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Ausstellung "Between apple and the plate" von Bianca Regl im HeadeggBilder, die uns gelassen verschmähen

von Michael Wüst am 23.08.2014

Abgetragenes Dekor, Zeugnisse von Lebenshaushalten, Tapeten, Brokat, Faltenwürfe. Die österreichische Malerin Bianca Regl zeigt in den drei liebenswürdigen Kiosken der Galerie Headegg noch bis zum 4. September 2014 Arbeiten aus den Serien „Folds“, „Stucco“ und „Wallpapers“. Was auf den ersten Blick manchem nur als dekorativ erscheinen mag, erweist sich alsbald in der Stille als gesprächig, raunend. Leise sprechend von untergangener Häuslichkeit, als übriggebliebene Gestaltung von verschwundenen Räumen.     » weiterlesen


Konformitätskultur

von Michael Grill am 23.08.2014

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Karl Stankiewitz über den Aufbruch im Münchner Kunstmarkt vor 50 JahrenAvantgarde im Kaufhaus, Abfall in der Galerie

von Karl Stankiewitz am 21.08.2014

Im sechsten und im siebten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts erlebte München ein geradezu goldenes Zeitalter. Die olympische Sonne strahlte, lange schon vor den Sommerspielen von 1972, über diese Stadt. Auch hatten die ab 1962 bei den „Schwabinger Krawallen“ erkennbaren gesellschaftlichen Umbrüche deutliche Nachwirkungen auf vielen Gebieten, nicht zuletzt in der Kunstszene. Plötzlich wagten Maler, Bildhauer und andere Kunstmacher erneut, wie 70 Jahre zuvor, einen Ausbruch aus dem allzu lange Gewohnten. Karl Stankiewitz erinnert sich.     » weiterlesen


Stephanie Lottermoser beim Munich Jazz Summer in der UnterfahrtSie hat die Siebenmeilenstiefel an

von Michael Wüst am 17.08.2014

Mit ihrem Hit „Step Ahead“ von der aktuellen CD „Good Soul“ hatte sie bereits letztes Jahr einen großen Schritt nach vorn gemacht. Nun erleben wir Stephanie Lottermoser mit Band in leicht variierter Besetzung an fünf ausverkauften Tagen in der Unterfahrt mit musikalischen Riesenschritten. Und nach der letzten Vorstellung ist sie schon auf dem Sprung ins Studio zur nächsten Produktion. Bekräftigt dies unter anderem mit ihrer Version von „These Boots Are Made For Walking“.     » weiterlesen


Der Schacht von der Blutenburgstraße

von Michael Grill am 07.08.2014

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Zum Tod von Ernst Maria Lang, dem Doyen der deutschen KarikaturDer Aufspießer

von Karl Stankiewitz am 06.08.2014

Der Doyen der politischen Karikatur in Deutschland stammte aus Oberammergau, dem Dorf der Holzschnitzer und Passionsspieler, aus dem viele markante, eigensinnige, holzschnitzartige Querköpfe hervorgegangen sind, vom Bürgermeister Raimund Lang, der 1966 für eine behutsame Reform des uralten Spiels kämpfte, bis zum Volkstheater-Reformer Christian Stückl. Das satirische Zeichnen hatte Ernst Maria Lang, Sohn eines weltberühmten Spielleiters, in der Klosterschule Ettal angefangen, was aber weder seinen Eltern noch seinen Benediktinerlehrern viel Spaß machte.     » weiterlesen


"Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus im Café RingelnatzVon Fleischfliegen und Hauptdefaitisten

von Michael Wüst am 03.08.2014

Auf letzte Tage der Menschheit zu setzen, ist nie verkehrt, zumal in diesem Jahr, 100 Jahre nach dem Beginn des ersten Weltkriegs, das allein schon aus Gründen der Feierlichkeit. Aber Karl Kraus´ monumentales, nach eigener Aussage unspielbares Stück „Die letzten Tage der Menschheit“, ist viel mehr als eine wohlfeil passende Pazifismusgeste in diesen Tagen, da sich das Unbehagen in der Kultur wiederum in den quälend gleichen Emanationen der Stupidität Bahn bricht, entblödet. Es ist vor allem und zunächst der heroische Kampf des Sprachpuristen, des Publizisten gegen die Lügen der Journaille, gegen den Krieg der Worte. Jo Vossenkuhl und seine Vorleser Sabine und Christof Wackernagel und Henk Flemming wurden mit einem Bruchstück aus fünf  Akten, in denen Kraus fünf Kriegsjahren folgte, dem Monument gerecht. Eine immer noch fast zweistündige Lesung, im Schwabinger Café Ringelnatz.     » weiterlesen


Möglichkeiten im Imperativ

von Michael Wüst am 29.07.2014

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Zum Schwabinger Kunstpreis 2014Grau und grauer - doch ewig lockt Wahnmoching

von Michael Grill am 25.07.2014

Der Schwabinger Kunstpreis ist ja sozusagen der Christian Ude unter den Münchner Kunstpreisen, womit gemeint ist, dass er erstens eine sehr spezielle, in München aber weit verbreitete Klientel anspricht, und zweitens, dass er scheinbar schon immer da war und alterlos ist, was aber gar nicht stimmt. Der Schwabinger Kunstpreis 2014 ging an die Zeichnerin Cornelia von Seidlein, den Filmhistoriker Helmut Färber und den Musiker Roman Bunka.     » weiterlesen


Zum Filmstart von "Step Up All In"Ein bisschen viel Zirkus um Breakdance

von Isabel Winklbauer am 24.07.2014

Es ist schwer zu erklären, warum Tanzfilme wie „Step Up“ erfolgreich sind. Von Teil eins bis fünfundzwanzig spielen sie dem Zuschauer mehr oder weniger dieselbe Handlung vor, die Charaktere werden nicht erwachsen und auch die tänzerischen Stilrichtungen ändern sich wenig. Offenbar ist der Tanz selbst Grund genug für einen Film – so wie im Klassiker "Die roten Schuhe". Nicht nur das Hauptthema, auch dessen Artisten-Aura übernimmt sein jüngster Nachfahre, "Step Up – All In".     » weiterlesen


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