Bühnen
So ging es beim Radikal-Jung-Festival weiterUnd zwischendrin mal ein völlig verschwurbelter Schwachsinn
Es muss wohl bei jedem Festival so eine Aufführung geben, nach der man nur noch in entsetztes Gelächter ausbricht und sich fragt, welcher Provokationsteufel die Jury hier geritten hat. Bei „Radikal jung“ war das Samuel Hofs Inszenierung „Ich bedanke mich für alles“, eine Koproduktion von O-Team und Theaterhaus Jena. Beide leitet Jonas Zipf, der unlängst zum Kurator des Münchner Rodeo-Festivals 2014 berufen wurde. So lernt man seinen Geschmack kennen. » weiterlesen
Ausstellung zum Wagner-JubiläumSchulden, Skandale, Schweinehunde - Die Münchner Jahre des Komponisten
In Paris hatte er einen Theaterskandal ausgelöst. Aus Riga und Wien war er mit Schulden geflohen, zuletzt in Frauenkleidern getarnt. Derlei Kolportagen kümmerten den 18-jährigen, kunstverrückten König wenig, war Wagner doch „der einzige Quell meiner Freuden von meinem zarten Jünglingsalter an“. Schon den Zwölfjährigen hatte „Das Kunstwerk der Zukunft“ hellauf begeistert. Ausgestellt ist dieses Buch von Richard Wagner – neben 36 teilweise noch unveröffentlichten Briefen, Grafiken, Partituren, Bühnenbildern, Karikaturen und Fotografien - anlässlich des Wagner-Jubiläums in der Bayerischen Staatsbibliothek. » weiterlesen
Viel Beifall für Theater Bielefeld bei Radikal Jung Tempo und Witz, sonst nichts, das reicht
Ein ernstzunehmender Anwärter auf den Publikumspreis: "Demut vor deinen Taten Baby" überzeugt bei "Radikal Jung" im Volkstheater mit Tempo und Witz. » weiterlesen
Das Thalia-Theater bei Radikal JungDein Nächster, der Terrorist
Beim Festival der jungen Regisseure im Volkstheater rekonstruiert das Thalia-Theater Hamburg mit "Die Protokolle von Toulouse" ein tödliches Finale und liefert ein spannendes Stück Doku-Theater ab. » weiterlesen
Start der Ballettwoche mit Terence Kohlers "Helden"Verwirrende Jagd nach Innovation
Terence Kohler präsentiert ein weiteres Mal abendfüllende Neoklassik. Seine "Helden" sind hypnotisch, bleiben aber über weite Strecken rätselhaft. » weiterlesen
Zum Auftakt von Radikal Jung am VolkstheaterSchmelzende Wände, überfordernde Mauern
Ein starker Auftakt: Daniela Löffners Inszenierung „Kinder der Sonne“ vom Schauspielhaus Zürich war so ausgereift, dass eine Zuschauerin sich danach im Publikumsgespräch erregte, was an dieser „konventionellen“ Aufführung denn radikal jung sein solle. Die Dame hat das Konzept missverstanden: Der Festivalname „Radikal jung“ bezieht sich auf das Alter der Regisseure, nicht auf ihren Inszenierungsstil. Eine eigene Handschrift sollen sie haben, und die muss keineswegs von Video, HipHop und Dekonstruktion geprägt sein. Nach dem Bericht von Michael Weiser hier ein zweiter Blick auf die Eröffnung des Festivals. » weiterlesen
Packendes Theater von Eyal Weiser aus Tel Aviv bei Radikal JungDas Spiel einer Performance eines ungelebten Lebens
Eine Schauspielerin, die eine Fotografin spielt, aber dann doch jemand ganz anderer ist: "Mein Jerusalem" aus Tel Aviv führt die Zuschauer von Radikal Jung anhand einer Zeitreise vom Berlin der Nachwendezeit in das Israel der Gegenwart. » weiterlesen
"In geheimer Mission" von Maria Peschek im Tams-TheaterNichts ist verrückter als zwei Clowns mit philosophischen Abschweifungen
Was tun zwei Geheimagenten, deren Mission so geheim ist, dass sie selbst nicht wissen, worum es geht? Sie machen Brotzeit. Und Charlie ärgert sich wieder, dass Beppi die Butter nie bis an den Stullenrand schmiert. Zum fünften Mal seit zehn Jahren stürzen sich Beppi und Charlie alias Anette Spola und Maria Peschek im TamS gemeinsam in Abenteuer. » weiterlesen
Radikal Jung startet mit Gorkis "Kinder der Sonne"Vom Leben in einer Wabe
Das Schauspielhaus Zürich durfte den Anfang machen: Mit Daniela Löffners Inszenierung von Gorkis "Kinder der Sonne" legte Radikal Jung, das Festival der jungen Regisseure am Volkstheater München, einen gelungenen, wenn auch nicht herausragenden Start hin. » weiterlesen
"Geschmackssache – Mode der 1970er Jahre" im StadtmuseumPolyestermaschengewirkte Staying-alive-Happyness
Ach, wie war das damals bunt: Eine Ausstellung im Stadtmuseum zeigt Mode der 1970er Jahre. Viele mehr aber auch nicht. » weiterlesen

