Kammerspiele auf den Spuren der Gastarbeiter: Herzlich Willkommen in der „Bundesrepublik Bunker“
Wie war es damals in den 1960ern, als Gastarbeiter nach Deutschland zu kommen? Das Dokumentartheater-Projekt "Gleis 11" der Kammerspiele nimmt seine Besucher mit auf die ersten Schritte der Gäste hier in München. Und die führen, ganz unerwartet, tief unter die Erde. » weiterlesen
Rad ab
Ganz ohne Rocker-Allüren: Pete and the Pirates im Münchner Atomic Café
Gute Laune im Atomic Café: Pete and the Pirates spielen in München. Vier hagere Jungs namens Empire Escape machen als Vorband den Anfang. Sie kommen aus Hamburg, der Brutstätte der deutschen Bands. Der Sänger erinnert verdächtig stark an Ian Curtis von Joy Division. Die Stimme, tief und maskulin, ist eine Erholung neben all den Justin Timberlakes unserer Zeit. Auch mit dem Hang zur Düsterheit kommt Empire Escape dem vorsichtigen Vergleich bei. Viel fröhlicher wird es mit Pete and the Pirates. » weiterlesen
Freitagsgedanken (Folge 15): Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Es sei denn, man ist Geigenschüler.
Er gilt gemeinhin als Landplage, ist erstmal nicht ernst zu nehmen und überhaupt bräuchte er für seine Tätigkeit einen Waffenschein: der Anfänger. Besonders schlimm ist es meiner Erfahrung nach, wenn er zur Geige greift. Obwohl sich ein Trompetenlehrer wahrscheinlich auch erstmal Ohropax besorgt, wenn da ein fünfjähriger, von Mami genötigter Pimpf vor ihm steht und ins Instrument spuckt. » weiterlesen
Fotografien von Boris Savelev - Russische Seele bleibt auch auf Aluminium warm
In der bemerkenswerten Ausstellung "Memories" präsentiert die Galerie Clair Fotografien des russischen Fotokünstlers Boris Savelev. Sentimental, anrührend und dank modernster Reproduktionstechnik für die Ewigkeit gedacht. » weiterlesen
Gemischtes Doppel mit eindeutigem Sieger: Bob Dylan und Mark Knopfler in der Olympiahalle
Man mag von diesen Doppelkonzerten halten, was man will. Wenn zwei Musiker-Legenden wie Bob Dylan und Mark Knopfler sich einen Abend teilen, wie am Mittwoch in der Olympiahalle, sollte man das gesehen und gehört haben. Aber am Ende blieben zwiespältige Eindrücke. » weiterlesen
Der Cartoonist Tex Rubinowitz über die kleinen und großen Wechselfälle des Lebens
In der Ausstellung "Sülze macht Asbest stumpf" zeigt die Galerie Truk Tschechtarow gallige Cartoons des Multitalents Tex Rubinowitz, die atemlos und Lachen machen. » weiterlesen
Tanzbare Vielschichtigkeit: Der Münchner Musikproduzent Pitchben veröffentlicht erstmals auf Compost Records
Die DJ-Szene: Trotz ihrer Größe gilt sie immer noch als Subkultur. Vielleicht, weil ein Set seine Uraufführung immer noch eher im Club feiert als in der Konzerthalle. Auch Pitchben, die Neuentdeckung des Münchner Labels Compost Records, startete seine Karriere an den Turntables mit der Art von Musik, die der Nicht-Clubgänger eigentlich nicht hören muss. "Pitchslap" hingegen entführt einen in die Welt der tausend Möglichkeiten. » weiterlesen
Folge dem weißen Kaninchen, der Rest ist Grinsen: Sänger, Gitarrist und Songwriter Jeremias Meinhard und eine musikalische Reise durchs Wunderland
Das Tor zum Wunderland muss kein Kaninchenbau sein. Man kann auch einfach durch die Tür eines kleinen Cafés mitten im Glockenbachviertel gehen. Vorher gebe man bitte seine Erwartungen, Vorstellungen und Sonstiges an der Garderobe ab. Sollte man sich dann im Wunderland nicht sofort zurecht finden, wende man sich an Herrn Jeremias Meinhard. Dieser sitzt am größten Tisch in der Mitte auf einem der Stühle, von denen keiner wie der andere aussieht, im schummerigen Licht des Cafés und überstrahlt mit seinem Begrüßungslächeln gleich seine schwarzen Klamotten. » weiterlesen
Für Garderobe keine Haftung
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