Spielart 2017 - Teil I mit "De-Apart-Hate", Achille Mbembe, Neo MuyangaStrukturen der Herrschaft
Das Zeitalter der Kolonialisierung ist vorbei. Finden wir. Ist es nicht, es hat nur die Bezeichnungen und das Aussehen verändert, finden die, deren Vorfahren kolonisiert worden waren. Wie Herrschaft und Abgrenzung ihre Spuren hinterlassen haben und bis zum heutigen Tage fortschreiben: einige Eindrücke vom Festival Spielart. » weiterlesen
Milo Rau bei Spielart in der Kammer2 der KammerspieleBildersatte Voyeure
Wie's gefallen hat? Erwartungsgemäß überhaupt nicht. "Die 120 Tage von Sodom" in der Inszenierung von Milo Rau als Gastspiel beim Festival Spielart sind eine Zumutung, so berührend wie ein Tritt in den Hintern. Was wiederum heilsam sein kann. » weiterlesen
Le nozze di Figaro von Christof Loy an der StaatsoperDer Graf ist ja ein armer Kerl
Sensible Personenführung, stimmiges Bühnenbild, erstklassige Sängerriege: Die Bayerische Staatsoper hat mit "Le Nozze di Figaro" einen Klasse-Start hingelegt. » weiterlesen
Der Tod wartet schon
Gärtnerplatztheater nach jahrelanger Renovierung wiedereröffnetComeback eines Unterhaltungstempels
Das Theater hat wieder seinen Platz oder vielmehr der Platz sein Theater: Nach fünf langen Jahren des Abreißens, Entkernens und Entstaubens hat das Gärtnerplatz-Theater mit einer kurzweiligen Gala Wiedereröffnung gefeiert. Im ausverkauften Haus spendeten die Zuschauer Beifall – Lohn für die Show, mehr noch Erleichterung über die Rückkehr in die Heimat, vor allem aber Vorfreude auf das runderneuerte Haus. » weiterlesen
Bald fertige Schätze
Noch eine historische Wiesn
Nina Sahms Roman "Das ganze Leben da draußen"Farbenfrohe Tristesse auf Isländisch
Eine unsichere junge Lehrerin, die froh ist um jede unfallfrei überstandene Unterrichtsstunde, und eine halbwüchsige Schülerin, die weg will von Eltern, Schule und Alltag. Beide Protagonistinnen in Nina Sahms Roman "Das ganze Leben da draußen" hadern mit ihrer Lebenssituation und stolpern ein wenig verloren durch die Welt. » weiterlesen
"Rose Bernd" bei den Salzburger FestspielenEine Frau, die gegen Wände anrennt
Sommerzeit, Festivalzeit. Und der Besuch in Salzburg hat sich schon mal gelohnt: wegen einer bemerkenswert guten Inszenierung von Gerhart Hauptmanns „Rose Bernd“. Demnächst in Hamburg zu sehen. » weiterlesen
Willi Achtens Roman "Nichts bleibt"Duell der Widrigkeiten und Widerlinge
375 Seiten über Gewalt und menschliches Leid zu schreiben ist mutig. Insofern ist Willi Achtens Roman „Nichts bleibt“ eine Besonderheit in der Belletristik-Landschaft. Aus allen Richtungen stürzen Krieg, Aggression und sinnloses Walten roher Kräfte auf die Hauptfigur, den Fotografen Franz Mathys, ein. Als Lösung bietet der Autor ein Dilemma: Rache oder Wahnsinn. Erstaunlicherweise macht die Lektüre Spaß. » weiterlesen




