Archiv

Freitagsgedanken (Folge 12): Was man denkt, wenn ein Musiker einen Tee anbietet

von Clara Fiedler am 07.10.2011

Musiker und Drogen – das ist so eine Geschichte für sich. Oder viele Geschichten. Tragikkomische zum Teil. Und solche, bei deren Genuss man sich fragt, was gewisse Substanzen mit Menschen eigentlich machen. Es gibt da eine Anekdote über Louis Armstrong.     » weiterlesen


"Ein echter Österreicher wie Kusej kann doch den Konfliktstoff und die Bosheit anders rauskitzeln"

von Gabriella Lorenz am 06.10.2011

  Mit Schnitzlers "Das weite Land" eröffnet Martin Kusej seine Intendanz am Residenztheater. Neben dem kompletten Spielplan hat er auch das Ensemble radikal umgebaut. Neu dabei ist auch Eva Mattes, die als Kommissarin Blum im Konstanzer Tatort ermittelt. Zur Premiere haben wir sie zu einem Interview getroffen.     » weiterlesen


Portraits aus dem 16. Jahrhundert in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, oder: Wie lange gibt es Facebook wirklich?

von kulturvollzug am 05.10.2011

Es wirkt wie das Facebook der Renaissance: In der Ausstellung "Dürer - Cranach - Holbein. Die Entdeckung des Menschen: das Portrait um 1500" glänzt die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung mit altdeutscher Portraitkunst.     » weiterlesen


Peter Weibels Proteste: Konzeptionelle Fotografie von 1965 bis 1975

von Achim Manthey am 04.10.2011

Das Recht wird mit Füssen getreten, die Polizei lügt ohnehin. Eine Ausstellung in der Galerie Kampl in München geht in eine Protest- und Provokations-Vergangenheit, zu der sich die Frage stellt, ob uns das heute überhaupt noch etwas zu sagen hat.     » weiterlesen


Wir wussten es immer: Sherlock Holmes war Münchner

von Achim Manthey am 03.10.2011

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Oberdeck und Kesselraum: Kammerspiele-Intendant Johan Simons unter Volldampf mit "E la nave va"

von Gabriella Lorenz am 03.10.2011

Wann gibt es mal Szenenapplaus für ein Bühnenbild? Wenn der Jugendstil-Vorhang der Kammerspiele ein gigantisches Schiff enthüllt, das ins Parkett zu fahren scheint. Erst wenn riesenhaft der Kapitän auftritt, begreift man die Perspektive dieses meisterlichen naturalistischen Prospekts, den Bühnenbildner Bert Neumann und die Theatermaler gezaubert haben. Der verdiente Beifall war bei der Premiere von „E la nave va“ deutlicher als nach über drei Stunden der für Regisseur Johan Simons, in den sich auch ein Buh mischte.     » weiterlesen


Balkan-Jazz-Mafia plant Entführung: Wir verlosen Tickets für die Unterfahrt!

von Clara Fiedler am 03.10.2011

Seit mehr als 40 Jahren lebt der Trompeter, Komponist und Arrangeur Dusko Gojkovic in München. Berühmt gemacht hat ihn sein Stil, bei dem die Musik des Balkan mit klassischem Bebop verbunden wird. Mit Kompositionen wie „Nights Of Skopje“ oder „Balkan Blue“ entführt er swingend auf die Halbinsel, ohne je ins Melancholische zugleiten. Unter dem Motto „Young Lions & Old Friends“ gibt er mit Claus Reichstaller und Jazzstudenten von der HMT München am 24. Oktober 2011 ein Konzert im Jazzclub Unterfahrt.     » weiterlesen


Moderne Mythen im melancholischen Gewand: "Les Jupes" mit "Modern Myths"

von Clara Fiedler am 02.10.2011

Manchmal ist es  doch erstaunlich und gleichzeitig herrlich, wie der Indierock einen Soundtrack zur kultivierten Melancholie liefert, der Spaß macht. Auch „Les Jupes“ aus Winnipeg/Kanada erweisen sich als Meister darin, mit einem Lächeln Synonyme für die Farbe Schwarz zu finden, ohne sie in ihrer Grundtextur zu verändern. Vor allem die Stimme von Mike Petkau Falk sticht im Intro schon hervor, wie ein Schloss mitten im Kornfeld. Kornfeld deshalb, weil das Umliegende keineswegs eine Einöde darstellt, sondern eine fruchtbare Landschaft, die ihr Potential vollends ausschöpft.     » weiterlesen


Carlo Mollino: Das Haus der Kunst zeigt das Gesamtwerk eines genialen Sonderlings

von Roberta De Righi am 02.10.2011

Er war ein genialer Sonderling, der Architekt, Fotograf, Designer, Rennfahrer und Kunstflieger Carlo Mollino (1905-73). Der Turiner Dandy und Junggeselle, der im Ingenieurbüro seines Vaters begann, entwarf Möbel, die wie lauernde Insekten aussehen und das Clubhaus eines Reitclubs, dessen organisch geschwungenes Glasgeländer heute noch als „futuristisch“ gelten würde.     » weiterlesen


Landschaftsbilder des Malers Ji Dachun in München: China traditionell und surreal

von Achim Manthey am 01.10.2011

Eine Kombination traditioneller chinesischer Landschaftsmalerei mit westlicher Moderne ist in der Ausstellung "Bird painting without Bird" mit Werken des Malers Ji Dachun in der Barbara Gross Galerie zu sehen.     » weiterlesen


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