Schland im WM-Taumel (Folge 4)
Zeit wird's
Schland im WM-Taumel (Folge 3)
Auf den Spuren der Münchner Bohème des 19. Jahrhunderts im IsartalWo nicht nur der Buchenwald auf den blonden Liebling wartete
Einen Blick in das „Liebesnest der Weltliteratur“ will eine Ausstellung bieten, die am 27. Juni 2014 im Hollerhaus von Irschenhausen unter dem Titel „Heimweh nach draußen“ eröffnet wird. Die anzüglich-anspruchsvolle Bezeichnung gilt einer Reihe von Schriftstellern und Künstlern, die seit Ende des 19. Jahrhunderts im Isartal südlich von München, im heutigen Landkreis Wolfratshausen, einen Ableger der Schwabinger Bohème gegründet hatten. Eine Tradition, die wenig bekannt ist und nun neu belebt wird, nicht zuletzt durch einen rührigen Kulturverein im Bauerndörfchen Irschenhausen. » weiterlesen
Schland im WM-Taumel (Folge 2)
Horst Haitzinger feiert GeburtstagZauberer des Zuspitzens und unermüdlicher Karikaturist
Am 19. Juni wurde Horst Haitzinger 75 Jahre alt. „Sie sind zweifellos einer der unermüdlichsten Karikaturisten Deutschlands“, gratulierte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Haitzinger kommentiere das Zeitgeschehen schon so lange, dass man sich viele Publikationsorgane ohne seine Zeichnungen gar nicht mehr vorstellen könne. Unser Autor Karl Stankiewitz erinnert sich an seine Zeit dem Geburtstagskind. » weiterlesen
Schland im WM-Taumel (Folge 1)
"Le Sacre du Printemps" in der ReithalleMenschlich schön in den Tod
Die Reithalle ist für den Tanz eingeweiht! Zum zweiten Mal nach dem "Triadischen Ballett" zeigte das Bayerische Staatsballett nun ein Stück deutsche Tanzgeschichte, das ideal in den hohen, dunklen Raum passt: Mary Wigmans "Le Sacre du Printemps" geht mit dem Thema Menschenopfer ein wenig zu begeistert um, ist aber ein Meilenstein des Ausdruckstanzes. Zum Glück wiegt die Rekonstruktion von Henrietta Horn das Zweifelhafte mit Psychologischem auf. » weiterlesen
Black Sabbath auf dem Münchner KönigsplatzDie Auferstehung kommt vor dem Sterben
Warum geht man auf ein Konzert? - In diesem Fall, um nicht den historischen Moment zu verpassen, um also beim höchstmutmaßlich letzten Mal dabeigewesen zu sein. Der Königsplatz ist (trotz aller funktionaler Mängel) eine würdige Kulisse, um mit Black Sabbath Wiedersehen und Auf Wiedersehen zu feiern: Die Urform der rockmusikalischen Neugotik vor Klenzes Klassiktempeln, das sah gut aus. Eingedenk des geriatrischen Hintergrunds war es auch insgesamt okay . » weiterlesen
"Otello" von Rossini bei den Salzburger Pfingst-FestspielenZweiter Frühling beim Gipfeltreffen
Die Bilanz kann sich sehen lassen. Steigerung der Besucherzahlen um 6 Prozent, dazu 96 Prozent Platzauslastung: Cecilia Bartoli hat es geschafft, als umtriebige Chefin den verblichenen Glanz des Salzburger Pfingst-Events kräftig aufzupolieren. Und das, obwohl sie in der zweiten Opern-Produktion der Festspiele gleich gegen drei Tenöre zu kämpfen hatte. Rossini macht es möglich. Denn in Neapel, wo 1816 die Uraufführung des „Otello“ stattfand, herrschte ein unüberbrückbarer Mangel an tiefen Männerstimmen. » weiterlesen






