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Bühnen

Uraufführung im Cuvilliés - die KritikKroetz' "Requiem für ein liebes Kind": Blick in Abgründe

von Jan Stöpel am 19.03.2012

Wie kann man einem Menschen so viel Schlimmes antun? Franz Xaver Kroetz Stück "Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind" nimmt einen realen Fall von Kindesmissbrauch zum Vorbild. Am Münchner Staatsschauspiel wurde das Drama in der Regie von Anne Lenk nun uraufgeführt - als eindrückliches Spiel, das in bleierner Atmosphäre um das Böse im Menschen kreist.     » weiterlesen


Zur Kroetz-Premiere am ResidenztheaterEndlos-Spirale nach unten - und die Frage, ab wann man schuldig ist

von Gabriella Lorenz am 18.03.2012

Franz Xaver Kroetz gibt dem Schrecken eine Stimme: Als Reaktion auf den ungeklärten Kindermord an dem fünfjährigen Pascal 2001 in Burbach schrieb er „Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind“. Dass das Stück zehn Jahre nach der Entstehung im Residenztheater doch noch uraufgeführt wird, überrascht den Autor selbst.     » weiterlesen


Wagners Walküre an der Bayerischen StaatsoperWann kommen wir aus dem Bilderwald?

von Alexander Strauch am 18.03.2012

Mit der Walküre setzt die Bayerische Staatsoper ihren Ringzyklus in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg und ihrem Hausdirigenten Kent Nagano fort. Hier die Eindrücke von der Zweitaufführung.     » weiterlesen


Bayerisches Staatsballett präsentiert 2012/2013Saison ohne Motto, doch mit echten Glanzpunkten

von Isabel Winklbauer am 17.03.2012

Mit Ersten Solistinnen wird es ab Sommer ein wenig knapp im Bayerischen Staatsballett: Lisa-Maree Cullum ist in Elternzeit, Daria Sukorukova erwartet ein Baby. Nur Lucia Lacarra und Roberta Fernandes stehen weiterhin auf der Bühne - und sind in Topform.     » weiterlesen


Da Blechhauf'n live in EhrwaldIm Windschatten von La Brass Banda, aber noch kein neues Blechwunder

von Michael Grill am 12.03.2012

Seit La Brass Banda Blasmusik und Coolness zusammengebracht hat und damit auch noch über die Maßen erfolgreich ist, boomt im Alpenraum die blechbearbeitende Musikindustrie. Zu den interessantesten Vertretern der Neuen Blasmusik gehört Da Blechhauf'n aus dem Burgenland. In Ehrwald in Tirol (gleich hinter der Grenze bei Garmisch) spielten sie live.     » weiterlesen


"Tohuwabohu" im Schwere ReiterNetzflüchter im Wollfadenweb reflektieren über nicht erkennbares Chaos

von Michael Wüst am 11.03.2012

Tohuwabohu, hebräisches Wort der Genesis, bedeutet größtmögliche Unordnung. Im Schwere Reiter lieferten Studenten der Hochschule für Musik und Theater und der Theaterakademie August Everding bei ihrer "szenisch-musikalischen Reflexion" unter diesem Titel allerdings weniger ein Chaos ab, als dass sie ein vermeintlich solches kritisch kreativ betrachteten: Das Web und seine Nutzer, die Generation "Gefällt mir".     » weiterlesen


Jason Morans "Bandwagon" im Kaminwerk Memmingen: Destillate aus der schwarzen Musikgeschichte

von kulturvollzug am 08.03.2012

Das Abenteuer Jazz gibt's eher als in der Großstadt oft im engeren und weiteren Umland. Nach Auftrittsorten in Schloss Elmau, Landsberg, Neuburg und Pfaffenhofen stellen wir mit dem Verein JAMM heute ein Projekt in Memmingen vor. Dort gastierte ein Tastenkünstler, der zu den wichtigsten Klavierstilisten des zeitgenössischen Jazz gehört.     » weiterlesen


Khatia Buniatishvili als junger Star am Klavier in München: Als wäre eine Hundemeute hinter ihr her

von Volker Boser am 07.03.2012

In Wien wurde sie zum „Raising Star“ der Saison gekürt. Mit Gidon Kremer absolvierte sie eine überaus erfolgreiche Europatourneé. Ihre Debüt - CD mit Werken von Liszt (Sony) hat die Charts erobert. Vielleicht wird die 24–jährige Georgierin Khatia Buniatishvili in ein paar Jahren zu den Top- Pianisten zählen. Wie ihr Münchner Klavierabend zeigte, ist es bis dahin aber noch ein weiter Weg.     » weiterlesen


Münchner Erstaufführung von Detlev Glanerts Oper "Joseph Süß" am Gärtnerplatz: Keiner bleibt unbefangen

von Volker Boser am 05.03.2012

Obwohl die Story alles enthält, was im Zeitalter schnell verderblicher TV-Unterhaltung für Quoten sorgt, traut sich keiner mehr so recht an sie heran. Schuld daran ist Veit Harlans unsäglicher Film „Jud Süß“, der im Gegensatz zu Lion Feuchtwangers literarischer Annäherung auf perfide Weise die Persönlichkeit des 1738 in Stuttgart hingerichteten „Hofjuden“ Joseph Süß verzerrte, damit sie den Zielen der NS- Propaganda entsprach. Detlev Glanerts Oper, die jetzt am Gärtnerplatztheater ihre Münchner Erstaufführung erlebte, hält dagegen: Sie rehabilitiert einen ungemein wirksamen Theaterstoff und erzählt die Geschehnisse um den cleveren Kaufmann und Finanzjongleur am Hof des württembergischen Herzogs Karl Alexander in knappen Skizzen.     » weiterlesen


"ETA" und Gert Neuner sind zurück, mit Verblüffendem und Wüstem - nur zu verstehen gibt es nichts

von Gabriella Lorenz am 04.03.2012

Von der Decke hängt ein meterlanges rundes Technik-Ding: Riesenbohrer oder Betonmischer? Es entfaltet sich dann zu gestapelten Mülltonnen, die prasselnd Bauschutt entlassen, auch auf einen hilflos an der Aufzieh-Vorrichtung hängenden Bauarbeiter. Ein starkes, komisches Bild in „Fuck it square“ im i-camp. Sowas kann der Szene-Veteran Gert Neuner, der von 1983 bis 2008 mit seinem ETA-Theater jährlich ein rätselhaftes Projekt inszenierte. Nach vier Jahren Pause meldet sich das ETA zurück - mit dem wohl Wirrsten, das Neuner je ersonnen hat.     » weiterlesen


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