"Auch mal an die Peripherie gehen": Bei einer Architekturfahrt hinterfragt Stadtbaurätin Merk gleich mehrere Grundsätze der Stadtplanung
Die Frage nach der aktuellen Lage der Architektur in München ist ein unendliches Streitthema, bei dem man je nach Interesse zu völlig unterschiedlichen Bewertungen kommen kann. Gute Ein- und Überblicke verschafft hier meistens die jährliche Architekturfahrt des Kulturforums der Sozialdemokratie in München mit OB Christian Ude, gerade weil die Auswahl der Projekte bewusst subjektiv ist. Das Bemerkenswerteste bei der Neun-Stunden-Tour am Wochenende war aber der Einführungsvortrag von Stadtbaurätin Elisabeth Merk. » weiterlesen
Highway To Augustiner Hell: Die Ramonas wirken wie ein Witz, sind aber die Gegenwart von Punk in München
Vor gefühlten 1000 Jahren kamen Bands wie die Sex Pistols aus London oder die Ramones aus New York (oder, übrigens, wie Pack aus München, aber das wäre ein eigenes, langes Kapitel). Sie spielten Punk, und das war die größte Revolution in der Rockmusik seit Elvis zum ersten Hüftschwung angesetzt hatte. » weiterlesen
Herausforderung für alle: Schimmelpfennigs neuer Medusa-Mythos in Salzburg
Eine Liebesgeschichte zwischen Perseus und Medusa? Klingt paradox. In der griechischen Mythologie schlägt Perseus der Gorgone Medusa ihr Haupt mit den Schlangenhaaren ab, dessen Anblick jeden versteinern lässt. In Roland Schimmelpfennigs neuem Stück „Die vier Himmelsrichtungen“ verliebt sich ein Mann, der sich mit Perseus identifiziert, in eine Kellnerin mit vielen Locken. » weiterlesen
Nur manches geregelt: "Die Frau ohne Schatten" von Loy und mit Thielemann in Salzburg
Wer verstehen will, was die Inszenierung gemeint haben könnte, muss sich bis in das Jahr 1955 zurück erinnern: Im November entstand in Wien unter dem Dirigenten Karl Böhm die erste Gesamtaufnahme der „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss. Wenige Monate zuvor war der österreichische Staatsvertrag in Kraft getreten. Er sicherte dem Land die Souveränität. Christof Loy integrierte beide Ereignisse in seine Salzburger Neuinszenierung. » weiterlesen
Groß am Rad drehen
Mephistos, überall: Salzburg wagt mit "Faust I und II" einen monströsen Kraftakt
„Das Unzulängliche, hier wird's Ereignis/ Das Unbeschreibliche, hier ist's getan“: Trefflicher als mit diesem selbstironisch verpopten Schlusschor beim Musical-Finale lässt sich Nicolas Stemanns „Faust I + II“-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen kaum auf den Nenner bringen. „Faust I“ - das kann jedes Stadttheater. Doch dazu den ausufernden und als unspielbar geltenden Teil II von Goethes Opus magnum auf die Bühne zu bringen, das wagten zuletzt Burg-Chef Matthias Hartmann 2009 und Peter Stein mit seiner ungekürzten, staatstragenden Zwei-Tage-Aufführung bei der Expo 2000. » weiterlesen
Musikalischer Wildwuchs für jeden Geldbeutel - Zum Subkultur Open Air in Fürstenfeldbruck
Alles eine Frage der Einstellung: Für die Fürstenfeldbrucker Jugend ist jetzt Sommer, auch wenn das Wetter kühl und trüb ist. Mit Schlauchbooten kommen sie zum Subkultur Open Air, legen sich ins trockene Plastikboot und begeben sich auf eine Rundfahrt quer durch die Musikstile. » weiterlesen
Hat Robinson von Hirschen geträumt? Eine Ausstellung mit Prangenberg-Bildern geht nur scheinbar der Frage nach
In der Ausstellung "kiss the biest" zeigt die Barbara Gross Galerie aktuelle Arbeiten von Norbert Prangenberg. » weiterlesen
"Tristan und Isolde": Nach dreizehn Jahren noch frisch und munter
Munteres Finale der Münchner Opernfestspiele: "Tristan und Isolde" überzeugte mit einer strahlenden Isolde. » weiterlesen
Ein verstecktes Geburtstagsgeschenk - Die Alte Pinakothek auf historischen Fotos
Am 16. Oktober 2011 wird Klenzes Prachtbau an der Barer Straße in München 175 Jahre alt. Aus diesem Anlass haben die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen für die Ausstellung "Die Alte Pinakothek in historischen Fotografien" ihr Fotoarchiv geöffnet. » weiterlesen
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