Leben
Die Wüste reicht bis nach Ismaning - Ein merkwürdiges Ausstellungs-Experiment
Treffen sich ein Fotograf und ein Maler in Ismaning ... Was dabei herauskommt, zeigt die Ausstellung "Wüste" im Kallmann-Museum mit Arbeiten von Bernhard Edmaier und Hartmut Pfeuffer. Was dabei hätte herauskommen können, zeigt sie leider nicht. » weiterlesen
Jonathan Nott und das Wunder von Bamberg: "Das ist ein Boden, auf dem schöne Musik gedeihen kann"
Provinz? Was heißt hier Provinz? Fern der Metropole München hat sich in Bamberg ein Spitzenorchester etabliert. Einer der Väter des Erfolges ist der Brite Jonathan Nott (48), der in elf Jahren als Chefdirigent die Bamberger Symphoniker zu einem der führenden Orchester für Romantik und vor allem Gustav Mahler gemacht hat, ohne die zeitgenössische Musik zu vernachlässigen. Kürzlich verlängerte Nott seinen Vertrag bis 2016, und heute steht er zum 500. Mal am Pult der Bamberger. Noch vor der verdienten Feier mit einem Jubiläumskonzert sprach der Kulturvollzug mit dem sympathischen Briten. » weiterlesen
Zukunft ist ein Puppenspiel: Der Autor, Physiker, Philosoph und Multi-Pionier Herbert W. Franke hat ein Theaterstück geschrieben
Wer diesen Mann kennenlernt, der fühlt sich wie eine Figur aus einem seiner Bücher: Neue Dimensionen tun sich auf, faszinierend und oft auch ein wenig beängstigend. Und dann steht man da und staunt: Wie hat er es geschafft, all das in einem einzigen Leben unterzubringen? Gewiss, Herbert W. Franke ist 84 Jahre alt und auch nur ein Mensch. Doch schon am Anfang eines Porträts über diesen Mann keimt die Ahnung, dass man ihm nicht gerecht werden kann, nicht der Fülle, nicht der Vielfalt und nicht der Tiefe, mit der er buchstäblich mehrere Welten erforscht hat. » weiterlesen
Freitagsgedanken (Folge 13): Sing Mal Wieder! Und höre auf die Dusche!
Was haben sie nur an sich, diese Sänger? Man kann sagen was man will, sie sind vor allem eines: Speziell. Das ist erstmal überhaupt nicht negativ oder positiv behaftet, sondern einfach eine Feststellung. Den Jazzsängern wird nachgesagt, sie hätten keine Ahnung von Musiktheorie. Den Klassischen wirft man eine generelle Exzentrik vor. Die aus dem Rock- und Pop-Bereich seien je nach Berühmtheitsgrad völlig abgedreht, pseudo-individuell oder Junkies. Ganz abgesehen davon, dass es über Instrumentalisten jeglicher Art auch genügend Vorurteile gibt, haben die Vokalisten schon irgendwie einen besonderen Ruf. Was aber bedeutet Singen für einen Menschen? » weiterlesen
Geh- und Sehhilfen: Das Kunstareal in der Maxvorstadt erhält ein Leitsystem
Der Wettbewerb ist entschieden. Mit großer Mehrheit fiel die Wahl der 18-köpfigen Jury der "Projektgruppe Kunstareal" auf den Entwurf eines Leit- und Orientrierungssystems des Münchner Büros Thomas Mayfried Visuelle Kommunikation. Nun soll es an die Umsetzung gehen. » weiterlesen
"Ich seh' das ganze Ding global": Enja, Münchens Label für die ganz große Jazzwelt, feiert Geburtstag
16 Jahre war Matthias Winckelmann alt, als die ersten Weichen für sein Berufsleben gestellt wurden: über ein paar ältere Schulkameraden entdeckte er den Jazz. Der ist für ihn inzwischen zu der Sprache ohne Worte geworden, die er mit den Interpreten teilt. 1971 gründete er in München sein Label „Enja Records“. Das vierzigjährige Jubiläum der Plattenfirma wird mit einer Konzertreihe im Jazzclub Unterfahrt gefeiert. » weiterlesen
Von der Straße geholt: Portraits von Wiesn-Besuchern
Mit der Ausstellung "Wiesnleut - Bavarians & Others" im Schauraum 1899 präsentiert der Fotograf Andreas Neubauer sein gleichnamiges Buch. » weiterlesen
Ein Wegweiser durch München - Dichtergarten, ein Gevatter namens Harmlos und Kragenköpfe
Manches sieht man, anderes nur, wenn man darauf gestoßen wird. Das neue Buch "111 Orte in München die man gesehen haben muss" von Rüdiger Liedtke hilft da ein Stück weiter und lässt selbst Münchner und Münchenkenner zuweilen staunen. » weiterlesen
Zum Angezapftsein ein bisschen Wiesnkultur: Bis dass mein Schwein pfeift - der Vogelpfeifer, musikkritisch gesehen
Der Berger Horst und seine Söhne Peter und Tobi sind als „Dee Vogelpfeifer“ eine eigene Tradition auf dem Oktoberfest. Ihr Stand befindet sich, wie es so schön heißt, "zu Füßen der Bavaria". Wir haben uns das mal angesehen und vor allem: angehört. » weiterlesen
Gastrokritik zum Red Hot: American Feeling in der Amalienpassage
Es war ein weiter Weg, der Ulf Dörge und Conrad Baierl von der Metzgerei in NRW über das Sansibar auf Sylt zu diesem lauschigen Plätzchen und den Raum in der Münchner Amalienpassage geführt hat, in dem einst die berühmte Café-Bar "Oase" jede Blase in Rage brachte. Kleine Speisekarte, erlesene und preiswerte Weinauswahl, Cocktailkultur, sogar Kölsch. Das geht auf. » weiterlesen

