Archiv

Der Landtag ehrt seinen Architekten Friedrich BürkleinEin bissl Renaissance, eine feine Portion Klassizismus, dazu unbedingt Gotisches

von Christa Sigg am 19.08.2015

Seit Juni hat er nun seine Wandtafel. Wurde ja auch Zeit, wenn man bedenkt, dass Friedrich Bürklein (1813-1872) München durchaus geprägt hat mit seiner Architektur. Mitte des 19. Jahrhunderts war der von ihm geplante „Centralbahnhof“ gleich das Erste, was Reisende von der Stadt zu Gesicht bekamen. Der ansehnliche Verkehrsknotenpunkt geriet im letzten Krieg mächtig unter Beschuss und wurde zerstört, dafür ragt Bürkleins Prachtbau hoch über der Isar in den weißblauen Himmel: Das Maximilianeum, heute Sitz des Bayerischen Landtags, war sein Opus magnum und der weithin sichtbare Schlusspunkt der Maximilianstraße, die er in weiten Teilen gestaltet hat.     » weiterlesen


Wie Sammy Drechsel einst in München die Kleinkunst großgezogen hatKöpfchen und Schnauze

von Karl Stankiewitz am 19.08.2015

Heuer - 2015 - wäre Sammy Drechsel 90 Jahre alt geworden. „Ein Solitär, eine Legende - ohne ihn hätte es viele bekannte Kabarettisten nicht gegeben, mich vermutlich auch nicht,“ sagte einmal Dieter Hildebrandt, der 30 Jahre lang sein engster Freund und Mitarbeiter war. Zu seinem 60. Geburtstag interviewte Karl Stankiewitz den Tausendsassa, der kurz danach schwer erkrankte an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte – und dennoch vor Aktivität sprühte.     » weiterlesen


Das Internationale Fellowship Programm Büchsenhausen in InnsbruckDenn Kunst und Theorie gehören zusammen

von kulturvollzug am 14.08.2015

Ein Schloss aus dem beginnenden 16. Jahrhundert in beherrschender Hanglage. Eine handverlesene Auswahl internationaler Künstler, die recherchezentriert arbeitet. Ein engagierter Leiter, der in der Kunsttheorie zu Hause ist und zum kritischen Diskurs rund um die eingeladenen Positionen lädt. Und schließlich eine jährlich stattfindende Gruppenausstellung, die sich aus am Ort und eigens für den Ort des Tiroler Kunstpavillons geschaffenen Arbeiten zusammensetzt.Dies sind die Zutaten des internationalenFellowship-Programms für Kunst und Theorie in Innsbruck, Tirol, Österreich. Ein Blick auf ein bemerkenswertes Projekt.      » weiterlesen


Kultur in Neuhausen

von Michael Grill am 13.08.2015

    » weiterlesen


Karl Stankiewitz über die Geschichte des KarlstorsDie alten Türme, von denen aus München modern wurde

von Karl Stankiewitz am 10.08.2015

„Nix g'wiss woas ma net.“ Gewiss ist, dass dieser Münchner Spruch, der dem als „Finessensepperl“ bekannten Kramer und Liebesbriefboten Joseph Huber (1763 – 1829) zugeschrieben wird, auf einem Wapperl hoch droben am Karlstor zu lesen ist, wenn auch nur schwerlich. Und gewiss ist, dass sich eben dieses mittelalterliche Stadttor - wie derzeit andere berühmte Bauwerke - hinter einem Gerüst versteckt hat. Das Baureferat renoviert gerade derzeit die Fassaden. Sie sollen bis Mitte September 2015 in „historischem Altweiß“ erstrahlen. Auch die Steinschilder mit dem Sepperl und drei anderen Münchner Originalen sowie weitere Merkmale an der alten Mauer werden renoviert und besser erkenntlich gemacht. Die Arkadendurchgänge zwischen Stachus und Fußgängerzone bleiben derweil offen, nur die seitlichen Torbögen werden zur Sicherheit gesperrt. Ein Blick in die Historie des bekannten Bauwerks.     » weiterlesen


"Nachtmensch", das neue Album von ChefketEin Mic, ein Weg, ein Ziel

von Olga Levina am 04.08.2015

Viele kennen den 32-jährigen Şevket Dirican, alias Chefket, als gut gelaunten Live-Support für Rapper wie Marteria oder Samy Deluxe. Wenige wissen, dass er auch als Sprachbotschafter des Goethe-Instituts die Welt bereist, um deutsche Sprache und Kultur zu vermitteln. In den nächsten Tagen veröffentlicht der ehemalige Gewinner des "End of the Week"-Freestyle-Battles sein drittes Album "Nachtmensch".     » weiterlesen


Wir sind Helden, ja?

von Michael Grill am 30.07.2015

    » weiterlesen


Karl Stankiewitz über "Münchner Kunst nach 1945" im LenbachhausWarum so lange gewartet wurde, bis sich eine "SPUR" fand

von Karl Stankiewitz am 29.07.2015

Vor siebzig Jahren hat bekanntlich alles neu begonnen. Auch die Kunst. Eine Herausforderung für München, das jetzt nicht länger „Hauptstadt der Bewegung“ sein musste, sondern sich auf seinen gut fünfzig Jahre alten Ruf als „Kunststadt“ berufen konnte. Doch die Verhältnisse, die waren dieser nutz- und brotlosen Muse zunächst nicht sonderlich zuträglich. Zu viele andere, wichtigere, schwierigere Aufbauarbeiten waren vordringlich. Und Abstraktes war man schon überhaupt nicht gewöhnt. Für Ausstellungen fehlten noch lange nach der Stunde Null, dem 1. Mai 1945, alle Voraussetzungen, vor allem Räumlichkeiten. Erst allmählich erwachten, nach den rudimentären Theatern und Konzertsälen, die Kunstmuseen aus dem Tiefschlaf, aus dem Tiefschlag des Krieges. Nachdem sich einige Privatgalerien vorgewagt hatten, ging auch die städtische Galerie an der Luisenstraße an den Neustart. 1947 fand sich im fast unversehrten Nordflügel endlich Platz für eine Gegenwartsschau.     » weiterlesen


Tania Maria beim Jazz Summer im Night Club des Bayerischen HofesTrunken im Schmelztiegel

von Michael Wüst am 29.07.2015

Wenn es rhythmisch komplex wird, ist man gut beraten, nicht weiter als bis zwei zu zählen. Jede weitere Festlegung würde der Samba zum Beispiel sofort durchbrechen und den Mitzählenden mit Sternlein im Kopf auf der Strecke zurücklassen. So auch nach diesem Konzert: Weißt du wie viel Sternlein stehen? Aber das ist nur die wahre Bewunderung für den Reichtum und die Vielstimmigkeit des Tania Maria Viva Brazil Quartet, das zu Gast war beim Jazz Sommer im Night Club des Bayerischen Hofes.     » weiterlesen


Der neue "Tristan" von Katharina Wagner in BayreuthVon der Liebe nicht mal den Tod

von Christa Sigg am 27.07.2015

Natürlich flog die blonde Mähne wieder kopfüber mit diesem zackigen Katharina-Wagner-Ruck. Der hat meistens etwas Trotziges. Doch diesmal klammerte sich die Festspielchefin verkrampft an ihr Regieteam, zog die Arme der Nebenmänner vor sich, als wollte sie in Deckung gehen. Allein: Es bestand kein Grund dazu, das Bayreuther Premierenpublikum spendierte ihrem „Tristan“ begeisterten Applaus, kein einziges Buh war zu vernehmen. Und das, obwohl Isolde nicht einmal den Liebestod sterben durfte.     » weiterlesen


« 1 ... 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 ... 312 »