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Ausgerutscht im Blättergeriesel: Handkes "Immer noch Sturm" in Salzburg
Es regnet grüne Blätter. Unentwegt vier Stunden lang. Auf den Blättern am Boden rutscht der Schauspieler Jens Harzer wiederholt artistisch-komisch aus. Ausgerutscht ist auch Peter Handke am Ende seiner Familiensaga „Immer noch Sturm“: Da muss Harzer als Autoren-Ich von Handke dessen Selbstbefragung in einer Endlos-Suada monologisieren, die das letzte Interesse an dieser fünfstündigen Uraufführung abtötet. Für die Salzburger Festspiel-Inszenierung von Dimiter Gotscheff auf der Perner-Insel gab dennoch großen Applaus für die Schauspieler und auch für den 68-jährigen Handke, der linkisch ins Publikum zurückwinkte. » weiterlesen
Was Dürer drunter hatte - Eine Ausstellung in der Alten Pinakothek bringt es an den Tag
In der Sonderausstellung "Drunter und drüber - Altdorfer, Cranach und Dürer auf der Spur" gibt die Alte Pinakothek in München anläßlich ihres 175. Geburtstags Einblick in die Forschungsarbeit an Gemälden und überrascht mit technischen Finessen. » weiterlesen
Ja, wo laufen sie denn?
Reden über Kunst. Oder?
Gedächtnis aufgefrischt - Geschichtspfad zeigt Münchens meist unbekannte Gedenkorte
Die Ewige Flamme flackert in einem kerkerartigen Kubus, sechs Meter über dem grünen, immerhin gepflegten Rondell. Rundum braust auf mehreren Spuren der Verkehr. Die Fußgänger bleiben auf Distanz. Kein Pfad führt hin, kein Wegweiser zeigt hin zu Münchens zentralem Gedenkort für die Opfer jener deutschen Diktatur, die schräg gegenüber, wo heute die Glasfassaden der (angeschlagenen) Bayerische Landesbank glänzen, ihre erste Terror-Zentrale hatte. » weiterlesen
Die Kunst der Fügung: Die Münchner Indie-Band "Boy Android" steht mit erstem Album in den Startlöchern
Grau und regnerisch ist es an diesem Tag. Die wenigen Leute, die unterwegs sind, tragen Schirme und missmutige Gesichter. Hagen Fiedler, Sänger und Gitarrist der Münchner Indie-Band "Boy Android", begrüßt mit einem hintergründigen Lächeln und einem Kommentar zum Wetter. Ebenso Bassist Hannes Geiselbrecht, der trotz nächtlicher Feierlaune und anschließendem Morgengrauen seinen Humor nicht verloren hat. » weiterlesen
Kulturvollzug lernt tanzen (Teil 3): München eine Tanzstadt? Nein!
Der große Auftritt der Tanzwerkstatt-Workshops rückt näher. Unsere Autorin im Selbstversuch probt fleißig weiter - und hört plötzlich alle meckern. » weiterlesen
9/11 ist in der Kunst angekommen - eine Ausstellung nicht nur in der Whitebox
Zum zehnten Mal jährt sich die Veränderung der Welt. Flugzeuge rasen in Türme, legen sie in Schutt und Asche, Tausende lassen ihr Leben. Gebäudereste lagern in Depots und niemand weiß warum, wofür und wohin damit. Ist das "System Babel" gescheitert? Die Ausstellung "Babylons Schatten III", die sich auf die Whitebox und die Pasinger Fabrik verteilt, sucht nach Antworten. » weiterlesen
"Ulbricht drängte auf die Mauer" - Interview und Fotos zum Jahrestag des "antifaschistischen Schutzwall"
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“: Walter Ulbricht hatte nicht nur die Absicht, er drängte die Sowjets sogar jahrelang zum Bau der Berliner Mauer und manipulierte Moskau. Die Machenschaften des Stalinisten Ulbricht beschreibt die Historikerin Hope M. Harrison im Buch „Ulbrichts Mauer“. Kulturvollzug-Redakteur Michael Weiser sprach mit der Historikerin zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August. Zum Interview zeigen wir außerdem eine bislang unveröffentlichte Fotoserie von Michael Grill. Sie entstand, als die Mauer fiel. » weiterlesen
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