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Moderne Mythen im melancholischen Gewand: "Les Jupes" mit "Modern Myths"

von Clara Fiedler am 02.10.2011

Manchmal ist es  doch erstaunlich und gleichzeitig herrlich, wie der Indierock einen Soundtrack zur kultivierten Melancholie liefert, der Spaß macht. Auch „Les Jupes“ aus Winnipeg/Kanada erweisen sich als Meister darin, mit einem Lächeln Synonyme für die Farbe Schwarz zu finden, ohne sie in ihrer Grundtextur zu verändern. Vor allem die Stimme von Mike Petkau Falk sticht im Intro schon hervor, wie ein Schloss mitten im Kornfeld. Kornfeld deshalb, weil das Umliegende keineswegs eine Einöde darstellt, sondern eine fruchtbare Landschaft, die ihr Potential vollends ausschöpft.     » weiterlesen


Carlo Mollino: Das Haus der Kunst zeigt das Gesamtwerk eines genialen Sonderlings

von Roberta De Righi am 02.10.2011

Er war ein genialer Sonderling, der Architekt, Fotograf, Designer, Rennfahrer und Kunstflieger Carlo Mollino (1905-73). Der Turiner Dandy und Junggeselle, der im Ingenieurbüro seines Vaters begann, entwarf Möbel, die wie lauernde Insekten aussehen und das Clubhaus eines Reitclubs, dessen organisch geschwungenes Glasgeländer heute noch als „futuristisch“ gelten würde.     » weiterlesen


Landschaftsbilder des Malers Ji Dachun in München: China traditionell und surreal

von Achim Manthey am 01.10.2011

Eine Kombination traditioneller chinesischer Landschaftsmalerei mit westlicher Moderne ist in der Ausstellung "Bird painting without Bird" mit Werken des Malers Ji Dachun in der Barbara Gross Galerie zu sehen.     » weiterlesen


Geh- und Sehhilfen: Das Kunstareal in der Maxvorstadt erhält ein Leitsystem

von Achim Manthey am 30.09.2011

Der Wettbewerb ist entschieden. Mit großer Mehrheit fiel die Wahl der 18-köpfigen Jury der "Projektgruppe Kunstareal" auf den Entwurf eines Leit- und Orientrierungssystems  des Münchner Büros Thomas Mayfried Visuelle Kommunikation. Nun soll es an die Umsetzung gehen.     » weiterlesen


Auftakt am Münchner Volkstheater: Milos Lolic inszeniert Lorcas "Bluthochzeit"

von Michael Weiser am 30.09.2011

  Ein gewagter, intelligenter und fesselnder Auftakt am Münchner Volkstheater: Mit seiner Inszenierung von Federico Garcia Lorcas "Bluthochzeit" komponiert Milos Lolic ein genau berechnetes Ballett des Todes.     » weiterlesen


Freitagsgedanken (Folge 11): Audio Ergo Sum

von Clara Fiedler am 30.09.2011

Darüber, dass Musik und Sprache sehr viel miteinander zu tun haben, ist man sich ja einig. Aber ist Musik wirklich Sprache? Eigentlich schon, es gibt so etwas wie Sätze. Interpunktion passiert hier durch die Phrasierung. Es gibt auch Pausen zwischen den Sätzen und es gibt ein Vokabular. Was fehlt, ist die klare Definition der Semantik. Wie also diese Sprache verstehen?     » weiterlesen


Wiesn is III

von Salvan Joachim am 30.09.2011

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Das Tony Malaby Tamarindo Trio in der Kulturschranne Dachau: Free Jazz mit Struktur

von kulturvollzug am 30.09.2011

Freiheit ist auch nicht mehr was sie mal war. Als der Jazz in den 60er Jahren der turbulenten Zeit entsprechen wollte, subversiv wurde und den zweiten Umsturz seiner Geschichte in Angriff nahm, kippten die Protagonisten des Stils, der später „Free Jazz“ heißen sollte, musikalische Parameter über Bord.     » weiterlesen


Cirque du Soleil mit "Alegria": Wo sich Supermänner entfalten

von kulturvollzug am 29.09.2011

Es ist schon ein ganz eigener Zirkus! Der Cirque du Soleil ist geradezu ein Gesamtkunstwerk. Hier verschmelzen die einzelnen Showelemente zu einem glühenden Gesamtbild. Über den Zuschauer ergießt sich die pure Emotion: mitreißende Musik, verspielte Kostüme, facettenreiches Licht sowie höchste Akrobatik – und das alles geradezu im Übermaß.     » weiterlesen


Saisonstart in den Kammerspielen: Johan Simons inszeniert Fellini

von Gabriella Lorenz am 29.09.2011

Es ist eine illustre Gesellschaft, die 1914 auf einem Luxusdampfer in See sticht: Opernintendanten, Dirigenten, Sänger, Adlige und Politiker gehen auf die Reise, um die Asche der berühmten Operndiva Edmea Tetua vor ihrer Geburtsinsel ins Mittelmeer zu streuen. Mit seinem Film „E la nave va“ schuf Federico Fellini 1983 ein gespenstisches Porträt der europäischen High-Society am Vorabend des Ersten Weltkriegs und einen Abgesang auf das 19. Jahrhundert. Der Kammerspiele-Chef Johan Simons hat Fellinis Drehbuch für die Bühne adaptiert und eröffnet damit heute Abend seine zweite Spielzeit.     » weiterlesen


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