hintereinander ergeben einen großen Theaterabend: Johan Simons Inszenierung von "Gesäubert/Gier/4.48 Psychose" gehört zu den beeindruckenden Bühnenereignissen der letzten Zeit. Ein Tryptichon, in dem es eine der schwierigsten Theaterautorinnen der vergangenen Jahre neu zu entdecken gibt. » weiterlesen
Okwui Enwezor will das Haus der Kunst zum Schweben bringen
Die erste große Pressekonferenz ist vorbei und man weiß noch immer nicht, ob ihm das Bier schmeckt und ob er Weißwürste mag. Und davon, dass die schönen Berge so verdammt nah liegen, hat er auch nicht geschwärmt. Das irritiert so manchen Münchner, denn der liebt nun mal die bayerische Bauchpinselei. Doch Okwui Enwezor, seit Oktober 2011 neuer Direktor im Haus der Kunst, hat es nicht so mit dem medienwirksamen Schöngetue, statt dessen hat er ambitionierte und spannende Ideen, die er in den nächsten fünf Jahren umsetzen möchte. » weiterlesen
"Die Artillerie" und ihre Comics: Große Unterhaltungskunst bei Truk Tschechtarow
In der Galerie Truk Tschechtarow zeigt die Ateliergemeinschaft "Die Artillerie" Arbeiten zwischen Kunst und Dekoration. Fragen bleiben offen. » weiterlesen
Nikolaus Paryla in der Komödie im Bayerischen Hof: Uns geht's gut, warum haben wir schlechte Laune?
Vor 20 Jahren, in der ersten Spielzeit der Intendantin Margit Bönisch, war Nikolaus Paryla schon ein Zugpferd in der Komödie im Bayerischen Hof. Damals spielte und inszenierte er Goldonis „Diener zweier Herren“. Nun feiert Bönisch ihr 20. Jubiläum als Theaterleiterin und das 50-jährige Bestehen der Bühne. Und wieder ist der mittlerweile 72-jährige Nikolaus Paryla dabei: Diesmal ist er „Der eingebildete Kranke“ von Molière, wiederum in eigener Regie. » weiterlesen
Behütet
Die Schäffler tanzen: Wenn das Glockenspiel auf dem Marienplatz zum Leben erwacht
In München ist man stolz auf seine Traditionen: Oktoberfest, Christkindlmarkt, Christian Ude. Alle sieben Jahre gesellt sich eine tanzende Männerschar hinzu, denn es ist Schäfflertanzsaison. So auch 2012. » weiterlesen
Fernsehen für unterwegs
Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim zu Gast im Gasteig: Keine Konkurrenz für Münchner Orchester
Vor 442 Jahren gegründet, ist die Staatskapelle Berlin, das offizielle Orchester der Berliner Staatsoper, eines der ältesten Klangkörper der Welt. Seit 1992 hat Multitalent Daniel Barenboim das Zepter in der Hand. Gerne würde man sich mit den Berliner Philharmonikern auf gleicher Höhe messen. Aber dorthin ist, wie das Münchner Gastspiel zeigte, der Weg noch weit. » weiterlesen
Wenn die Nacht kommt: Fotografien von Ulrike Crespo erwischen den Augenblick
Mit ausgewählten Fotografien präsentiert die Münchner Galerie Renate Bender den neuen Fotoband "Twilight" von Ulrike Crespo. » weiterlesen
Pippo Delbono am Residenztheater - Ein Portrait
Für den Film- und Theaterregisseur Pippo Delbono war 2011 ein gutes Jahr: In Italien wurde seine Inszenierung „Dopo la battaglia“ als beste des Jahres mit dem Premio UBU ausgezeichnet, sein Film „Amore carne“ wurde zum Filmfestival in Venedig eingeladen. Bernardo Bertolucci holte ihn als Schauspieler für seinen jüngsten Film „Io e te“, und gerade hat man ihn - neben vier anderen Regisseuren - mit dem Spezialpreis des Europäischen Theaterpreises „für neue Theaterwirklichkeiten“ geehrt. Neue Theaterwirklichkeiten führt der 52-Jährige auch im Münchner Residenztheater ein: Er inszeniert sein gemeinsam mit den Darstellern entstandenes Projekt „Erpressung“, Uraufführung war am Samstag im Residenztheater. » weiterlesen
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