Zum Abschluss der Kraftwerk-Spiele in München: Kommt bitte wieder runter von diesem dreidimensionalen Irrweg!
Nun, wo die Kraftwerk-Schau im Kunstbau zu Ende geht, müsste man eigentlich nichts mehr dazu sagen. Doch angesichts der Tatsache, dass in München eine kleine Schlussspurt-Hysterie eingesetzt hat, und dass zu befürchten ist, dass die kleine Beamerflotte jetzt auf Welttournee geht, möchten wir doch ein bisschen Miesepeter spielen: Liebes Kraftwerk, bitte lass es! » weiterlesen
SpielArt kommt: Ein Festival als Freiraum für Expertise, Protest und Gemeinschaft
Beinahe hätte das Erdbeben von Fukushima auch das Theaterfestival SpielArt ins Wanken gebracht. Es war fraglich, ob die japanische Regierung im Notstand noch Zuschüsse für zwei Gastspiele in München freigeben würde. Sie tat es. So kann die 9. Ausgabe des renommierten Avantgarde-Festivals im November mit zwei jungen Regisseuren aus Tokio eröffnen. Beide fragen: Wie wollen wir leben? » weiterlesen
Der Maler Karl Hubbuch als Fotograf: Vom neuen Frauenbild und dem Reiz der Provinz
In der Ausstellung "Karl Hubbuch und das neue Sehen. Fotografien, Gemälde und Zeichnungen 1925-1935" zeigt die Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums erstmals den fotografischen Nachlass des Malers. » weiterlesen
Maria Farantouri und Charles Lloyd im Stadttheater Landsberg: Die Ägäis mündet im Mississippi
Zwischendurch war hier mal ein Kino untergebracht. Doch in den 90er Jahren besann man sich auf die ursprüngliche Bestimmung des prachtvollen Gebäudes, das eines der ältesten Bürgertheater Bayerns beherbergte. Heute: die Bühne und das Auditorium – ganz klassisch. Der Eingangsbereich – neu geschaffen und hoch modern – vor einigen Jahren wurde er zum schönsten Theaterfoyer des Freistaats ausgerufen. Wer sich als Auswärtiger an der Garderobe vorbei auf an die Bar macht, wird in diesem zeitgemäßen Ambiente von einem Stück Geschichte überrascht. Hinter Glas ruht ein Teil der Mauer des einst zum Spital gehörenden Wasch- und Badehauses – ein prächtiges Stück Mittelalter. » weiterlesen
Lückenfüller III: Wachwechsel kurz vor dem Ende
Freitagsgedanken (Folge 17): Romance without Finance is Impossible
Der Musiker und die Finanzen, das ist auch so ein Thema, das den meisten Wissenden schon mal ein verzweifelt-steifes Grinsen ins Gesicht zaubert. Es gibt da eine Anekdote eines ungenannten Münchner Jazzpianisten, der einen Anruf von der Sparkasse erhielt, sein Konto sei 20.000 DM im Minus. Er fragte den Angestellten: "Und was war vor zwei Monaten auf meinem Konto los?" Der Angestellte: "Da waren Sie 10.000 Mark im Plus." Der Pianist: "Und? Hab' ich Sie da angerufen???" » weiterlesen
Forschungsreise wider das Vergessen (1): "Mitzunehmen sind sämtliche Kinder mit Gepäck..."
Ernst Grube war 12 Jahre alt, als die Gestapo ihn, seinen Bruder Werner (14), seine Schwester Ruth (6) und seine Mutter Clementine (41) Ende Februar 1945 zuhause abholte. Die Betroffenen wussten in der Regel nicht, wohin die Fahrt ging, was sie erwartete. Ernst erinnert sich, dass die Fahrt ziemlich lange dauerte. Ungefähr 24 Stunden waren die Menschen unterwegs. » weiterlesen
Rudi Wach in der Whitebox: Hände, die keine sein wollen
In der Ausstellung "Immerwährende Wandlung" zeigt die Kunsthalle Whitebox in München zum ersten Mal in Deutschland Werke des Tiroler Bildhauers und Zeichners Rudi Wach. » weiterlesen
Lückenfüller II: erste Fortschritte
Die Fotografin Margarita Broich: Die Leere nach der Vorstellung - Kollegen-Portraits
Schauspielerei ist Schwerstarbeit. Die Erschöpfung, die Leere und auch die Entspannung nach der Vorstellung oder dem Dreh einer Szene am Filmset zeigt die wunderbare Ausstellung "Wenn der Vorhang fällt" mit Fotografien von Margarita Broich im Deutschen Theatermuseum in München. » weiterlesen
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