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Mit Weißwürsten im SM-Studio: Nach dem zwiespältigen Auftritt vor zwei Jahren erschüttern Rammstein mit einer Weltklasse-Show die Olympiahalle

von Michael Grill am 24.11.2011

Es ist schon ein Wunder, dass die Olympiahalle noch steht. Rammstein, das dunkle Gespenst des deutschen Metal-Rocks, legten vor selbstverständlich ausverkauftem Hause einen Auftritt hin, der in Bezug auf Schalldruck und Pyrotechnik neue Maßstäbe setzte. Ganz großes Theater mit allen Abgründen der Seele, ganz große Oper mit viel Untergang und Erlösung.     » weiterlesen


Steve Jobs Memorial in rot

von Achim Manthey am 23.11.2011

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Augenzwinkernde Nachhilfestunde: Wolf Biermann verteilt Schulnoten im Carl-Orff-Saal

von kulturvollzug am 23.11.2011

Auf seiner Geburtstags-Jubiläums-Tournee "Fliegen mit fremden Federn" machte Wolf Biermann auch in München Station. Von seiner Stimmgewalt hat er nichts eingebüßt. Auch nicht von seinem Wortwitz. Und er ist noch immer auf eine charmante Art eitel.     » weiterlesen


Golum spielt Jazz: Cecil Taylor und Tony Oxley im Birdland in Neuburg an der Donau

von kulturvollzug am 23.11.2011

Ein Jazz-Lokal, das „Birdland“ heißt, gibt es in New York, in Paris, in Hamburg und bestimmt noch in ein paar Dutzend anderen Städten dieser Welt – dabei handelt es sich nicht etwa um die Ableger eines Franchise-Unternehmens. Keines dieser Lokale, glaubt man denn weitgereisten Eingeweihten, besitzt das Flair des Birdland in Neuburg an der Donau.     » weiterlesen


Pietro Perugino, ein Wegbereiter der Renaissance: Himmlische Erscheinungen

von kulturvollzug am 23.11.2011

In der reichhaltigen Studio-Ausstellung "Perugino - Raffaels Meister" zeigt die Alte Pinakothek in München zu ihrem 175. Jubiläum Werke des italienischen Malers Pietro Perugino, der als einer der Wegbereiter der Renaissance gilt.     » weiterlesen


Spielart zeigt „Castle of Dreams“: Wie lautet das erste Gebot des Kapitalismus? Konsumiere bis der Affe in Dir zum Orgasmus kommt!

von Barbara Teichelmann am 22.11.2011

Karriere, die Umwelt retten, Liebe, Kinder, oder doch ein Haus? In Anbetracht der Tatsache, dass wir vorerst nur dieses eine Leben zur Verfügung haben, kommt man nicht umhin, sich ein, zwei Gedanken zu machen. Wie will ich leben? Wenn dann erstmal ein bisschen Zeit vorbeigerauscht ist, merkt man, dass zwischen Geld verdienen und Geld ausgeben nicht viel Raum bleibt, für das, was wir mal vom Leben wollten, für schöngeistige Ideale zum Beispiel, oder für politisches Engagement über den Wahlzettel hinaus. In seinem Stück „Castle of Dreams“ konfrontiert  der japanische Regisseur Daisuke Miura uns mit eben dieser Absurdität.     » weiterlesen


Heimspiel für Jamaram im Backstage: Mit den Fans tanzen sie bis hinauf zur Reggae-Wolke

von kulturvollzug am 22.11.2011

Für eine DVD-Aufnahme kann es für Jamaram keinen besseren Ort als die bayerische Landeshauptstadt geben. Die Münchner Band hat im Backstage Heimspiel und die Party ist gesichert. Die neue Live-DVD kann die Reggae-Fans nun auch über einen frostigen Winter hinwegtrösten.     » weiterlesen


Aus dem Spätwerk des neusachlichen Fotografen Albert Renger-Patzsch: Fotos als "die Summe einer Existenz"

von Achim Manthey am 22.11.2011

Die Pinakothek der Moderne zeigt in der Ausstellung mit dem etwas sperrigen Titel "Über Bäume und Gestein, Albert Renger-Patzsch und Ernst Jünger, Stiftung Ann und Jürgen Wilde, München" rund 30 Arbeiten aus dem späten Werk des Begründers der neusachlichen Fotografie. Der Schriftsteller Ernst Jünger bleibt dabei schmückendes Beiwerk.     » weiterlesen


Neues vom Spielart-Festival: Wann ist ein Leben mehr als eine Existenz?

von Gabriella Lorenz am 21.11.2011

Die Leiter Tilmann Broszat und Gottfried Hattinger betonen, sie hätten für das 9. SpielArt-Festival kein Thema gesetzt. Dennoch dominiert die Frage nach Lebensformen, Zukunft, Glück, Sinn der Existenz. Die Untersuchungen könnten nicht konträrer sein als in den beiden Theaterproduktionen aus Japan zur Festival-Eröffnung.     » weiterlesen


Querfeldein durch die Jazzgeschichte: Joshua Redman und Brad Mehldau in der Kongresshalle

von kulturvollzug am 21.11.2011

Wird Jazz in größeren Hallen geboten, sieht man dort meist Menschen, die sich für die Örtlichkeiten, in denen solche Musik am besten aufgehoben ist, zu fein scheinen. In die hiesigen Clubs gehen diese Herrschaften jedenfalls höchst selten. Anders war es, als das Team der Haidhauser Unterfahrt jetzt die heimischen Keller-Räumlichkeiten verließ, um in der 857 Personen fassenden Kongresshalle ein Konzert des Saxofonisten Joshua Redman und des Pianisten Brad Mehldau zu veranstalten (das übrigens gut besucht war).     » weiterlesen


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