31. Internationales Festival der Filmhochschulen: Menschen machen Bilder, aber auch umgekehrt
Heute geht in München für eine Woche das Licht aus und das Internationale Festival der Filmhochschulen los. Ein traditionsreiches und wichtiges Festival, so mancher Regisseur hat hier erste Lorbeerblätter gepflückt, bevor er auszog den ganz großen Ruhm zu ernten: Florian Henckel von Donnersmarck zum Beispiel, ebenso Caroline Link, Nick Park oder Lars von Trier. Vielleicht gibt es ja auch dieses Jahr das Erstlingswerk eines Weltstars in spe zu entdecken. Aber eigentlich geht es gar nicht um die Zukunft und den Erfolg, den der eine oder die andere irgendwann haben wird, sondern um die Gegenwart. Es geht darum, zu entdecken welche Themen und Fragen die nächste Generation beschäftigen. Und es geht darum sich überraschen, verführen und treiben zu lassen. » weiterlesen
Forschungsreise wider das Vergessen (3): Von Auschwitz nach Lublin
Der Künstler Paul Huf tritt mit dem Zeitzeugen Ernst Grube, seiner Frau Helga Hanusa und der Autorin Renate Eichmeier die "Forschungsreise wider das Vergessen" an. Die Texte, die die Reisenden Tagebuchartig verfassen, erscheinen hier in ihrer Originalfassung. » weiterlesen
Komödie im Bayerischen Hof: Auf der Suche nach dem verlorenen Hund
Wer dieses Stück zur Aufführung angenommen hat, den muss der Teufel geritten haben. Vermutlich in Gestalt eines Pudels. Und was mag Günther Maria Halmer bewogen haben, sich für einen seiner raren Bühnenauftritte auf solchen Schmarrn einzulassen? „Toutou“ heißt der entlaufene Hund, der im gleichnamigen Lustspiel von Daniel Besse und Agnès Tutenuit eine Ehekrise auslöst. Das freundlich gesonnene Premierenpublikum in der Komödie im Bayerischen Hof ließ die Darsteller den schwachen Text nicht entgelten. » weiterlesen
Abendessen mit alter Dame
Forschungsreise wider das Vergessen (2): Von Theresienstadt nach Auschwitz
Der Künstler Paul Huf tritt mit dem Zeitzeugen Ernst Grube, seiner Frau Helga Hanusa und der Autorin Renate Eichmeier die "Forschungsreise wider das Vergessen" an. Die Texte, die die Reisenden Tagebuchartig verfassen, erscheinen hier in ihrer Originalfassung. » weiterlesen
Zum Abschluss der Kraftwerk-Spiele in München: Kommt bitte wieder runter von diesem dreidimensionalen Irrweg!
Nun, wo die Kraftwerk-Schau im Kunstbau zu Ende geht, müsste man eigentlich nichts mehr dazu sagen. Doch angesichts der Tatsache, dass in München eine kleine Schlussspurt-Hysterie eingesetzt hat, und dass zu befürchten ist, dass die kleine Beamerflotte jetzt auf Welttournee geht, möchten wir doch ein bisschen Miesepeter spielen: Liebes Kraftwerk, bitte lass es! » weiterlesen
SpielArt kommt: Ein Festival als Freiraum für Expertise, Protest und Gemeinschaft
Beinahe hätte das Erdbeben von Fukushima auch das Theaterfestival SpielArt ins Wanken gebracht. Es war fraglich, ob die japanische Regierung im Notstand noch Zuschüsse für zwei Gastspiele in München freigeben würde. Sie tat es. So kann die 9. Ausgabe des renommierten Avantgarde-Festivals im November mit zwei jungen Regisseuren aus Tokio eröffnen. Beide fragen: Wie wollen wir leben? » weiterlesen
Der Maler Karl Hubbuch als Fotograf: Vom neuen Frauenbild und dem Reiz der Provinz
In der Ausstellung "Karl Hubbuch und das neue Sehen. Fotografien, Gemälde und Zeichnungen 1925-1935" zeigt die Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums erstmals den fotografischen Nachlass des Malers. » weiterlesen
Maria Farantouri und Charles Lloyd im Stadttheater Landsberg: Die Ägäis mündet im Mississippi
Zwischendurch war hier mal ein Kino untergebracht. Doch in den 90er Jahren besann man sich auf die ursprüngliche Bestimmung des prachtvollen Gebäudes, das eines der ältesten Bürgertheater Bayerns beherbergte. Heute: die Bühne und das Auditorium – ganz klassisch. Der Eingangsbereich – neu geschaffen und hoch modern – vor einigen Jahren wurde er zum schönsten Theaterfoyer des Freistaats ausgerufen. Wer sich als Auswärtiger an der Garderobe vorbei auf an die Bar macht, wird in diesem zeitgemäßen Ambiente von einem Stück Geschichte überrascht. Hinter Glas ruht ein Teil der Mauer des einst zum Spital gehörenden Wasch- und Badehauses – ein prächtiges Stück Mittelalter. » weiterlesen
Lückenfüller III: Wachwechsel kurz vor dem Ende
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