Gedächtnis aufgefrischt - Geschichtspfad zeigt Münchens meist unbekannte Gedenkorte
Die Ewige Flamme flackert in einem kerkerartigen Kubus, sechs Meter über dem grünen, immerhin gepflegten Rondell. Rundum braust auf mehreren Spuren der Verkehr. Die Fußgänger bleiben auf Distanz. Kein Pfad führt hin, kein Wegweiser zeigt hin zu Münchens zentralem Gedenkort für die Opfer jener deutschen Diktatur, die schräg gegenüber, wo heute die Glasfassaden der (angeschlagenen) Bayerische Landesbank glänzen, ihre erste Terror-Zentrale hatte. » weiterlesen
Die Kunst der Fügung: Die Münchner Indie-Band "Boy Android" steht mit erstem Album in den Startlöchern
Grau und regnerisch ist es an diesem Tag. Die wenigen Leute, die unterwegs sind, tragen Schirme und missmutige Gesichter. Hagen Fiedler, Sänger und Gitarrist der Münchner Indie-Band "Boy Android", begrüßt mit einem hintergründigen Lächeln und einem Kommentar zum Wetter. Ebenso Bassist Hannes Geiselbrecht, der trotz nächtlicher Feierlaune und anschließendem Morgengrauen seinen Humor nicht verloren hat. » weiterlesen
Kulturvollzug lernt tanzen (Teil 3): München eine Tanzstadt? Nein!
Der große Auftritt der Tanzwerkstatt-Workshops rückt näher. Unsere Autorin im Selbstversuch probt fleißig weiter - und hört plötzlich alle meckern. » weiterlesen
9/11 ist in der Kunst angekommen - eine Ausstellung nicht nur in der Whitebox
Zum zehnten Mal jährt sich die Veränderung der Welt. Flugzeuge rasen in Türme, legen sie in Schutt und Asche, Tausende lassen ihr Leben. Gebäudereste lagern in Depots und niemand weiß warum, wofür und wohin damit. Ist das "System Babel" gescheitert? Die Ausstellung "Babylons Schatten III", die sich auf die Whitebox und die Pasinger Fabrik verteilt, sucht nach Antworten. » weiterlesen
"Ulbricht drängte auf die Mauer" - Interview und Fotos zum Jahrestag des "antifaschistischen Schutzwall"
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“: Walter Ulbricht hatte nicht nur die Absicht, er drängte die Sowjets sogar jahrelang zum Bau der Berliner Mauer und manipulierte Moskau. Die Machenschaften des Stalinisten Ulbricht beschreibt die Historikerin Hope M. Harrison im Buch „Ulbrichts Mauer“. Kulturvollzug-Redakteur Michael Weiser sprach mit der Historikerin zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August. Zum Interview zeigen wir außerdem eine bislang unveröffentlichte Fotoserie von Michael Grill. Sie entstand, als die Mauer fiel. » weiterlesen
Feuerfontänen am Olympiasee
Freitagsgedanken (Folge 4): Zurück zum Ursprung?
Seit einiger Zeit habe ich meine Ernährung umgestellt. Ich esse hauptsächlich Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Brot. Alles andere gibt es vielleicht einmal die Woche. Wenn ich es überhaupt noch essen will, denn inzwischen hat sich wirklich meine Einstellung verändert. Ich stelle auch fest, es gibt Gemüsesorten, die ich bis dato gar nicht kannte. Also entdecke ich in meiner scheinbaren Restriktion neue Möglichkeiten. Übertragen wir das Ganze mal auf die Musik. » weiterlesen
Straßenfest entlang dem Zeitstrahl: Hugo Siegmeth und "Passacaglia" in der Unterfahrt
„Passacaglia“ – zu deutsch: eine Straße entlanggehen. Eine musikalische Form, die auf Straßenfesten gespielt wurde, bei der über eine gleichbleibende Basslinie improvisiert wurde. Wenn Saxofonist Hugo Siegmeth sich damit beschäftigt, tut man genau das: Man legt einen Weg zurück und hat dabei einen Mordsspaß. Gleichermaßen als Zeitreise gestaltet er sein Projekt. Es knüpft sich Passacaglien aus jeder Epoche vor und reichert sie an mit der improvisierten Musik der Neuzeit: dem Jazz. » weiterlesen
Nomadin des 20. Jahrhunderts: Die Avantgardistin Ré Soupault in Regensburg
Fotografin, Essayistin, Modedesignerin, Übersetzerin und Filmerin: Der vielseitigen Ré Soupault widmet das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg eine umfassende Retrospektive. Arbeiten der ungewöhnlichen Frau stehen Gemälde und Fotoarbeiten ihrer Freunde und Weggefährten gegenüber. » weiterlesen
Erstaunlich, wie sie sich anpasst: Superstar Anna Netrebko und die Ensemblekultur in Salzburg
Sogar im Orchestergraben des Großen Festspielhauses waren zusätzlich Stühle aufgestellt worden, sicher nicht wegen der zu Beginn ziemlich uncharmant musizierten Haydn-Symphonie (Nr.104) oder wegen des „Stabat Mater“ von Rossini, wohl auch nicht wegen des Dirigenten Antonio Pappano und seiner Crew von der römischen Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Aber auf dem Programmzettel stand der Name Anna Netrebko. Sie könnte den Flohwalzer singen – und der Saal wäre voll. » weiterlesen
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