Viertel
Mona Hatoum in der Münchner Sammlung Goetz: Betörend und verstörend
Die erste Einzelausstellung der Künstlerin Mona Hatoum zeigt in der Sammlung Goetz in München Installationen, Videos, und Videodokumentationen von Performances aus den Jahren 1983 bis 2009 – eine gelungene Werkschau. » weiterlesen
In der Pinakothek der Moderne geht's vom Wald zum Haus: Neue Perspektiven für die Architektur durch Bauen mit Holz
2011 ist das "Internationale Jahr der Wälder", ausgerufen von den Vereinten Nationen. In der beeindruckenden Ausstellung "Bauen mit Holz - Wege in die Zukunft" eröffnet das Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne Einsichten in die ökologischen, ökonomischen, technischen und gestalterischen Möglichkeiten zur Nutzung von Holz im Bau. » weiterlesen
Ein Fotograf aus Frankfurt erobert Neapel - Süditalien in Fotografien aus dem 19. Jahrhundert in der Neuen Pinakothek
Um 1826 herum kam etwas auf, das die Sicht der Menschen auf die Welt veränderte: Fotografie. Rasch begann sie das zu ersetzen, was Maler und Zeichner bis dahin in die Welt getragen hatten. Das machte auch vor Neapel und Süditalien nicht Halt. In der Neuen Pinakothek in München ist die bemerkenswerte Ausstellung "Neapel und der Süden, Fotografien 1846-1900" mit Bildern aus der Sammlung Siegert zu sehen, die eine Sicht gewährt auf das, was einmal war und heute nicht mehr ist. » weiterlesen
Gastrokritik zum Harlachinger Jagdschlössl: Es ist fluffig. Aber nicht fluffigst
Ein neues Lokal im Münchner Süden aus der Hofbräu-Dynastie, aber mit einer langen Vorgeschichte. Hier ist München noch nicht Grünwald, aber auch schon ganz lange nicht mehr Giesing. So ist es nicht ganz einfach, das Jagdschlössl zu positionieren. Denn die Ansprüche sind bereits groß in dieser Gegend; die Chancen für eine noch etwas mehr als nur sehr gute Küche ebenso. Doch man darf nicht abheben - eine schwierige Gratwanderung. » weiterlesen
Europapremiere in Galerie Micheko: Katsumi Hayakawa mit japanischen Papierarbeiten über das Nichts
In der Ausstellung "Paper Works: New Horizons" zeigt die Micheko Galerie in München erstmals in Europa Papierarbeiten des japanischen Künstlers Katsumi Hayakawa. Wer dem Titel folgt, erliegt einer optischen Täuschung. » weiterlesen
Pietro Perugino, ein Wegbereiter der Renaissance: Himmlische Erscheinungen
In der reichhaltigen Studio-Ausstellung "Perugino - Raffaels Meister" zeigt die Alte Pinakothek in München zu ihrem 175. Jubiläum Werke des italienischen Malers Pietro Perugino, der als einer der Wegbereiter der Renaissance gilt. » weiterlesen
Aus dem Spätwerk des neusachlichen Fotografen Albert Renger-Patzsch: Fotos als "die Summe einer Existenz"
Die Pinakothek der Moderne zeigt in der Ausstellung mit dem etwas sperrigen Titel "Über Bäume und Gestein, Albert Renger-Patzsch und Ernst Jünger, Stiftung Ann und Jürgen Wilde, München" rund 30 Arbeiten aus dem späten Werk des Begründers der neusachlichen Fotografie. Der Schriftsteller Ernst Jünger bleibt dabei schmückendes Beiwerk. » weiterlesen
Rudi Wach in der Whitebox: Hände, die keine sein wollen
In der Ausstellung "Immerwährende Wandlung" zeigt die Kunsthalle Whitebox in München zum ersten Mal in Deutschland Werke des Tiroler Bildhauers und Zeichners Rudi Wach. » weiterlesen
Die Fotografin Margarita Broich: Die Leere nach der Vorstellung - Kollegen-Portraits
Schauspielerei ist Schwerstarbeit. Die Erschöpfung, die Leere und auch die Entspannung nach der Vorstellung oder dem Dreh einer Szene am Filmset zeigt die wunderbare Ausstellung "Wenn der Vorhang fällt" mit Fotografien von Margarita Broich im Deutschen Theatermuseum in München. » weiterlesen
Schlicht und ergreifend: Die Arcis Vocalisten mit Monteverdis "L'Orfeo" in der Himmelfahrtskirche Sendling
Sie gilt als die erste Oper überhaupt (Uraufführung 1607), entstand zwischen Spätrenaissance und Frühbarock und ist so ganz anders als diese italienisch-dramatischen Schinken, die man heute als Opern bezeichnet: Claudio Monteverdis "L'Orfeo". Unter der musikalischen Leitung von Thomas Gropper führten die Arcis Vocalisten München das über 400 Jahre alte Werk in der Sendlinger Himmelfahrtskirche auf. Und trotz der eigentlich romantischen Schwere des Stoffes strahlt schon das Anfangsritornell diese wunderbare Leichtigkeit aus, der teils die Tonalität, teils diese zu dieser Zeit geforderte musikalische Klarheit zugrundeliegen. Es ist ein Ohrwurm, den man nicht mehr loswird. » weiterlesen

