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Kommentar zu den WissenschaftstagenZwischen Festival und Berufsmesse für Schulkinder

von Olga Levina am 23.07.2026

Die Ankündigung klang vielversprechend: Die Münchner Wissenschaftstage im Forum Schwanthalerhöhe warben zusammen mit der Mitmachmesse "Forscha" für ein Wissenschaftsfestival für alle Altersgruppen. Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und weitere Institutionen wollten vom 17. bis zum 19. Juli 2026 vielzählige interaktive Mitmachstationen, Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden und Science Shows zu Themen wie künstliche Intelligenz, Raumfahrt, Quantentechnologie, Medizin, Nachhaltigkeit und Ernährung präsentieren. Ziel war es, Wissenschaft verständlich, interaktiv und generationenübergreifend erlebbar zu machen.     » weiterlesen


Workshop "Dosenöffner 2026"Urban Art zum Mitmachen

von Olga Levina am 22.06.2026

Bevor die eingeladenen Kunstschaffenden die Wände der Brudermühlbrücke neu gestalten, durften bei "Dosenöffner 2026" zunächst die Münchnerinnen und Münchner selbst aktiv werden. Das von der Glockenbachwerkstatt, Luise Kultur und der Färberei des Kreisjugendrings München organisierte Projekt verwandelte hierfür den Raum unter der Brücke durch gemeinschaftliches Gestalten mit Graffiti für einen Nachmittag in ein offenes Atelier für Street Art. Statt Kunst nur zu betrachten, konnte selbst zur Spraydose gegriffen werden, um Techniken zu erlernen und den kreativen Prozess unmittelbar zu erleben.     » weiterlesen


Butoh-Tanzperformance in der Kirche St. PaulZeitreisende im Halbdunkel

von Michael Wüst am 14.05.2025

Am 10.Mai 2025 konnte das Wandervölkchen der “Langen Nacht der Musik” in der Kirche St. Paul eine Theaterform erleben, die nicht so einfach zu erfassen ist. Die Butohgruppe des Tänzers und Choreographen Stefan Marb zeigte Body_Prayer - ein Tanzgebet. 14 Tänzerinnen und Tänzer, fremdartige Gestalten, saßen in tiefer Devotion verteilt in den Reihen des Kirchengestühls unter dem Publikum.     » weiterlesen


Dienstältester Journalist im Alter von 96 Jahren gestorben"Ich setze vor allem auf die Frauen" - das Vermächtnis des Karl Stankiewitz

von Michael Grill am 14.12.2024

Karl Stankiewitz ist tot. Ein Satz, so unglaublich wie: Die Isar fließt nun bergauf, zurück in die Alpen. Denoch ist es geschehen: Der bis fast zum letzten Tag aktive und mutmaßlich dienstälteste Journalist der Stadt und des Landes ist nicht mehr unter uns. Er starb, wie sein Sohn Thomas Stankiewicz heute, am Folgetag, "allen die ihn kannten", also quasi der Welt, mitteilte, im Alter von 96 Jahren am Freitag (13.12.24). Um 11.14 Uhr sei er friedlich eingeschlafen. Zuvor schrieb er einen Abschiedsbrief.     » weiterlesen


Das Munich Composers Collective im WerksviertelAkustisches Kaleidoskop in den Event-Burgen des Jetzt

von Michael Wüst am 08.02.2024

„Non-Opening“ für einen Ort, den es offiziell noch gar nicht gibt und den manche deshalb "Flüsterkneipe" nennen. Am 31. Januar 2024 fand dort, mitten auf dem Gelände des Werksviertel Mitte, ein überragendes Konzert statt. Weil die finale Fertigstellung dieses Ortes mit der offiziellen Genehmigung für einen freien Publikumsverkehr immer noch aussteht, wurde zu einem "Non-Opening" eingeladen. Die Einladung ging an Freunde und Sympathisanten der Szene rundherum um Martina Taubenbergers Aufgabenbereich "Werksviertel-Mitte Kunst". Das Non-Opening, wie es auf den Einladungen heißt, ist also eine Vorstufe zum Pre-Opening mit privatem Charakter, privaten Gästen.     » weiterlesen


Das Trio "Mostly Monk" in der Galerie artoxinAls wäre es jetzt gewesen, als wäre es erneuter Ursprung

von Michael Wüst am 14.11.2023

Am Freitag, 10. November 2023, trat in der Galerie artoxin, an der Kirchenstraße 23, bekannt für ihre außergewöhnlichen, oftmals avantgardistischen Konzerte, das Trio Mostly Monk mit Geoff Goodman (guitar), Rudi Mahall (bscl, cl) und Matthieu Bordenave (ts, cl) auf. Das Trio hatte schon kurz davor im Rahmen des 34. Jazzfests München in der Black Box der „FatCat“, dem Nachfolger des Gasteigs am Rosenheimer Berg, begeistert.     » weiterlesen


2. Klangfest auf dem Werksviertel-MitteVon Brüllwürfeln und Blechkreiseln

von Michael Wüst am 14.09.2023

Letztes Jahr, als das Klangfest das erste Mal auf dem Werksviertel Mitte stattfand, kamen die ersten Besucher mit Anoraks. Heuer, zwei Tage früher im Jahr, am Samstag, 9. September 2023, wurde es ein strahlendes Sommerfest. Und obwohl wahrlich einiges in der Stadt geboten war und manche meinten, es wäre mit knapp 30 Grad zu heiß, der Knödelplatz mit der Open-Air-Bühne war am Ende knackvoll. Die drei Bühnen, Technikum, Nachtkantine und Werk7-Theater boten Abkühlung bei reichhaltigem Programm.     » weiterlesen


Philipp Sonntag in Ecco Meinekes Gagalerie„Blues, was mach ich bloß?“

von Michael Wüst am 06.07.2023

In seiner Paraderolle als Kauz und Komödiant konnten wir bei der Finissage am 2. Juli 2023 wieder einmal Philipp Sonntag erleben, der sich in Ecco Meinekes „Gagalerie“ an der Reifenstuelstraße 14 als expressiv-fantastischer Maler und Zeichner präsentiert hatte. Seine neueren Bilder, in denen sich Träumereien und Berliner Stadtszenen manchmal wie aus einem Panoptikum der 1920er Jahre mischen, belegen deutlich, wo Sonntag seit zwei Jahrzehnten lebt.     » weiterlesen


Die Berliner Weltmusiker "17 Hippies" im TechnikumWenn Musik der Liebe Nahrung

von Michael Wüst am 10.03.2023

Die Hippies kommen nach München! Gibt's überhaupt noch welche? Dass der Begriff noch lebendig war, konnten allerdings Kristin „Kiki“ Sauer und ihre Folk-Musikanten 1995 nach der Gründung der „17 Hippies“ in Berlin schnell feststellen. (Ach so Berlin!) Und ausgerechnet 1995? Das war das Jahr als „The Grateful Dead“ sich auflösten, um noch eine Weile als „The Dead“ auf Festivals Spukauftritte zu spielen. Aber Counter-Culture, Flower-Power, Psychedelic Rock sind im Bewusstsein geblieben.     » weiterlesen


Die Verlorene Ehre der Katharina Blum am VolkstheaterKlare Wahrheiten zum Saisonstart

von Michael Weiser am 12.10.2022

Ach ja, da war mal was: In "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" goss Heinrich Böll 1974 die Verachtung der 68er für "Bild" und Springer-Konzern in die Form einer Erzählung. Lange genug her; so lang, dass man sich fragen darf, warum Philipp Arnold am Münchner Volkstheater Bölls Buch auf die Bühne gebracht hat.     » weiterlesen


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