Leben
Spektakulär und vergänglich: Ein in Stahl gebranntes Gedenken an 9/11
Zehn Jahre danach. Der gestrige Sonntag war ein Tag des kollektiven, aber auch des individuellen Erinnerns. Irgendwie, und sei es nur für einen kurzen Moment, ist einem jeden in den Kopf gekommen, wie er davon erfahren, wie er es wahrgenommen, was er gemacht, ob und wie er das verarbeitet hat, was am 11. September 2001 geschehen ist. Mit Berkan Karpat's Aktion "II.9.II. - DNA der Erinnerung. Eine Stahlklage" bot das Amerikahaus in München eine bemerkenswerte Gedächtnisveranstaltung. » weiterlesen
“Wenn Du das durchgezogen hättest..." - Der 11. September und die Frage, was man hätte verhindern können: Der Münchner Peter Hoffmann hat seine ganz eigenen Erinnerungen zum Angriff auf Amerika
Peter Hoffmann lebt und arbeitet als Journalist in München und in den USA. Der 69-Jährige besitzt einen Flugschein und ist darüber hinaus in Sicherheitsfragen geschult. Wenn nun zum zehnten Jahrestag der Attentate vom 11. September 2001 gedacht wird, hat Hoffmann seine ganz eigenen Erinnerungen: Er wird das Gefühl nicht los, er hätte einigen der Terroristen bei ihren Anschlagsvorbereitungen in die Quere kommen können. Und das ist konkreter, als man im ersten Moment glauben mag. » weiterlesen
Siemens geht vom Bayreuther Hügel: Der Ausstieg eines Hauptsponsors verschärft die bedrohliche Gesamtlage im Hause Wagner
Nach nur vier Jahren stellt Siemens sein finanzielles Engagement für die Bayreuther Festspiele ein, um sich "anderen Projekten zuzuwenden". » weiterlesen
Die Ainmillerstraße in Schwabing: Ein kleines "ü" und lauter große Namen
Der Stadtgänger staunt nicht schlecht, als er bei seinem Gang durch die Schwabinger Ainmillerstraße vor dem Haus mit der Nummer 17 stehen bleibt und ein "ü" entdeckt, wo ein "i" hingehört. Dabei fällt ihm ein, dass er etwas erzählen könnte über einen bemerkenswerten Straßenzug. » weiterlesen
Heinrich Campendonk in Penzberg: Farbrausch und Einsamkeit
Das Bernrieder Buchheim-Museum, das Schlossmuseum in Murnau und das Franz-Marc-Museum in Kochel: Gegen die großen Drei in der näheren Umgebung hatte es das Penzberger Stadtmuseum bislang schwer. Mit dem Erwerb eines großen Teiles des Nachlasses von Heinrich Campendonk (1889 bis 1957) durch die Unternehmerfamilie Mast - die das Konvolut von 89 Gemälden, Aquarellen und Grafiken der Stadt Penzberg für 15 Jahre gratis leiht - schärft sich das Profil: Derzeit präsentiert Penzberg "seinen" Maler des "Blauen Reiter" mit einer Ausstellung mit dem Titel "Licht, Farbe, Einsamkeit". » weiterlesen
Kunst für alle Sinne - Fünf postdramatische Projekte im Salzburger Museum der Moderne
Im Museum hält man normalerweise die Augen offen: Man will ja was sehen. Doch wer der Einladung des Londoner Künstlerduos Lundahl & Seitl ins Salzburger Museum der Moderne auf dem Mönchsberg folgte, musste sich auf andere Sinne verlassen. » weiterlesen
Was München von Italien hat - jedenfalls mehr als Tambosi: Ein Rundgang
In den Straßencafés gilt der Prosecco schon fast als bayerisches Nationalgetränk, Latte macchiato oder Pinot Grigio gehören zu den Selbstverständlichkeiten. München und Italien - eine besondere Liebe. » weiterlesen
Wie die Maler der Brücke den Sommer entdeckten: Bade und Arbeite!
Unbeschwerte Tage dürften das gewesen sein: die Temperaturen sommerlich warm, der große Krieg noch längst nicht in Sicht, die Künstler untereinander freundschaftlich verbunden, die Landschaft idyllisch und die bürgerlichen Konventionen zumindest für den Moment weit weg. Die Ausstellung "Sommerfreuden - Badefreuden" im Buchheim-Museum in Bernried zeigt, wie die Maler der Brücke in der Natur von Moritzburg, Dangast und Fehmarn zu neuen Ausdrucksformen fanden. » weiterlesen
Sagen Sie jetzt nichts - Loriot lebt nicht mehr
Er tanzte mit der Steinlaus, hob Möpse und Buchsbäume aufs Podest, lehrte das Jodeln, damit der Mensch etwas Bleibendes mitnimmt. Am 22. August 2011 ist Vicco von Bülow alias Loriot im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Ammerland am Starnberger See gestorben. » weiterlesen
"Zärtliche geistreiche Phantasien": Wie Japans Kunst den Blauen Reiter beflügelte
Ausgerechnet zum hundertsten Geburtstag ist der Blaue Reiter auf Reisen. Gezwungenermaßen, da das Lenbachhaus noch mitten in der Sanierung steckt. Doch springen Museen der Umgebung in die Bresche - das Schlossmuseum Murnau beispielsweise mit einer sehenswerten Ausstellung, die den Einfluss japanischer Kunst auf Franz Marc und Co. illustriert. » weiterlesen

