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Theater

Zum 25. schenkt sich das "Theater Viel Lärm um Nichts" einen Abgrund - denn Liebe ist wahrlich keine Komödie

von Gabriella Lorenz am 10.01.2012

Das Theater Viel Lärm um Nichts feiert seinen 25. Geburtstag, wie auch anders, mit einem Shakespeare. Lustig oder doch eher todernst? In „Die 12. Nacht oder Was Ihr wollt“ erlebt Protagonistin Viola eine unheimliche Raunacht der Liebeswirren.     » weiterlesen


Zum Tod von Johannes Heesters: Der letzte Kuss

von Achim Manthey am 27.12.2011

Über ein Jahrhundert Leben, davon 90 Jahre auf der Bühne. Kurz nach seinem 108. Geburtstag ist der Sänger und Schauspieler Johannes Heesters an Heiligabend in einer Starnberger Klinik gestorben.     » weiterlesen


Jérôme Bels "The Show Must Go On" in der Muffathalle: Reichlich verstaubt und albern

von Gabriella Lorenz am 24.12.2011

Auch Kultstücke werden alt und irgendwann ist der Zauber dahin. Dass der Zahn der Zeit auch vor Jérôme Bels "The Show Must Go On" nicht Halt macht, war in der Muffathalle zu erleben.     » weiterlesen


Stephan Kimmig inszeniert "Atropa" an den Kammerspielen: Zwecklügen mit Kunstblut

von Gabriella Lorenz am 20.12.2011

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg. Es ist die Rache des Friedens, dass die Verlierer sich zu Terror-Instrumenten gegen die Sieger machen, die ihnen ihre Kultur aufzwingen wollen. Den Bogen vom Hindukusch zum antiken Troja schlägt Tom Lanoye in „Atropa. Die Rache des Friedens. Der Fall Trojas“. In der Verschneidung von Mythos  und Gegenwart ist der flämische Autor „Schlachten!“-erprobt: Für Luk Perceval komprimierte er Shakespeares Königsdramen. Seine Familien-Analyse „Mamma Medea“   machte Regisseur Stephan Kimmig zum Kammerspiele-Erfolg. Mit seiner „Atropa“-Inszenierung  bleibt Kimmig hier allerdings unter seinen Möglichkeiten. Verdienter Premieren-Jubel für die  großartigen  Protagonisten Steven Scharf und Wiebke Puls sowie Katja Bürkle.     » weiterlesen


Passauer Scharfrichterbeil 2011: Klipp-Klapp-Dialoge und gesellschaftliche Untiefen

von Gabriella Lorenz am 12.12.2011

Ist Hymen die Einzahl von Hymnen? Sind die Marx-Brothers Nachfahren von Karl Marx? Hieß der Namensgeber der „Hitler-Jugend der  Kommunisten“ nun Telemark,  Telemann oder Thälmann?  Im Wahnsinns-Namengalopp jagt Wiebke Eymess mit ihrem Halbwissen ihren alles(besser)wissenden Bühnen- und Lebenspartner Friedolin Müller durch die Tatorte deutscher Geschichte. Für diesen Parforce-Ritt holte sich das Duo mit dem ach so kurzen, dafür umso einprägsameren Namen "Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie" das große Passauer Scharfrichterbeil 2011.     » weiterlesen


Ein Philosoph, der Unterhosen aufreißt: Zum neuen Programm des Kabarettisten Christian Überschall

von Michael Grill am 11.12.2011

Als er vor 20 Jahren anfing, auf den Bühnen seine Identitätsfindung und sein Geschlechtsleben auszubreiten, konnte sich der damalige Steuerberater Christian Überschall im zarten Alter von fast 50 „ältester Nachwuchskabarettist Bayerns“ nennen. Seitdem ist der gebürtige Schweizer nur nach Jahren älter geworden. Sein neues Programm „Wenn Treue Spaß macht ist es Liebe (Ich war meiner Frau schon oft treu)“ ist so jung und lustig, dass man es uneingeschränkt empfehlen kann.     » weiterlesen


Nachdenkliches Finale bei Spielart: She She Pop und die hundert Macken des King Lear

von Michael Weiser am 07.12.2011

Spielart 2011 endete mit einem Höhepunkt: In "Testament" traten die Frauen der Hamburg-Berliner Performancetruppe "She She Pop" gemeinsam mit ihren Vätern auf - und deckten in der Muffathalle anhand des Generationenvertrages spielerisch die Aktualität von Shakespeares "King Lear" auf.     » weiterlesen


Der Zukunft im Jetzt ein Stück näher: Ein Rückblick auf das Spielart-Festival

von Gabriella Lorenz am 05.12.2011

Spielart, der Marathon des experimentellen Theaters und der Performance, ist zu Ende. Und auch das letzte Stück, "Testament" von "She She Pop und ihre Väter", verhandelte ein Thema, das - obwohl von den Festival-Leitern Tilmann Broszat und Gottfried Hattinger nicht gesucht -, viele Aufführungen dominierte: Die Frage, wie wollen wir leben, und wie kann unsere Zukunft aussehen?     » weiterlesen


Spielart: Cuqui Jérez spürt den Geheimnissen der Gegenwart nach

von Michael Weiser am 05.12.2011

Kindliche Spielfreude oder Verlust in Beliebigkeit: In "The Nowness Mystery" spürte die spanische Konzeptkünstlerin Cuqui Jerez bei Spielart den Geheimnissen der Gegenwart nach. Für die beiden Darstellerinnen Maria Jérez und Amalia Fernández 90 Minuten harte und doch spielerisch leicht aussehende Improarbeit, für den Zuschauer die große Gefahr der Orientierungslosigkeit.     » weiterlesen


Zak Oberzan mit wenig Theater, aber trotzdem stark bei Spielart: Wer ist der Hüter seines Bruders?

von Michael Weiser am 04.12.2011

Anrührendes Brüderdrama bei Spielart: Zachary Oberzan spielt in "Your Brother. Remember?" die Geschichte einer Heldenverehrung nach, mit vielen Videos und sparsamer Aktion, mit lauten Prügelszenen und subtil geschilderten Gefühlen.     » weiterlesen


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