Die Sammlung Goetz im Haus der Kunst: Vom Suchen und Finden
"Why I Never Became A Dancer" heißt die zweite Kooperation der Sammlung Goetz im Haus der Kunst. Mit dieser Ausstellung soll vor allem jüngeres Publikum angesprochen werden – und das könnte tatsächlich klappen, denn hier wird keine Meta-, oder Museumskunst gezeigt, sondern ein Stück Leben. » weiterlesen
Na also: Zum Schluss gab's dann doch noch ein bisschen Remmidemmi im Residenztheater
Nun ist es vorbei, das viertägige Residenztheater-Eröffnungs-Tam-Tam des neuen Intendanten Martin Kusej. Helmut Kraussers Auftragsstück „Eyjafjallajökull-Tam-Tam“ lieferte im Marstall immerhin eine halbherzige Einlösung des „Alles-neu“-Versprechens. In der formalen Verknüpfung von Medien und Theater ist Robert Lehnigers Inszenierung die radikalste der vier Aufführungen. Das kann erstmal als Event gelten. » weiterlesen
Wie die Freude über den ersten Schnee: Mats Eilertsen und seine Band "Skydive" in der Unterfahrt
Ein einziger Kontrabasston wird wiederholt, immer wieder angeschlagen. Langsam baut sich auf ihm eine sphärische Fläche auf. Alexi Tuomarila am Piano ist wie ein finnisches Schneegestöber, das einem ein Lächeln ins Gesicht und die Röte auf die Wangen treibt. Tore Brunborgs Saxofon besitzt die strahlende Intensität einer eiskalten Wintersonne, die das Schneetreiben durchbricht. Es fallen nur noch einzelne Flocken. Bis das Saxofon die chromatische Rückung vollzieht. » weiterlesen
Vom Extremwert des Normalen: Ruth Geiersberger mit "und jetzt" im i-camp
"Verrichtungen über das Warten" untertitelt Ruth Geiersberger ihre Performance „und jetzt“. Als Grundlage hatten Studien, Feldforschungen unter Demenzkranken gedient. Was dabei herauskam, war, weit über Fragen der Krankheit hinaus, eine Impression über Qualitäten und Atmosphären der privaten und gesellschaftlichen Zeit. » weiterlesen
Saisonauftakt im Staatsschauspiel mit Halali und Ernüchterung
Leichte Ernüchterung nach dem Startwochenende: Die vorher geweckten hohen Erwartungen konnte das Bayerische Staatsschauspiel unter seinem neuen Intendanten Martin Kusej in den ersten vier Premieren der neuen Spielzeit nur zum Teil erfüllen. Höhepunkt war Neil LaButes "Zur Mittagsstunde" - eine spannende Geschichte, konventionell und damit überzeugend erzählt. » weiterlesen
Theater als Gehirnleistung mit tiefem Empfinden - Ein Gespräch mit dem Regisseur Wilfried Minks zur Premiere von Neil LaBute's "Zur Mittagsstunde" am Residenzthater
Er hat in den 1960er und 70er Jahren das deutsche Theater revolutioniert: 1966 stellte Wilfried Minks in Peter Zadeks "Räuber"-Inszenierung ein Comic-Bild von Roy Lichtenstein auf die Bühne, 1967 bestückte er Zadeks "Maß für Maß" nur mit bunten Glühbirnen. Mit dem Intendanten Kurt Hübner, den Regisseuren Zadek, Peter Stein und Klaus Michael Grüber prägte der Bühnenbildner Wilfried Minks den Bremer Stil, der die Theaterästhetik nachhaltig veränderte. Seit 1972 führt er auch selbst Regie. 2010 erhielt Minks den Faust-Theaterpreis für sei Lebenswerk. Nun hat der 81-jährige Altmeister am Residenztheater "Zur Mittagsstunde" des US-Autors Neil LaBute inszeniert. Zur Premiere am vergangenen Samstag hat der Kulturvollzug mit ihm gesprochen.
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Pierre Boulez gastierte in München: Jubel und Wehmut zum Auftakt der musica viva
Relaunch der musica-viva-Saison des Bayerischen Rundfunks im Prinzregententheater: Das Lucerne Festival gastierte mit Pierre Boulez als Dirigent-Komponist seines Liederzyklus "Pli selon pli". Ein umjubelter Auftakt der Spielzeit. » weiterlesen
Martin Kusej startet am Staatsschauspiel mit "Das weite Land" von Arthur Schnitzler - Zwischen Abgründen und Langeweile
Nein, in dem Regen, der zu Beginn auf die Darsteller niederprasselt, ließ das Münchner Publikum den neuen Staatsschauspiel-Intendanten Martin Kusej nicht stehen. Die Premiere "Das weite Land" von Arthur Schnitzler wurde nach über drei Stunden im Residenztheater mit heftigem, langem Applaus bedacht - ein Willkommensgruß. » weiterlesen
Enwezors Auftakt mit Ellsworth Kelly im Haus der Kunst: Rundherum elegant
Vorsicht, diese Kunst kann halluzinogene Wirkung haben! Sie sehen Dinge, die gar nicht da sind. Sie blicken in irreale Abgründe und auf nicht vorhandene Körper im Raum. Wenn Sie bereit sind für einen solchen Trip, sollten Sie diese Schau auf keinen Fall versäumen. » weiterlesen
Rohrross
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