Archiv

Bühnen

Zeitreise mit Stanislaw Lem im Rationaltheater: Pantalone in Sci-Fi-Hosen

von Michael Wüst am 25.02.2012

Die Vorleser Jo Vossenkuhl und Hank Flemming luden im Schwabinger Rationaltheater zu einer Zeitreise mit Texten von Stanislaw Lem.     » weiterlesen


Armin Petras' Ibsen-Drama "John Gabriel Borkman" in den Kammerspielen: Im Bergwerk der verschütteten Gefühle

von Gabriella Lorenz am 20.02.2012

Furiose erste Hälfte, dann unbekümmerte Groteske: "John Gabriel Borkman" in den Kammerspielen ist so überdreht wie verwitzelt. Doch das Publikum bei der Premiere ging mit - es gab nur Applaus.     » weiterlesen


"Theater der Leere" im Schwere Reiter: In Dorns Rüstung in die Zukunft taumeln

von Gabriella Lorenz am 19.02.2012

Solche Begrüßungen liebt man: „Hier findet nichts statt. Schön, dass Sie da waren.“ Leere Worte in einem leeren Theater? Der Schwere-Reiter-Raum war jedenfalls übervoll bei der Uraufführung „Theater der Leere“ von Katrin Dollinger und Kai Schmidt. Die beiden Dramaturgen aus der freien Szene haben in ihrem gemeinsamen Projekt Ideen zur Zukunft der Staats- und Stadttheater in eine witzig-intellektuelle „postdramatische Doku-Groteske“ umgeformt.     » weiterlesen


Interview mit André Jung zur Ibsen-Premiere an den Kammerspielen: "Alle sind rücksichtslos"

von Gabriella Lorenz am 17.02.2012

Spätkapitalist oder früher Global Player? Ein Mann, der mit seinen Ideen der Ressourcen-Ausbeutung zu früh kam oder mit seinerHoffnung auf Rehabilitation und Nachruhm zu spät? 1906 schrieb der Norweger Henrik Ibsen „John Gabriel Borkman“, das Porträt eines mächtigen Bankdirektors, der kurz vor seinem größten Spekulanten-Coup wegen Veruntreuung ins Gefängnis muss und danach weiter in einem familiären Gefängnis lebt. An den Kammerspielen inszeniert nun Armin Petras das Drama mit André Jung in der Titelrolle. Am heutigen Freitag ist Premiere.     » weiterlesen


Cellistin Anja Lechner: Eine Beziehung fürs Leben - live im Prinzregententheater

von kulturvollzug am 14.02.2012

Die Münchner Cellistin Anja Lechner ist in der Welt zuhause, in fremden Klangkulturen, die in Armenien, Griechenland oder Frankreich ihre Heimat wissen. Portrait einer ungewöhnlichen Künstlerin.     » weiterlesen


"Showcase Beat Le Mot" im Marstall - die Kritik: Da gibt es viel zu sehen, aber wenig zu erleben

von Gabriella Lorenz am 13.02.2012

 Performance goes Staatstheater: Die mutige Idee von Intendant Martin Kusej, das Berliner Kollektiv Showcase Beat Le Mot für sechs Wochen den Marstall nach eigenem Gutdünken bespielen zu lassen, versandete mit der Uraufführung „The Happy Ending of Franz Kafka's Castle“ in  einem Paradoxon: unterhaltsamer Langeweile.     » weiterlesen


"Showcase Beat Le Mot" im Marstall: Interview zum Abschluss eines Berliner Experiments in München

von Gabriella Lorenz am 12.02.2012

Sechs Wochen lang haben sie den Marstall besetzt und durften ihn nach eigener Wahl bespielen. Der neue Residenztheater-Intendant Martin Kusej hat Ungewöhnliches gewagt und das Berliner Performance-Kollektiv Showcase Beat Le Mot als Künstler „in residence“ eingeladen. Sie zeigten ihre Inszenierungen „Räuber Hotzenplotz“ und „1534“, holten zwei polarisierende Gastspiele und veranstalteten ein Performance-Wochenende.     » weiterlesen


Die Wells und Wittenbrink in der Kammerspielen: Ein Familien-Best-of mit hinreißendem Charme

von Gabriella Lorenz am 08.02.2012

Nach der Trennung der Biermösl Blosn war die Spannung besonders groß: Was macht die Well-Familie ohne den Hans, noch dazu in den Kammerspielen, wo ihnen einst der Durchbruch gelang? Gemeinsam mit Regisseur Franz Wittenbrink ist nicht wirklich ein Theaterabend entstanden. Aber einer, der großes Vergnügen bereitet.     » weiterlesen


Markus Bauers "stehende gewässer" in der Halle 7: Pension zur schlechten Aussicht

von Michael Weiser am 08.02.2012

Hoffnungslosigkeit in der Halle 7: Markus Bauers preisgekröntes Stück "stehende gewässer" erlebt eine Uraufführung, die trotz guter Schauspieler eine entscheidende Frage offenlässt: Worin besteht die Alternative zum vertanen Leben?     » weiterlesen


Ist die Münchner Jazz-Debatte schon wieder tot? Hey Mann, das ist doch Fasching! Oder: Tanz den Hartz Bop!

von Michael Wüst am 07.02.2012

Man hat´s nicht leicht, das Leben ist eine Bloggerei, wie man im schönen Franken sagt. Immerhin frischen Wind in die alten Blätter des Feuilletons (Autumn Leaves) brachte Gastblogger Michael Hornstein mit seiner Improvisation über die gesellschaftliche Evaluierung der Jazz-Musik Nowerdays, heitzutag in den harten Zeiten der Jazz-Cholera. Eine abgestürzte Feldstudie kam heraus, rund herum um die Behauptung, dass es kein Geld mehr gäbe für den Jazz, vor allem dann nicht, wenn sich vorher schon Journalisten, gar Redakteure, wenn nicht ganz und gar Verleger im Pott bedient hätten.     » weiterlesen


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