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Regisseurin Jessica Glause im Interview über ihr Moldawien-Stück bei "Radikal Jung" im VolkstheaterEs geht nicht um Freaks auf der Bühne, es geht um Fragen nach den Verhältnissen

von Anne Mazuga am 01.04.2014

Unter dem Titel „Radikal jung“ präsentiert das Volkstheater vom 5.–13. April 2014 zwölf ausgewählte Inszenierungen junger Regisseure. Mit dabei ist die Uraufführung des Stücks „Dear Moldova, can we kiss just a little bit?“ unter der Regie von Jessica Glause. Im Interview erzählt sie, was es heißt, in Moldawien ein Theaterstück über Homosexualität auf die Bühne zu bringen. Und was es dabei zu lachen gibt.     » weiterlesen


Steven Scharf im Interview zu "Liliom" in den Kammerspielen"Da leuchtet was auf, was uns allen begegnen kann"

von Gabriella Lorenz am 09.03.2014

Hutschenschleuderer sind in Wien die Animateure in den Fahrgeschäften des Praters. Weil das Wort gar so schön ist, blieb es als Berufsetikett an Molnárs traurigem Helden Liliom haften. Im Deutschen wird das immer als Schiffschaukelschleuderer erklärt - sogar im Pressetext der Kammerspiele. Was in Bezug aufs Stück falsch ist. Eine Hutschen ist zwar laut Duden eine Schaukel, aber Liliom lockt im Ringelspiel, dem Karussell, die Leute an. Alfred Polgar hat vor über 100 Jahren „Liliom“ aus Budapest ins Wienerische Ambiente übersetzt, seitdem gilt es als austriakisches Volksstück. Und die gemeinsame Sprache, die Österreich und Deutschland trennt, zementierte wohl das Missverständnis.     » weiterlesen


Der Start der Abendzeitung - ein Rückblick aus gegebenem AnlassAls das Blei floss und Kohle vorhanden war

von Karl Stankiewitz am 08.03.2014

Die Münchner Abendzeitung hat Insolvenz angemeldet. Ob sie noch länger als einige Wochen erscheinen wird, ist ungewiss. Die Zeitungslegende mit trauriger Gegenwart hat früher Maßstäbe im Journalismus gesetzt. Das ist sehr lange her. Karl Stankiewitz war bei der Gründung der Abendzeitung als Jungredakteur dabei. Der heute 85-Jährige hätte wohl nie gedacht, dass er auch einmal das mutmaßliche Ende seiner damaligen Zeitung wird erleben müssen. Hier erinnert er sich noch einmal an die ersten Stunden. (gr.)     » weiterlesen


Die "Bandera-Faschisten" und was sie mit München verbindetBayern, die Ukraine – und eine Geschichte aus dem Kalten Krieg

von Karl Stankiewitz am 06.03.2014

Der Kreml in Moskau begründet die Intervention in der Ukraine nicht zuletzt mit einem notwendig gewordenen Schutz der dortigen russischen Bevölkerung vor den „Bandera-Faschisten“. Bei dieser aktuellen Rundfunkmeldung - in den hiesigen Zeitungen war sie bislang nicht zu entdecken - erinnerte sich unser Autor Karl Stankiewitz, Jahrgang 1928, an geheimnisvolle Ereignisse in den 1950er-Jahren - als München Schauplatz des Kalten Krieges war. Hier sein Blick auf die damaligen Ereignisse - die uns auch die heutigen Verwerfungen besser verstehen lassen.     » weiterlesen


Nina Sahm und ihr Debütroman "Das letzte Polaroid"In ein fremdes Leben schlüpfen

von Katrin Kaiser am 05.03.2014

In "Das letzte Polaroid" erzählt die junge Autorin Nina Sahm, die seit letztem Jahr in München lebt, von einer ungewöhnlichen Freundschaft und den Sehnsüchten einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst - ein lesenswertes Debüt!     » weiterlesen


Interview mit Peter Ruzicka, Intendant der Münchener Biennale"Die letzte Frage lautet immer: Warum komponieren Sie eigentlich?"

von kulturvollzug am 25.02.2014

Seit 1996 moderiert Peter Ruzicka, Komponist und Künstlerischer Leiter der Münchener Biennale, die Klangspuren-Konzerte. Ruzicka hat neben der Ausbildung am Hamburger Konservatorium und Kompositionsstudien bei Hans Werner Henze und Hans Otte Rechtswissenschaften studiert und wurde mit einer Arbeit zum Urheberrecht promoviert. Seine eigenen Werke, darunter viele Solo- und Kammermusiken und Orchesterwerke sowie zwei Musiktheaterstücke, Celan (Uraufführung 2001) und "Hölderlin. Eine Expedition" (2008), wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Anne Mazuga vom Kulturvollzug sprach mit Peter Ruzicka, der heuer nach der 14. Münchener Biennale für Musiktheater die Intendanz abgibt. Das Festival vom 7.-23. Mai 2014 trägt das Motto "Außer Kontrolle".      » weiterlesen


Choreograf Russell Maliphant über seine Pläne für die Ballettfestwoche"In München hatten wir mehr Freiheit"

von Isabel Winklbauer am 19.02.2014

  Russell Maliphant (52) ist einer der gefragtesten Choreografen unserer Zeit. Der freischaffende Brite residiert am Londoner Saddler’s Wells Theater und arbeitet regelmäßig für große Kompanien und mit Stars wie Sylvie Guillem. Derzeit kreiert er mit dem Bayerischen Staatsballett ein neues Stück, das am 4. April 2014 die Ballettfestwoche eröffnet. Der Kulturvollzug traf den Laptop-Junkie nach der Probe im Starbucks am Münchner Platzl – seinem liebsten Aufenthaltsort, „wegen dem W-Lan“.     » weiterlesen


Peter Eötvös bei "musica viva" im Herkulessaal der ResidenzAls sei im Februar der Frühling ausgebrochen

von Alexander Strauch am 11.02.2014

Ein Wochenende mit großen Werken und großen Namen bei "musica viva" im Herkulessaal der Residenz. Der ungarische Komponist Péter Eötvös, dessen komisch-utopische Oper, „Die Tragödie des Teufels“  2010 an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt wurde, dirigierte zwei eigene Violinkonzerte, „Seven“ und „DoReMi“, Helmut Lachenmanns „Zwei Gefühle“ und Wolfgang Rihms „In-Schrift 2“     » weiterlesen


Zu Sybille Kraffts Buch über bayerische VolksschauspielerMehr als nur Gaudi - ein Blick auf Urviecher und Parade-Bayern

von Karl Stankiewitz am 10.01.2014

In der Publikumsgunst stehen sie hier zu Lande meist ganz oben: die Volksschauspieler männlichen und weiblichen Geschlechts. Im übrigen Deutschland werden sie, selbst bei fehlendem Sprachverständnis, als Parade-Bayern gern gesehen. Viele hatten ihr Debut auf Vorstadt- oder Bauernbühnen. Vor langer Zeit war das „Platzl“ der  passende Platz für weiß-blaue Gaudi. Einige konnten in Dialekt-Rollen bis zu den Kammerspielen und ins Residenztheater vordringen. Oder auch in die „Kleine Komödie“ am Maxdenkmal. Im Volkstheater an der Brienner Straße indes haben (einst) Ruth Drexel und Christian Stückl ein wahres Biotop für anspruchsvolle bayerische Schauspielerei entwickelt.     » weiterlesen


Haidhauser Literaturbox 1 mit Thomas Lang und Julian WarnerWo der Mensch aufhört und der Affe anfängt

von kulturvollzug am 19.12.2013

Einmal im Monat verwandelt sich das KiM Kino im "Einstein"  in die Lesebühne Haidhauser Literaturbox 1. Seit November 2012 rufen Petra und Hellmuth Lang Autoren dazu auf, ihre Manuskripte einzusenden. Aus der Vielzahl der Texte wählt Petra Lang für jede Lesung zwei Gäste aus, die mal mehr und mal weniger miteinander zu tun haben. Zur letzten Lesung im Jahr 2013 waren Thomas Lang und Julian Warner geladen.     » weiterlesen


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