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Theater

Saisonstart am neuen VolkstheaterWann hat man so etwas zuletzt gesehen?

von Michael Weiser am 22.10.2021

Es gab drei Premieren und einen Hauptdarsteller: Das neue Haus des Volkstheaters an der Tumblingerstraße im Schlachthofviertel. Nicht allein ein Münchner Ereignis, sondern eines über die bayerischen Grenzen hinaus. Wann hätte mal zuletzt erlebt, dass ein solches Großprojekt pünktlich fertig, wann, dass es im Kostenrahmen geblieben wäre? Ja, wann überhaupt hätte man zuletzt gehört, dass ein Theater, ein Sprechtheater nur für Schauspiel, gebaut worden wäre?     » weiterlesen


"Like Lovers do" an den KammerspielenKlasse und Gleichgewichtsgefühl

von Michael Weiser am 15.10.2021

Gelungener Balanceakt in den Kammerspielen: Pinar Karabuluts quietschbunte Inszenierung von "Like Lovers Do" von Sivan Ben Yishai schont den  Zuschauer, wo der Zuhörer vom Text allein überfordert wäre. Denn der ist wie ein Schlag ins Gesicht.     » weiterlesen


Hamlet am ResidenztheaterSchein oder Nichtschein

von Michael Weiser am 26.05.2021

Es war schön, wieder im Theater gewesen zu sein. Und sonst? Der "Hamlet" am Residenztheater überforderte viele Zuschauer. Egal, irgendwie: Es bleiben ein, zwei Bilder haften. Und der Eindruck vom Leben als einem einzigen Missverständnis.     » weiterlesen


Kleists "Erdbeben" am ResidenztheaterZeitgenossen im Ausnahmezustand

von Michael Weiser am 05.10.2020

Rasender Stillstand, ein Text wie ein düsterer Song: Ulrich Rasche treibt  am Residenztheater  im "Erdbeben in Chili" einer Kleist-Novelle die Handlung aus und kommt damit Heinrich von Kleist beunruhigend nahe.     » weiterlesen


Münchner Volkstheater mit "Das hässliche Universum"Revue zum Ende der Geschichte

von Jan Stöpel am 08.08.2020

Das Volkstheater probt den Weltuntergang in satten Farben und mit viel Musik in Laura Naumanns "Das hässliche Universum". Inszeniert hat's Sapir Heller, als schrille Revue zum Ende der Geschichte.     » weiterlesen


Taboris "Goldberg-Variationen" im Garten des VolkstheatersPassion in der Westentasche

von Michael Weiser am 31.07.2020

Alles auf Neubeginn: Mit George Taboris "Goldberg-Variationen" feiert das Volkstheater zu ungewöhnlich frühem Zeitpunkt seine erste Premiere der neuen Spielzeit  - und die erste nach dem Corona-Tiefpunkt. Keine Notlösung, ein Hingucker.     » weiterlesen


"Medea" am ResiEin Alien in Korinth

von Michael Weiser am 01.03.2020

Tolle Atmosphäre, viele Einfälle, und doch kein gänzlich durchschlagender Abend: Karin Henkels "Medea"-Inszenierung  erzählt wort- und bilderreich von einer Migrantin, die zur Terroristin für die Sache der Frauen wird.     » weiterlesen


"Der eingebildete Kranke" und „Kassandra/ Prometheus. Recht auf Welt“ am ResiPerformer der eigenen Vergänglichkeit

von Michael Weiser am 04.01.2020

­ Es tut sich - eigentlich nichts. Das aber auf höchst unterhaltsame Weise: Die Uraufführung von "Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft" am Residenztheater ist als Hochgeschwindigkeitsperformance der Befindlichkeit einer der Höhepunkte der bisherigen Saison in München.     » weiterlesen


O'Neills "Der haarige Affe" am VolkstheaterAus den Tiefen des Schiffes an die Oberfläche des Textes

von Michael Weiser am 03.12.2019

Kapitalismuskritik, pflichtschuldigst erledigt: Abdullah Kenan Karaca inszeniert am Volkstheater Eugene O'Neills Drama "Der haarige Affe", kommt aber über eine Illustration des 100 Jahre alten Textes nur selten hinaus.     » weiterlesen


"Amphitryon" im ResidenztheaterWas bleibt man, wenn nicht man selbst?

von Michael Weiser am 30.11.2019

Eine Verwechslungskomödie, die in existenzielle Not mündet, das ist der "Amphitryon" am Residenztheater. Die Regisseurin Julia Hölscher fragt mit Kleist, was vom Menschen bleibt, wenn man ihn seiner Identität entkleidet. Und findet letztlich starke Bilder.     » weiterlesen


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