Nebulöse Zweisamkeit
Starker Start für Spielart mit "Before Your Very Eyes": Sieben Leben im Zeitraffer - "Oh Gott, werde ich auch mal so sein?"
Gob Squad und Campo lassen in dem Stück "Before Your Very Eyes" sieben Kinder in 80 Minuten um 60 Jahre altern - ein fulminanter Auftakt des Spielart-Festivals im Carl-Orff-Saal des Gasteigs. » weiterlesen
Leersaal
Boulevard der Dämmerung: Die letzten Altmünchner Läden der Maximilianstraße geben auf, eine Kulturmeile ist am Ende
Als Humbert Saemmer im Juni 1955 mit seinen Teppichen in der Maximilianstraße Nr. 33 einzog, ging nach langer Düsternis die Sonne über Münchens Prachtmeile Nr.1 auf. Bald bündelte sie ihre Strahlen auf jene Schnittstelle zwischen der eigentlichen Straße und dem sogenannten Forum, wo sich zwischen historischen Grünanlagen und soeben erst wiederaufgebauten Geschäftshäusern in den Folgejahren ein urbanes, ein geradezu weltstädtisches Leben entwickelte. » weiterlesen
Schon Franziska zu Reventlow hatte ihre persönliche Finanzkrise. Ein Gespräch mit Jürgen Kuttner zur Uraufführung von "Der Geldkomplex" im Marstall
Mit der Finanzkrise kämpfte Franziska zu Reventlow ihr Leben lang. Geld hielt sich bei ihr nicht. Auch nach einer Scheinehe ging das Vermögen schnell bei einem Bankenkrach flöten. Ihre ewige Geldnot hat die legendäre Schwabinger Bohème-Gräfin 1916 satirisch in dem Roman „Der Geldkomplex“ verewigt. Nach Motiven daraus hat Jürgen Kuttner mit der Puppenspielerin Suse Wächter für das Residenztheater ein Stück geschrieben und inszeniert die Uraufführung selbst: „Der Geldkomplex“ hat im Marstall Premiere, Kuttner spielt selbst mit. » weiterlesen
Eon? Off! Was der Niedergang eines Energieversorgers mit Kultur in München zu tun hat
Dass das riesige Bild mit echtem Grasbesatz an der Wand des spektakulär überdachten Innenhofs der Piazza in der München-Zentrale von Eon an der Brienner Straße derzeit aussieht wie verdorrt, kann auch jahreszeitliche Gründe haben. Dass der noch größere magentarote Lichtbogen von Rupprecht Geiger schräg gegenüber, ein Schweif über mehrere Stockwerke, inzwischen blass aussieht, mag vielleicht Einbildung sein. Doch dass München mit dem absehbaren Rückzug des Energieversorgers nicht nur ein Wirtschaftsproblem bekommen wird, ist so klar wie die Lage in Fukushima immer noch trüb ist. » weiterlesen
Berlusconi gibt seine Heino-Platten zurück!
Shakespeares Sturm tost in der Schauburg: Magier, Verbrecherpack und menschliche Bosheit
Dieser Sturm ist nicht natürlich, sondern von einem Menschen gemacht. Heute schaffen wir solche Stürme ganz unabsichtlich durch den von Menschen gemachten Klimawandel. Shakespeare musste dafür vor 400 Jahren noch Magie und Geister bemühen. Aber „Der Sturm“, den er in seinem Spätwerk entfacht, beutelt heftig die Hirne der Schiffbruchs-Opfer. Am nachhaltigsten das des zauberkundigen Verursachers Prospero, der am Ende auf seine magische Kraft verzichtet. Regisseur Beat Fäh, ein Meister des Minimalismus, inszenierte in der Schauburg ein klares, spannendes Spiel um Macht auf allen Ebenen. » weiterlesen
SeitenWände im Münchner Stadtmuseum: Mit diesen Fotos wird man gern hinters Licht geführt (Folge 2)
In dem mehrteiligen Ausstellungsprojekt "SeitenWände. Fotografie im Buch oder im Raum" im Forum 025 des Münchner Stadtmuseums untersuchen Studierende der Hochschule für bildende Kunst Hamburg die Unterschiede in der Wahrnehmung von Fotos, die an der Wand hängen oder im Buch betrachtet werden können. Der zweite Teil des Projekts ist nun zu sehen. » weiterlesen
Forschungsreise wider das Vergessen (4): Von Lublin nach Kaunas
Der Künstler Paul Huf tritt mit dem Zeitzeugen Ernst Grube, seiner Frau Helga Hanusa und der Autorin Renate Eichmeier die "Forschungsreise wider das Vergessen" an. Die Texte, die die Reisenden Tagebuchartig verfassen, erscheinen hier in ihrer Originalfassung. » weiterlesen
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