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"Herumdoktern tut der Form weh": Arbeiten von Rudolf Bott in der Galerie der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst

von Clara Fiedler am 02.11.2011

Seine Stücke sind zeitlos puristisch. Gebrauchsgegenstände sind sie zweifellos. Bänke, Tische, Kelche, Schalen. Rudolf Bott, in Stockstadt am Main geboren, machte zunächst eine Lehre zum Goldschmied, bevor er über die Zeichenakademie in Hanau und ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München zum Gerät kam. Vergangenen Dienstag erhielt er für sein Schaffen im sakralen Bereich den Gebhard-Fugel-Preis der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst. Seine Freude darüber ist nicht ganz so ausgelassen, wie man es vielleicht erwarten könnte.     » weiterlesen


Nächster Halt: Herbst

von Salvan Joachim am 01.11.2011

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Zwischen Himmel und Hölle! Mit Skywalks, Rutschen und Stränden klettert die Alpen-Vermarktung in schwindelnde Höhen

von kulturvollzug am 01.11.2011

Neues Programm im Alpenzirkus: Skywalks, Rutschen und Strände. Mit schöner Aussicht, Enzian und guter Luft allein lassen sich Touristen heute nicht mehr locken. Spaßfaktor und Nervenkitzel lassen die Alpenregion in Wachstumsvisionen investieren. Eine Entwicklung gegen den Trend?     » weiterlesen


Halloween weiß-blau

von Michael Wüst am 31.10.2011

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Frank Castorf inszeniert Horváths "Kasimir und Karoline" am Resi - "denn als Kommunist bin ich neurosenfrei"

von Gabriella Lorenz am 31.10.2011

„Ich bin psychopathogen, ich muss es als Querulant immer anders machen, als es dasteht“, sagt Frank Castorf über sich. Nachdem der große Knaller in Martin Kusejs Premieren-Marathon bisher ausgeblieben ist, richten sich die Schock- Erwartungen jetzt auf den als Stückezertrümmerer berühmt-berüchtigten Intendanten der Berliner Volksbühne. Am Residenztheater inszeniert der 60 Jahre alte Castorf erstmals in seiner Karriere ein Stück von Ödön von Horváth.     » weiterlesen


Der Böse und die „Zensur“: Oliver Estavillo verteidigt seine Hölle in der "Kunstbehandlung"

von Michael Grill am 30.10.2011

Wenn Oliver Estavillo zum Pinsel greift, wird das kein Zuckerschlecken. Wer durch den schlauchartigen Gang in der Kunstbehandlung gehen will, in dem derzeit seine Bilder hängen, muss sich auf einiges gefasst machen: Dämonen, Monster, Albträume. Und das Schlimme ist: Sie sind so real, obwohl überzeichnet, sie sind uns so nah, obwohl durch und durch unirdisch.     » weiterlesen


Alexander Kluge im Theater: Eine Uraufführung über die Kälte in uns allen im Marstall

von Gabriella Lorenz am 30.10.2011

Bei diesem Namen denkt man nicht zuerst an Theater. Alexander Kluge gilt als wichtiger Filmemacher des deutschen Autorenkinos der 1960er und 70er Jahre, seit den 1990ern kennt man ihn als Interviewer in selbst konzipierten Fernseh-Formaten. Parallel hat der 79-jährige promovierte Jurist immer viel geschrieben, doch sein umfangreiches Werk kennen hauptsächlich Literaten. Ein ausgewiesener Kluge-Experte ist der Regisseur und Dramatiker Kevin Rittberger (34). Im Marstall in München inszenierte er seine Uraufführung "Wer sich traut, reißt die Kälte vom Pferd" nach Kluge-Texten. Ein Bericht zur Premiere.     » weiterlesen


Kammerspiele auf den Spuren der Gastarbeiter: Herzlich Willkommen in der „Bundesrepublik Bunker“

von kulturvollzug am 29.10.2011

Wie war es damals in den 1960ern, als Gastarbeiter nach Deutschland zu kommen? Das Dokumentartheater-Projekt "Gleis 11" der Kammerspiele nimmt seine Besucher mit auf die ersten Schritte der Gäste hier in München. Und die führen, ganz unerwartet, tief unter die Erde.     » weiterlesen


Rad ab

von Salvan Joachim am 29.10.2011

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Ganz ohne Rocker-Allüren: Pete and the Pirates im Münchner Atomic Café

von kulturvollzug am 29.10.2011

Gute Laune im Atomic Café: Pete and the Pirates spielen in München. Vier hagere Jungs namens Empire Escape machen als Vorband den Anfang. Sie kommen aus Hamburg, der Brutstätte der deutschen Bands. Der Sänger erinnert verdächtig stark an Ian Curtis von Joy Division. Die Stimme, tief und maskulin, ist eine Erholung neben all den Justin Timberlakes unserer Zeit. Auch mit dem Hang zur Düsterheit kommt Empire Escape dem vorsichtigen Vergleich bei. Viel fröhlicher wird es mit Pete and the Pirates.     » weiterlesen


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