"Frosch und die anderen" in der Schauburg: Eine Parabel im Kleinformat
Sei kein Frosch! Das heißt soviel wie: Mach mit! Sei nicht feige und ängstlich! Weder feige noch ängstlich, sondern unternehmenslustig und neugierig ist der Frosch, der in den Kinderbüchern des holländischen Autors und Zeichners Max Velthuijs die Hauptrolle spielt. Nach Geschichten von Velthuijs zeigt das Theater Pappmaché in der Regie des Schauburg-Hausherrn George Podt die Uraufführung „Frosch und die Anderen“ für Kinder ab 4. Ein bezauberndes Figurenspiel, dessen liebevolle Details auch Erwachsene entzücken. » weiterlesen
Redeecke
Der Fotograf Olaf Otto Becker und die abgebildete Zeit: Zwei Island-Welten in der Galerie f 5.6
Zehn Jahre liegen zwischen den Reisen des Fotografen Olaf Otto Beckers nach Island. In der Ausstellung "Under the Nordic Light - A Journey Through Time" zeigt die Galerie f5.6 Fotografien dieser Zeitreise. » weiterlesen
Gedenken in privaten Raum bringen: Der Künstler Paul Huf und seine "Forschungsreise wider das Vergessen"
Eine seltsame Stimmung herrscht bei den vier Forschungsreisenden, die da am Bahnhof in Milbertshofen für ein Foto posieren. Sie lächeln, ja. Und der Künstler Paul Huf strahlt sogar eine Art von Vorfreude aus. Ernst Grube, der 78-jährige Holocaust-Überlebende, seine Frau Helga Hanusa und die Journalistin und Autorin Renate Eichmeier wirken eher angespannt. Kein Wunder. Die Reise geht in die Vergangenheit, in das düsterste Kapitel der deutschen Geschichte. » weiterlesen
Florian Webers Trio Minsarah mit Lee Konitz im Jazzclub Unterfahrt: Wo selbst ein schlichter Swing ganz neu klingt
"Florian is like an Alien", sagte Minsarahs Bassist Jeff Denson nach dem Konzert über den Pianisten. Er hat Recht. Florian Webers Klavierspiel ist wirklich manchmal wie nicht von dieser Welt, selbst dann wenn er die Gassenhauer wie "I'll Remember April", "What Is This Thing Called Love" oder "All The Things You Are" interpretiert. Mit seinem Trio Minsarah und dem inzwischen 84-jährigen Lee Konitz gastierte er im Rahmen der Jubiläums-Konzertreihe des Münchner Labels Enja Records im Jazzclub Unterfahrt. » weiterlesen
Der Schauspieler Norman Hacker über Sesshaftigkeit, Veränderung und das Ankommen in München
Seine Antrittsrolle am Residenztheater hat er schon bravourös hingelegt: In "Zur Mittagsstunde" spielt Norman Hacker einen Durchschnittstypen, der als Überlebendern eines Amoklaufs zum Sektenguru wird. Nun ist er in Roland Schimmelpfennigs Vier-Personen-Stück "Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes" zu sehen. Die Uraufführungs-Inszenierung von Martin Kusej ist eine Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin. Norman Hackers Partner sind Sophie von Kessel als seine Frau, Ulrich Matthes und Maren Eggert als befreundetes Ehepaar. Gestern war die München-Premiere im Cuvilliéstheater. Der Kulturvollzug hat mit ihm gesprochen. » weiterlesen
Tand und Krempel
Die indische Künstlerin Tejal Shah: Zwischen Sex und Gender - Eine Suche in Bildern
Erstmals in Deutschland zeigt die Barbara Gross Galerie in der Ausstellung "The Incidental Self" Arbeiten der indischen Künstlerin Tejal Shah, die sich mit den Fragen sexueller und sozialer Zugehörigkeit in den engen Grenzen des Gender-Denkens befassen. » weiterlesen
Für Goethe "eine neue Welt" - Wie der Fremdenverkehr das Alpenvorland "fashionable" machte
"Zum Kotzen schön", nannte der Schauspieler Ottfried Fischer das bayerische Oberland einmal. Das fanden andere schon viel früher auch. Seit dem 18. Jahrhundert nahm der Fremdenverkehr im bayerischen Oberland eine rasante Entwicklung, die auch viel mit Verkehrs- und Wirtschaftpolitik zu tun hat. » weiterlesen
Hausmeister
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