Bühnen
Aus für "Jazz im Gärtnerplatz"! Zum Abschied zurück auf Anfang
Nach zwölf Jahren verabschiedet sich der Jazz vom Gärtnerplatz. Zum Abschied hat Initiator Johannes Faber für ein Konzert am 31. Januar 2012 noch einmal die Anfangsformation seines Consortiums zusammengetrommelt. » weiterlesen
Hyperaktiv und schwerhörig: Der eingebildete Kranke in der Komödie im Bayerischen Hof
Nach dem Interview mit dem Hauptdarsteller Nikolaus Paryla geht's nun zur Sache: "Der eingebildete Kranke" in der Komödie am Bayerischen Hof. Und die erweist sich als eine übertrieben lebhafte Inszenierung des berühmten hypochondrischen Dreiakters. » weiterlesen
"Gesäubert/Gier/4.48 Psychose" in den Kammerspielen: Düstere Poesie trifft auf Bilder der Entgrenzung
Ein Stück von Sarah Kane ist eine brutale Zumutung. Drei hintereinander ergeben einen großen Theaterabend: Johan Simons Inszenierung von "Gesäubert/Gier/4.48 Psychose" gehört zu den beeindruckenden Bühnenereignissen der letzten Zeit. Ein Tryptichon, in dem es eine der schwierigsten Theaterautorinnen der vergangenen Jahre neu zu entdecken gibt. » weiterlesen
Nikolaus Paryla in der Komödie im Bayerischen Hof: Uns geht's gut, warum haben wir schlechte Laune?
Vor 20 Jahren, in der ersten Spielzeit der Intendantin Margit Bönisch, war Nikolaus Paryla schon ein Zugpferd in der Komödie im Bayerischen Hof. Damals spielte und inszenierte er Goldonis „Diener zweier Herren“. Nun feiert Bönisch ihr 20. Jubiläum als Theaterleiterin und das 50-jährige Bestehen der Bühne. Und wieder ist der mittlerweile 72-jährige Nikolaus Paryla dabei: Diesmal ist er „Der eingebildete Kranke“ von Molière, wiederum in eigener Regie. » weiterlesen
Die Schäffler tanzen: Wenn das Glockenspiel auf dem Marienplatz zum Leben erwacht
In München ist man stolz auf seine Traditionen: Oktoberfest, Christkindlmarkt, Christian Ude. Alle sieben Jahre gesellt sich eine tanzende Männerschar hinzu, denn es ist Schäfflertanzsaison. So auch 2012. » weiterlesen
Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim zu Gast im Gasteig: Keine Konkurrenz für Münchner Orchester
Vor 442 Jahren gegründet, ist die Staatskapelle Berlin, das offizielle Orchester der Berliner Staatsoper, eines der ältesten Klangkörper der Welt. Seit 1992 hat Multitalent Daniel Barenboim das Zepter in der Hand. Gerne würde man sich mit den Berliner Philharmonikern auf gleicher Höhe messen. Aber dorthin ist, wie das Münchner Gastspiel zeigte, der Weg noch weit. » weiterlesen
Pippo Delbono am Residenztheater - Ein Portrait
Für den Film- und Theaterregisseur Pippo Delbono war 2011 ein gutes Jahr: In Italien wurde seine Inszenierung „Dopo la battaglia“ als beste des Jahres mit dem Premio UBU ausgezeichnet, sein Film „Amore carne“ wurde zum Filmfestival in Venedig eingeladen. Bernardo Bertolucci holte ihn als Schauspieler für seinen jüngsten Film „Io e te“, und gerade hat man ihn - neben vier anderen Regisseuren - mit dem Spezialpreis des Europäischen Theaterpreises „für neue Theaterwirklichkeiten“ geehrt. Neue Theaterwirklichkeiten führt der 52-Jährige auch im Münchner Residenztheater ein: Er inszeniert sein gemeinsam mit den Darstellern entstandenes Projekt „Erpressung“, Uraufführung war am Samstag im Residenztheater. » weiterlesen
"Erpressung" in der Residenz: Das Pandämonium des Pippo Delbono
Assoziationsgewitter im Residenztheater: Die Uraufführung von Pippo Delbonos Stück "Erpressung" ist so etwas wie eine beabsichtigte Themaverfehlung, und doch phasenweise großes Theater. Keine Handlung, mitunter dick aufgetragen - und doch kann diese groteske Revue berühren. » weiterlesen
Sabine Glenz' Theaterperformance im Schwere Reiter: Geliebt wird woanders
Liebe? Ach nein. Nicht das, was mit zwei Körpern zwischen Laken passiert. Sabine Glenz nennt ihre neue Choreografie zwar „L.O.V.E“, schiebt aber nach: „Anordnungen für zwei Tänzer“. » weiterlesen
Totaler Absturz der Fledermaus in Augsburg: So geschmacklos, dass einem die Sänger leid tun
Die Intendantin Juliane Vötteler brachte es in ihrer Spielplan-Vorschau auf den Punkt: „Theater machen heißt auch: Erfahrungen machen.“ Die guten unlängst, als der weitgehend unbekannte Mauro de Candia Prokofjews „Cinderella“-Ballett mit so viel Witz und Fantasie choreographierte, dass so manche Münchner Tanz-Premiere dagegen ziemlich alt aussah. An der „Fledermaus“ von Johann Strauß hat sich jetzt aber das Theater Augsburg gründlich überhoben. » weiterlesen

