Bühnen
Beastie Boy Adam Yauch ist totDer gutherzige Ruhige aus dem Wirbelsturm des weißen Hip Hop
Zum Tode von Adam Yauch, der tiefen Stimme der Hip-Hop-Pioniere Beastie Boys. Ein sehr persönlicher Nachruf des Münchner Autors und Komikers Moses Wolff. » weiterlesen
Zensur beim Bayerischen Staatsballett?Wenn die PR-Polizei einen Tänzer wirklich nackt macht
Darf ein Balletttänzer rauchen? Das Bayerische Staatsballett meint: Nein. Auf einem Poster wurden Zigarette und Rauch deshalb einfach weg- und der Erste Solist Tigran Mikayelyan clean gezaubert. Sehr begrenzt erotisch und schon gar nicht harmlos findet das Kulturvollzug. » weiterlesen
"A La Manera Cubana" von Antonio KoudeleTanz in den Mai - welch aufregender Chachacha
Was gibt es Schöneres, als mit dem Hüftschwung einer Salsa a la Manera Cubana, eines Son Montuno, Chachacha oder einer Guaracha sich auf kubanische Art in die leichte Luft des Mai zu drehen, zu verlieben - zu tanzen? Gelegenheit dazu gibt die neue CD "A la Manera Cubana" von Antonio Koudele und seiner 7-köpfigen Combo "Aventura Cubana". » weiterlesen
Theater Viel Lärm um NichtsWie Robert Walser gewesen sein könnte
Von Eichendorffs zauberhaftem "Taugenichts" hat er sich nach 26 Jahren gerade verabschiedet. Aber eine neue Bühnenfigur wird den Schauspieler Gerd Lohmeyer sicher lange begleiten: Robert Walser » weiterlesen
Zum Abschluss von "Radikal Jung""Felix Krull" - Publikumssieg für einen charmanten Hochstapler
Acht Tage "Radikal Jung" am Münchner Volkstheater, acht Tage lang Appetithappen fürs Theater in Gestalt feiner Produktionen Junger Regisseure aus Deutschland und dem europäischen Ausland. Am Ende siegte in der Publikumsgunst ein alter Bekannter: Nach 2010 holte Bastian Krafft mit seinem "Felix Krull" zum zweiten Mal den Preis der Zuschauer. Mit hauchdünnem Vorsprung auf den Dresdner Beitrag: Jan Gehlers "Tschick" begeisterte mit einfachen, aber präzis und phantasievoll eingesetzten Mitteln. An ihn wurde erstmals ein zweiter Preis überreicht. Und er wird am Volkstheater ein Stück inszenieren. Eine weitere gute Nachricht: Auch nach dem Ausstieg von E.on soll es 2013 wieder ein "Radikal Jung" geben. » weiterlesen
Uraufführung "Built to Last" - Die KritikDer Umgang mit der monumentalen Bedrohung der Ewigkeit bleibt offen
Nun ist auch das Tanztheater in den Kammerspielen angekommen: Mit der Uraufführung "Built to Last" sucht die amerikanische Choreografin Meg Stuart nach den Stolpersteinen im Umgang des kleinen, vergänglichen Menschen mit für die Ewigkeit gebauten Monumenten. » weiterlesen
Ballettfestwoche 2012Temperamentvolle Partystimmung bei der Matinee
Es ist mittlerweile guter Brauch, dass die Ballettfestwoche mit einer Matinée der Bosl-Stiftung endet. Diesmal tanzten die Junior Company des Bayerischen Staatsballetts und Studenten der in der Musikhochschule integrierten Ballett-Akademie. » weiterlesen
Uraufführung "Built to Last"Die Choreografin Meg Stuart in ihrer ersten Produktion für die Kammerspiele
Denkmäler und monumentale Gebäude sind für die Ewigkeit gebaut, auch wenn sie dann meist nur ein paar Jahrhunderte währt. Trotzdem konfrontieren Monumente uns mit der Vergangenheit, rufen Erinnerungen wach und wollen in die Gegenwart integriert werden. Wie das alles funktioniert, damit beschäftigt sich die amerikanische Choreografin Meg Stuart in den Kammerspielen. » weiterlesen
Der Faust aus Jena bei "Radikal Jung"Testesteron allein trägt auch nicht
Welch hübscher Zufall: Peter Stein referierte im Gasteig über sein Verständnis von Goethes "Faust", dessen beide Teile er 2000 ungekürzt in zwanzig Stunden inszeniert hat. Gleichzeitig zeigte das Theaterhaus Jena im Volkstheater seinen "Faust" - der hätte Peter Stein kaum gefallen. Aber beim Festival "Radikal Jung" erwartet man nicht Werktreue, sondern frischen Zugriff. Und da sah die Inszenierung von Moritz Schönecker bei aller Postmodernität eher alt aus.
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„Tzaddhik“ von Terry Swartzberg auf dem Friedhof"Wir müssen nicht pazifistisch sein, sondern aggressiv für den Frieden"
Es ist ein Einakter in sechs Szenen und es nennt sich „Kriegsburleske“: Das Theaterstück „Tzaddhik“, geschrieben von dem Münchner Terry Swartzberg, in dem Terry Swartzberg die Grausamkeit der Menschen anprangert und den Zuschauer zur Arbeit an der persönlichen „Erinnerungskultur“ motivieren will. Unter der Regie von Barry Goldman wurde das Stück in den letzten Wochen auf Friedhöfen in Augsburg, Stuttgart, Nürnberg und Hamburg aufgeführt. Vor der Rückkehr nach München an diesem Wochenende sprachen wir mit Autor Swartzberg. » weiterlesen

