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Bühnen

Theatermasken von Wolfgang Utzt in München: Durch Verbergen deutlich machen

von Achim Manthey am 04.03.2012

In der Ausstellung "In Masken geht die Zeit" präsentiert das Deutsche Theatermuseum in München eine Werkschau mit Theaterarbeiten des Maskenbildners Wolfgang Utzt: So viel Geheimnis sollte öfter kommen.     » weiterlesen


David Helbocks "Random / Control" gastierte in der urigen Künstlerwerkstatt Pfaffenhofen: Zen, Gospel und Öpfili

von kulturvollzug am 02.03.2012

Wer in Pfaffenhofen aus dem Zug steigt, dem bietet sich ein etwas trostloses Bild: eine Mischung aus Wohn- und Industriegebiet. Nichts deutet beim ersten Schweifen über das Gelände darauf hin, dass in Sichtweite die Kultur gepflegt wird. Hat man dann aber erst einmal die Hauptstraße überquert und nähert sich diesem einen etwas unauffälligen alten Haus, befällt einen eine erste Ahnung, dass hier vielleicht doch nicht alles so trist ist, wie es eben noch schien.     » weiterlesen


"Intimate Stranger" in der Schauburg: Sechs Männer mit Macken sind witzig und bezaubernd

von Gabriella Lorenz am 01.03.2012

Sechs Männer, sechs Apartment-Türen, ein Treppenhausflur, ein Lift. Was die Choreografin Johanna Richter und ihr Ensemble in „Intimate Stranger“ daraus zaubern, hat soviel Witz und Situationskomik, dass man am Ende alle diese vertrauten Fremden - die anonymen Nachbarn - gut zu kennen glaubt.     » weiterlesen


„Vibrator Play“ im Cuvilliéstheater: Allzu routinierter Boulevard, drollig unaufgeklärt

von Michael Weiser am 01.03.2012

  Es gab mal eine Zeit, da glaubte man an die Unterlegenheit des Weibes und die Allmacht der männlich dominierten Technik. Schiffe sollten unsinkbar, Distanzen überwindbar, alle Krankheiten heilbar sein. Vor allem jene weiblichen Störungen, die man unter dem Begriff Hysterie zusammenfasste, angeblich verursacht durch die unterbeschäftigte Gebärmutter: Ein elektronisches Massagegerät sollte die Störungen sanft hinwegvibrieren.     » weiterlesen


Alexeij Sagerer mit "Weißes Fleisch" in der Muffathalle: Entsetzen und Eros bei einer magischen Aufführung

von Michael Wüst am 29.02.2012

In der Muffathalle geben eine nackte Frau und ein Pferd eine infernalische Hochzeit und lassen ein verstörtes Publikum zurück, das allerdings auch nicht immer bei der Sache war.     » weiterlesen


Die Münchner Philharmoniker mit Fausts Verdammnis im Gasteig: Spannend und kurzweilig

von Volker Boser am 29.02.2012

Oper oder Oratorium? Der französische Komponist Hector Berlioz hielt sich bedeckt: Er nannte "La Damnation de Faust" eine "dramatische Legende". Erst lange nach seinem Tod, im Februar 1893, gab es die erste Bühnenfassung des zweieinhalbstündigen Werkes. Im Gasteig begnügten sich die Münchner Philharmoniker mit der konzertanten Version.     » weiterlesen


Jules Verne am Resi - die Kritik: Dorn war mit Kindertheater besser, die Schauburg ist besser

von Gabriella Lorenz am 28.02.2012

Das klingt nach Pioniertat: Resi-Intendant Martin Kusej öffnet das große Haus fürs Kindertheater, Tina Lanik inszenierte Jules Vernes Abenteuer-Klassiker „In 80 Tagen um die Welt“ für Menschen von 8 bis 80. Nach dieser Premiere keimt allerdings der Verdacht, dass die Resi-Macher das Kindertheater der letzten 30 Jahre verschlafen haben und nur das geschmähte, aber beliebte Familien-Weihnachtsstück jahreszeitlich flächendeckend in den Spielplan schmuggeln wollen.     » weiterlesen


Jules Verne am Resi: Interview mit Johannes Zirner zu seiner Weltreise in 80 Tagen

von Gabriella Lorenz am 28.02.2012

Heute kann man mit dem Jet den Globus locker in 24 Stunden umrunden. Vor 140 Jahren galten 80 Tage als Weltrekord - mit Zügen, Schiffen, Bussen und zur Not auf Elefanten. Phileas Fogg, der englische Held des 1873 erschienenen Abenteuer-Romans „In 80 Tagen um die Welt“, schließt eine hohe Wette ab, dass er es schafft, diesen Rekord einzustellen. Was ihm trotz aller Widrigkeiten dank weiser Voraussicht und eines finalen Zeittricks des Autors Jules Verne natürlich gelingt. Residenztheater-Intendant Martin Kusej öffnet das große Haus für Kinder- und Jugendtheater: Tina Lanik inszeniert „In 80 Tagen um die Welt“ für Kinder ab 8.     » weiterlesen


Heinz Rudolf Kunze über seine neuen Duette mit anderen Popstars und sein Verhältnis zu den Bayern: „Der Süden bleibt für mich ein Geheimnis“

von Michael Grill am 27.02.2012

Seit Jahrzehnten begleitet er die Deutschen als Musiker mit eingängigen Popsongs mit anspruchsvollen Texten. Nun legt Heinz Rudolf Kunze sein Bühnen-Jubiläums-Album „Ich bin“ vor. 13 deutsche Popstars und Liedermacher haben mit ihm gemeinsam seine alten Songs neu eingespielt, darunter Reinhard Mey, Julia Neigel, Purple Schulz und Joachim Witt. Im Interview erklärt der 1956 in der Nähe von Detmold geborene Kunze, warum er sein Bühnen-Jubiläum eigentlich zu einer ganz schrägen Jahreszahl feiert.     » weiterlesen


Maximilian Brückner gibt mit „Magdalena“ sein Regiedebüt am Volkstheater: Ein Vater tötet sein Kind und keiner weiß warum

von Barbara Teichelmann am 26.02.2012

Mariann hustet. Die Gewissheit, dass sie wegen der Husterei bald sterben muss, bekümmert sie nicht, aber, dass ihr einziges Kind „schlecht worn is“, das treibt sie um und macht sie ganz krank. Also bittet sie den Pfarrer um Rat. Der spricht von „Reichtümern im Himmel“. Doch Mariann ist hartnäckig und bohrt ungläubig hinterher: „Unser Herrgott kann doch nicht so schnell fertig sein mit einem Menschen?“     » weiterlesen


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