Archiv

Auf den Spuren der Münchner Bohème des 19. Jahrhunderts im IsartalWo nicht nur der Buchenwald auf den blonden Liebling wartete

von Karl Stankiewitz am 25.06.2014

Einen Blick in das „Liebesnest der Weltliteratur“ will eine Ausstellung bieten, die am 27. Juni 2014 im Hollerhaus von Irschenhausen unter dem Titel „Heimweh nach draußen“ eröffnet wird. Die anzüglich-anspruchsvolle Bezeichnung gilt einer Reihe von Schriftstellern und Künstlern, die seit Ende des 19. Jahrhunderts im Isartal südlich von München, im heutigen Landkreis Wolfratshausen, einen Ableger der Schwabinger Bohème gegründet hatten. Eine Tradition, die wenig bekannt ist und nun neu belebt wird, nicht zuletzt durch einen rührigen Kulturverein im Bauerndörfchen Irschenhausen.     » weiterlesen


Schland im WM-Taumel (Folge 2)

von Michael Wüst am 25.06.2014

    » weiterlesen


Horst Haitzinger feiert GeburtstagZauberer des Zuspitzens und unermüdlicher Karikaturist

von Karl Stankiewitz am 20.06.2014

Am 19. Juni wurde Horst Haitzinger 75 Jahre alt. „Sie sind zweifellos einer der unermüdlichsten Karikaturisten Deutschlands“, gratulierte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Haitzinger kommentiere das Zeitgeschehen schon so lange, dass man sich viele Publikationsorgane ohne seine Zeichnungen gar nicht mehr vorstellen könne. Unser Autor Karl Stankiewitz erinnert sich an seine Zeit dem Geburtstagskind.     » weiterlesen


Schland im WM-Taumel (Folge 1)

von Michael Grill am 20.06.2014

    » weiterlesen


"Le Sacre du Printemps" in der ReithalleMenschlich schön in den Tod

von Isabel Winklbauer am 17.06.2014

Die Reithalle ist für den Tanz eingeweiht! Zum zweiten Mal nach dem "Triadischen Ballett" zeigte das Bayerische Staatsballett nun ein Stück deutsche Tanzgeschichte, das ideal in den hohen, dunklen Raum passt: Mary Wigmans "Le Sacre du Printemps" geht mit dem Thema Menschenopfer ein wenig zu begeistert um, ist aber ein Meilenstein des Ausdruckstanzes. Zum Glück wiegt die Rekonstruktion von Henrietta Horn das Zweifelhafte mit Psychologischem auf.     » weiterlesen


Black Sabbath auf dem Münchner KönigsplatzDie Auferstehung kommt vor dem Sterben

von Michael Grill am 16.06.2014

Warum geht man auf ein Konzert? - In diesem Fall, um nicht den historischen Moment zu verpassen, um also beim höchstmutmaßlich letzten Mal dabeigewesen zu sein. Der Königsplatz ist (trotz aller funktionaler Mängel) eine würdige Kulisse, um mit Black Sabbath Wiedersehen und Auf Wiedersehen zu feiern: Die Urform der rockmusikalischen Neugotik vor Klenzes Klassiktempeln, das sah gut aus. Eingedenk des geriatrischen Hintergrunds war es auch insgesamt okay .     » weiterlesen


"Otello" von Rossini bei den Salzburger Pfingst-FestspielenZweiter Frühling beim Gipfeltreffen

von Volker Boser am 13.06.2014

Die Bilanz kann sich sehen lassen. Steigerung der Besucherzahlen um 6 Prozent, dazu 96 Prozent Platzauslastung: Cecilia Bartoli hat es geschafft, als umtriebige Chefin den verblichenen Glanz des Salzburger Pfingst-Events kräftig aufzupolieren. Und das, obwohl sie in der zweiten Opern-Produktion der Festspiele gleich gegen drei Tenöre zu kämpfen hatte. Rossini macht es möglich. Denn in Neapel, wo 1816 die Uraufführung des „Otello“ stattfand, herrschte ein unüberbrückbarer Mangel an tiefen Männerstimmen.     » weiterlesen


"Niemandsland" von Dries VerhoevenMit den Kammerspielen zum Betroffensein ins Bahnhofsviertel

von Gabriella Lorenz am 13.06.2014

Wo ist Niemandsland? Da, wo Flüchtlinge in einem fremden Land ankommen und nicht heimisch werden dürfen, weil die deutsche Bürokratie sie jahrelang in Asylantenheime einsperrt und ihnen die Integration in den Alltag verwehrt. Das ist nicht die Meile südlich des Hauptbahnhofs, auf der man im neuen Stadtraum-Projekt „Niemandsland“ der Kammerspiele mit Kopfhörer einem Guide hinterher trottet.     » weiterlesen


Gespräch zu Lea Ralfs' "Ludwig II - Eine musikalische Utopie" im VolkstheaterMit dem Kini im Nirvana

von Gabriella Lorenz am 12.06.2014

Was verbindet König Ludwig mit Kurt Cobain? Eine ganze Menge, findet Lea Ralfs. Sie inszeniert im Volkstheater den Liederabend „Ludwig II – Eine musikalische Utopie“. Die Utopie haben sich Ralfs, ihre Co-Regisseurinnen Charlotte Oeken und Marie Jaksch sowie der  musikalische Leiter Michael Gumpinger (32) ausgedacht. Auch der Schauspieler Max Wagner gehöre eigentlich zum Regieteam, sagt Ralfs (26), die nach fünf Jahren Regieassistenz am Deutschen Theater Berlin und in Basel jetzt in Hamburg Regie studiert.     » weiterlesen


"musica viva" mit Werken von Tom Johnson, Nico Richter de Vroe und Klaus LangFuji-Realitäten, Bonbonträume, französische DDR und BR-Klassik-Rettung

von Alexander Strauch am 11.06.2014

„Munich Rhythms“ - das Klappern der Züge über die Isarstahlbrücke, FC Bayern-Sprechchöre, plätschernde Fischtreppen am Flaucher, das Rumpeln der U-Bahnwaggons aus den frühen 70er Jahren, Skateboardwippen auf der Nationaltheaterfreitreppe? Ist es die Crossover-Version von Richard Strauss' München Walzer?      » weiterlesen


« 1 ... 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 ... 312 »