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Heimspiel für Jamaram im Backstage: Mit den Fans tanzen sie bis hinauf zur Reggae-Wolke

von kulturvollzug am 22.11.2011

Für eine DVD-Aufnahme kann es für Jamaram keinen besseren Ort als die bayerische Landeshauptstadt geben. Die Münchner Band hat im Backstage Heimspiel und die Party ist gesichert. Die neue Live-DVD kann die Reggae-Fans nun auch über einen frostigen Winter hinwegtrösten.     » weiterlesen


Aus dem Spätwerk des neusachlichen Fotografen Albert Renger-Patzsch: Fotos als "die Summe einer Existenz"

von Achim Manthey am 22.11.2011

Die Pinakothek der Moderne zeigt in der Ausstellung mit dem etwas sperrigen Titel "Über Bäume und Gestein, Albert Renger-Patzsch und Ernst Jünger, Stiftung Ann und Jürgen Wilde, München" rund 30 Arbeiten aus dem späten Werk des Begründers der neusachlichen Fotografie. Der Schriftsteller Ernst Jünger bleibt dabei schmückendes Beiwerk.     » weiterlesen


Neues vom Spielart-Festival: Wann ist ein Leben mehr als eine Existenz?

von Gabriella Lorenz am 21.11.2011

Die Leiter Tilmann Broszat und Gottfried Hattinger betonen, sie hätten für das 9. SpielArt-Festival kein Thema gesetzt. Dennoch dominiert die Frage nach Lebensformen, Zukunft, Glück, Sinn der Existenz. Die Untersuchungen könnten nicht konträrer sein als in den beiden Theaterproduktionen aus Japan zur Festival-Eröffnung.     » weiterlesen


Querfeldein durch die Jazzgeschichte: Joshua Redman und Brad Mehldau in der Kongresshalle

von kulturvollzug am 21.11.2011

Wird Jazz in größeren Hallen geboten, sieht man dort meist Menschen, die sich für die Örtlichkeiten, in denen solche Musik am besten aufgehoben ist, zu fein scheinen. In die hiesigen Clubs gehen diese Herrschaften jedenfalls höchst selten. Anders war es, als das Team der Haidhauser Unterfahrt jetzt die heimischen Keller-Räumlichkeiten verließ, um in der 857 Personen fassenden Kongresshalle ein Konzert des Saxofonisten Joshua Redman und des Pianisten Brad Mehldau zu veranstalten (das übrigens gut besucht war).     » weiterlesen


Nebulöse Zweisamkeit

von Achim Manthey am 21.11.2011

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Starker Start für Spielart mit "Before Your Very Eyes": Sieben Leben im Zeitraffer - "Oh Gott, werde ich auch mal so sein?"

von kulturvollzug am 20.11.2011

Gob Squad und Campo lassen in dem Stück "Before Your Very Eyes" sieben Kinder in 80 Minuten um 60 Jahre altern - ein fulminanter Auftakt des Spielart-Festivals im Carl-Orff-Saal des Gasteigs.     » weiterlesen


Leersaal

von Achim Manthey am 20.11.2011

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Boulevard der Dämmerung: Die letzten Altmünchner Läden der Maximilianstraße geben auf, eine Kulturmeile ist am Ende

von kulturvollzug am 19.11.2011

Als Humbert Saemmer im Juni 1955 mit seinen Teppichen in der Maximilianstraße Nr. 33 einzog, ging nach langer Düsternis die Sonne über Münchens Prachtmeile Nr.1 auf. Bald bündelte sie ihre Strahlen auf jene Schnittstelle zwischen der eigentlichen Straße und dem sogenannten Forum, wo sich zwischen historischen Grünanlagen und soeben erst wiederaufgebauten Geschäftshäusern in den Folgejahren ein urbanes, ein geradezu weltstädtisches Leben entwickelte.     » weiterlesen


Schon Franziska zu Reventlow hatte ihre persönliche Finanzkrise. Ein Gespräch mit Jürgen Kuttner zur Uraufführung von "Der Geldkomplex" im Marstall

von Gabriella Lorenz am 19.11.2011

Mit der Finanzkrise kämpfte Franziska zu Reventlow ihr Leben lang. Geld hielt sich bei ihr nicht. Auch nach einer Scheinehe ging das Vermögen schnell bei einem Bankenkrach flöten. Ihre ewige Geldnot hat die legendäre Schwabinger Bohème-Gräfin 1916 satirisch in dem Roman „Der Geldkomplex“ verewigt. Nach Motiven daraus hat Jürgen Kuttner mit der Puppenspielerin Suse Wächter für das Residenztheater ein Stück geschrieben und inszeniert die Uraufführung selbst:  „Der Geldkomplex“ hat im Marstall Premiere, Kuttner spielt selbst mit.     » weiterlesen


Eon? Off! Was der Niedergang eines Energieversorgers mit Kultur in München zu tun hat

von Michael Grill am 18.11.2011

Dass das riesige Bild mit echtem Grasbesatz an der Wand des spektakulär überdachten Innenhofs der Piazza in der München-Zentrale von Eon an der Brienner Straße derzeit aussieht wie verdorrt, kann auch jahreszeitliche Gründe haben. Dass der noch größere magentarote Lichtbogen von Rupprecht Geiger schräg gegenüber, ein Schweif über mehrere Stockwerke, inzwischen blass aussieht, mag vielleicht Einbildung sein. Doch dass München mit dem absehbaren Rückzug des Energieversorgers nicht nur ein Wirtschaftsproblem bekommen wird, ist so klar wie die Lage in Fukushima immer noch trüb ist.     » weiterlesen


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