Theater
Auftakt am Münchner Volkstheater: Milos Lolic inszeniert Lorcas "Bluthochzeit"
Ein gewagter, intelligenter und fesselnder Auftakt am Münchner Volkstheater: Mit seiner Inszenierung von Federico Garcia Lorcas "Bluthochzeit" komponiert Milos Lolic ein genau berechnetes Ballett des Todes. » weiterlesen
Cirque du Soleil mit "Alegria": Wo sich Supermänner entfalten
Es ist schon ein ganz eigener Zirkus! Der Cirque du Soleil ist geradezu ein Gesamtkunstwerk. Hier verschmelzen die einzelnen Showelemente zu einem glühenden Gesamtbild. Über den Zuschauer ergießt sich die pure Emotion: mitreißende Musik, verspielte Kostüme, facettenreiches Licht sowie höchste Akrobatik – und das alles geradezu im Übermaß. » weiterlesen
Saisonstart in den Kammerspielen: Johan Simons inszeniert Fellini
Es ist eine illustre Gesellschaft, die 1914 auf einem Luxusdampfer in See sticht: Opernintendanten, Dirigenten, Sänger, Adlige und Politiker gehen auf die Reise, um die Asche der berühmten Operndiva Edmea Tetua vor ihrer Geburtsinsel ins Mittelmeer zu streuen. Mit seinem Film „E la nave va“ schuf Federico Fellini 1983 ein gespenstisches Porträt der europäischen High-Society am Vorabend des Ersten Weltkriegs und einen Abgesang auf das 19. Jahrhundert. Der Kammerspiele-Chef Johan Simons hat Fellinis Drehbuch für die Bühne adaptiert und eröffnet damit heute Abend seine zweite Spielzeit. » weiterlesen
Micro Oper München: "Man kann nie wissen" – absurd reales Musiktheater über die Angst
Die Lebensversicherung, im Todesfalle oder bei Erleben ist wahrscheinlich der Urgrund des Assekuranzwesens, wobei man grundsätzlich überlegen kann, ob Lebens- oder Todesgefahr versichert wird. Auf dem Spitzenplatz des Best Sellers sitzt der Handlungsreisende Angst. Gewiss ist der Tod, also lässt sich nichts besser versichern als das Leben. Die Micro Oper München spielte im Schwere Reiter in der Dachauerstraße ein surreales Capriccio rund herum um die Angst und den Ort ihren Vollzuges, das Büro. » weiterlesen
"Ein Solokonzert im Prinzregententheater wäre der Wahnsinn": Die Münchner Schauspielerin Sophie Berner über das Nachhausekommen
Die Münchner Schauspielerin und Sängerin Sophie Berner verbringt immer wieder viel Zeit in Berlin. Vor zwei Jahren hat sie sich entschlossen ihren ersten Wohnsitz von der großen Hauptstadt wieder nach München in die „kleine“ Hauptstadt zu verlegen. Nun spielt die 26-Jährige in der Inszenierung von „Cabaret“ im Deutschen Theater die Rolle der Sally Bowles, eine junge Frau, die sich nichts mehr wünscht als eine berühmte Sängerin zu werden. » weiterlesen
Kammerspiele als Dunkelkammer: Die Frage von nicht sehen und gesehen werden als interaktives Theater
In den kommenden Wochen wird man abends oft rund um die Kammerspiele blinde Menschen sehen, die mit einer Videokamera die Stadt filmen. Mancher Passant wird sich wundern: Warum tun sie das? Diese Irritation gehört bereits zur theatralen Installation „Dunkelkammer“ von Dries Verhoeven, die am Freitag (30. 9. 2011) in der Spielhalle Premiere hat. » weiterlesen
Die Spielzeit 2011/12 im Volkstheater – Von Amerika in den Ammergau
Jubiläum für Christian Stückl: Mit der Spielzeit 2011/12 startet sein zehntes Jahr als Intendant am Volkstheater. Acht Premieren wird es in diesem Jahr geben. Bevor es losgeht hier schon mal ein Überblick und die Antwort auf die Frage, wie es mit dem Radikal Jung Festival weitergeht. » weiterlesen
Die recht billige "Csárdásfürstin" am Deutschen Theater: „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“
Man ist auf Tournee, gastiert in Erfurt, Worms und St. Wendel im Saarland – aufwändige Bühnen- Protzerei wäre da fehl am Platz. Im Deutschen Theater störte dann aber schon, wie simpel die Kulissen sind, wie dünn das ansonsten treffliche Orchesterchen klang, wie eine Handvoll Tänzerinnen und Tänzer Glamour vortäuschten. Man merkt, dass diese Produktion des Salzburger Operettentheaters vor allem pflegeleicht zu sein hat, um in jeglichem Ambiente bestehen zu können. Unhöflich formuliert: das wirkte alles ziemlich billig. » weiterlesen
Premiere für Peter-Kraus-Musical im Bayerischen Hof: Der ganze Schwung von Tutti frutti
Peter ist verliebt - in Diana und in Susi. Nein, dieser Peter ist nicht Peter Kraus, aber dessen Songs helfen ihm enorm weiter bei den Mädchen. Um die Lieder von Peter Kraus rankt sich das Musical „Sehnsucht nach dem Happy End“ von Rainer Lewandowski: eine komisch-schmissige Hommage an das deutsche Schlageridol der 50er und 60er Jahre. » weiterlesen
Gerenne, Gezuckel, Gehampel - "Solaris" im Pathos München Atelier
Der Pathos-Ableger "Pathos München Atelier" in der Dachauer Straße mit einer Bühnenbearbeitung von Stanislaw Lem's "Solaris". » weiterlesen

